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Am Fimbach stehen Pflanzen und Tiere des Gewässers im Mittelpunkt; zugleich verläuft die „Via Sancti Martini“ durch das Marktgebiet Geisenhausen. Südlich des Marktes liegt die Wallfahrtskirche St. Theobald, während im St.-Theobald-Park ein Labyrinth aus Steinen und eine Skulptur angelegt wurden. Die Orte und Themen setzen unterschiedliche Akzente: Natur am Wasser, ein Kultur- und Pilgerweg sowie Kirche und Parkgestaltung. Für Ihre Reiseplanung können Sie danach gewichten, welcher dieser Schwerpunkte Ihren Aufenthalt prägen soll.

Natur am Fimbach

Entlang des Baches im Naturerlebnisraum am Fimbach erklären Schautafeln verschiedene Pflanzen und Tiere am und im Gewässer. Damit richtet sich der Blick sowohl auf das Leben am Wasser als auch auf das im Bach. Die Tafeln geben dem Naturthema einen konkreten Inhalt: Es geht nicht nur um eine allgemeine Landschaftskulisse, sondern um Pflanzen- und Tierwelt mit Bezug zum Gewässer. Wer sich für Natur und die Lebenswelt eines Baches interessiert, kann diesen Schwerpunkt in die Auswahl der Ziele einbeziehen.

Auch die Entwicklung des Baches gehört dazu: 2014 wurde ein weiterer Teilbereich des Fimbachs renaturiert. Die Informationstafeln und die Renaturierung stehen für zwei verschiedene Blickwinkel auf den Naturerlebnisraum: Die Tafeln erläutern Pflanzen und Tiere, die Renaturierung betrifft die Veränderung eines Gewässerabschnitts. So lässt sich die Naturseite Geisenhausens danach betrachten, ob Sie sich eher für Lebewesen oder für die Entwicklung einer Landschaft interessieren.

Ein Kräuterparcours wurde 2015 am Naturerlebnisraum am Fimbach gemeinsam mit der Ganztagesklasse der Mittelschule Geisenhausen angelegt. Das ergänzt die übrigen Naturthemen um einen enger gefassten Pflanzenbezug: Bei den Schautafeln geht es um verschiedene Pflanzen und Tiere am und im Gewässer, beim Parcours stehen Kräuter als eigener Schwerpunkt im Mittelpunkt. Die Mitwirkung der Ganztagesklasse gehört zur Entstehung des Parcours und stellt einen konkreten lokalen Bezug her.

Via Sancti Martini

Seit Herbst 2016 verläuft der Europäische Kultur- und Pilgerweg „Via Sancti Martini“ auf etwa 17 km durch das Gebiet des Marktes Geisenhausen. Die ungefähre Länge gibt eine Orientierung zum Umfang des Wegverlaufs innerhalb des Marktgebiets. Anders als bei den einzelnen Naturthemen am Fimbach ist hier die Strecke selbst der Bezugspunkt. Für Reisende, die sich für Kultur- und Pilgerwege interessieren, ist dies ein eigenständiger Anlass, Geisenhausen in die Auswahl aufzunehmen.

St. Theobald: Kirche und Park

Südlich des Marktes Geisenhausen liegt die Wallfahrtskirche St. Theobald. Sie ist über einen ansteigenden Fußweg zu einer Anhöhe erreichbar. Für Ihre Planung zählt neben dem Ziel auch der Anstieg: Wenn Sie die Kirche einplanen, können Sie den bergauf führenden Fußweg bei Ihrer Tagesplanung berücksichtigen.

Im St.-Theobald-Park wurden ein Labyrinth aus Steinen und eine Skulptur angelegt. Beide Elemente setzen einen gestalterischen Akzent: Das Labyrinth bringt eine räumliche Form ein, während die Skulptur ein einzelnes Werk in den Mittelpunkt stellt. Der Park ergänzt die Natur- und Wegthemen um einen weiteren Blick auf gestaltete Orte. Wenn Sie bei der Wahl Ihrer Ziele verschiedene Themen verbinden möchten, können Sie diese Parkmerkmale in Ihre Reiseplanung aufnehmen.

Weitere Reiseziele entdecken: Rottenburg An Der Laaber, Neufahrn in Niederbayern, Altdorf, Altfraunhofen, Wörth An Der Isar, Vilsheim, Velden, Hohenthann.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Landshut.

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