Zum Inhalt

Untermühlhausen verbindet Natur- und Kulturthemen mit einer ausgeschilderten Radroute durch den Ort. Für die Reiseplanung zählen zwei konkrete Besonderheiten: Der Weg bei den „Sieben Quellen“ ist bis Oktober 2026 gesperrt, und der Bittgang an der Rassokapelle findet alljährlich um den Namenstag des heiligen Rasso statt. Dazu kommen historische Hinweise, die von einer vorsichtigen Datierung um 740 bis zu Bauereignissen des Jahres 1957 reichen. So können Sie Landschaft, Radfahren und kirchliche Ortsgeschichte als unterschiedliche Schwerpunkte betrachten.

Natur und Radroute

Die „Sieben Quellen“ und der angrenzende Hangwald sind als Naturdenkmal geschützt. Davon zu unterscheiden ist die Wegesperrung bei den Quellen: Sie gilt bis Oktober 2026. Wenn Ihr Besuch in diesen Zeitraum fällt, prüfen Sie vorab den aktuellen Stand. Der Schutzstatus der Naturmerkmale und die Sperrung des Weges betreffen unterschiedliche Aspekte Ihrer Planung.

Der ausgeschilderte Radweg „Kaufering – Weil und zurück“ führt durch Untermühlhausen, wo der Verlorene Bach entspringt. Anschließend verläuft die Route durch das Tal des Bachs auf einem ruhigen Radweg bis nach Geretshausen. So führt die benannte Radroute vom Ort weiter durch das Tal und bis nach Geretshausen.

Kirche, Ortsgeschichte und Rassokapelle

In Untermühlhausen befindet sich die katholische Pfarrkirche St. Benedikt. Im Bereich der Kirche und ihres Vorgängerbaus sind untertägige mittelalterliche und frühneuzeitliche Befunde vorhanden. Aus Aufzeichnungen lässt sich schließen, dass Untermühlhausen bereits um 740 bestand, bei der Gründung des Klosters Benediktbeuern. Damit reicht die Ortsgeschichte von der vorsichtigen frühen Datierung bis zu archäologischen Befunden aus Mittelalter und früher Neuzeit.

Die Rasso-Kapelle liegt idyllisch am Burgselberg in Untermühlhausen. Sie wurde Anfang 1957 gebaut und Ende Mai desselben Jahres eingeweiht.

Alljährlich um den 19. Juni, dem Namenstag des heiligen Rasso, findet ein Bittgang mit heiliger Messe an der Rassokapelle und einer Station am Rasso-Gedenkstein statt. Bei schlechtem Wetter wird er in der Pfarrkirche St. Benedikt abgehalten. Wenn Sie den Termin in Ihre Aufenthaltsplanung einbeziehen möchten, prüfen Sie ihn vorab. Das Wetter bestimmt den Ort der Feier.

Kulturgeschichte im übergeordneten Reiseziel Penzing

Im übergeordneten Reiseziel Penzing wurde 1722 am südlichen Ortsrand die Frauenkapelle, auch Feldkapelle genannt, erbaut und gestiftet. Simon Erhart, Priester zu Bergen, und der Wagner Johann Wiedemann aus Penzing waren ihre Erbauer und Stifter.

1806 schlug ein Blitz in die Feldkapelle ein; mangels Geldmitteln konnte sie nicht wiederaufgebaut werden. Nach dem Stand von Dezember 2022 war die Glocke mit der Aufschrift „Johanns Windaman von Penzing 1723“ der einzige erhaltene Teil.

Eine weitere Penzinger Baugeschichte ist die katholische Pfarrkirche St. Martin. Ihr Kern stammt aus dem 15. Jahrhundert; um 1719 wurde die Kirche verlängert und barockisiert.

Weitere Reiseziele entdecken: Oberbergen, Epfenhausen, Ramsach.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Penzing.

Unterkünfte suchenAnzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.