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Im Stadtpark Senden treffen Naturflächen, Spiel- und Sportangebote sowie Kultur aufeinander. Die Iller-Tour rund um Senden und der historische Blick auf die wirtschaftliche Entwicklung ergänzen dieses Profil. Damit stehen für einen Aufenthalt sowohl Bewegung im Freien als auch saisonale Bühnenkultur zur Auswahl.

Stadtpark und Sendener Geschichte

Die Kies- und Holzwirtschaft sowie die unmittelbare Nähe zur Iller trugen zum wirtschaftlichen Aufschwung Sendens bei. Bereits 1862 spiegelte sich diese Entwicklung in der Anbindung an die Illertalbahn wider. So gehören die lokalen Wirtschaftsfaktoren und ein konkreter verkehrsgeschichtlicher Zeitpunkt gemeinsam zur Geschichte des Ortes.

Zum ökologischen Bereich des Stadtparks gehören Ökowiesen, ein Baumlehrpfad und das Anschauungsgelände „Schwäbische Kulturlandschaft“. Weitere Einrichtungen sind eine Minigolfanlage, ein Kneippbecken, ein Kinderspielplatz, ein Bolzplatz, eine Skateboardanlage und eine Winterrodelbahn. Der Park vereint damit Naturflächen und unterschiedliche Möglichkeiten für Bewegung und Spiel. Wenn Sie eine bestimmte Anlage nutzen möchten, prüfen Sie vor dem Besuch deren aktuelle Verfügbarkeit.

Während der warmen Jahreszeit dient die Parkbühne im Sendener Stadtpark als Freiluft-Podium. Dort treten örtliche Chöre und Orchester ebenso auf wie überregional bekannte Bands, Comedians, Autoren und Artisten. So stehen lokale Kulturbeiträge neben einem breiten Spektrum überregionaler Auftritte. Die Parkbühne wurde zudem mit dem schwäbischen Thomas-Wechs-Architekturpreis ausgezeichnet. Wenn ein bestimmter Auftritt für Ihre Planung wichtig ist, prüfen Sie vorab die Veranstaltungstermine.

Iller-Tour und aktive Alternativen

Die Iller-Tour rund um Senden verläuft ohne Steigungen auf gut ausgebauten Wegen und ist auch für weniger sportliche Wanderer leicht zu bewältigen. Sie bietet damit eine klare Alternative zu Aktivitäten im Stadtpark oder in einer Anlage. Da sich Wegbedingungen ändern können, empfiehlt sich ein aktueller Blick auf die Strecke vor dem Start.

Das Stuntwerk im Industriegebiet Senden/Iller Nord vereint Bouldern, Ninja-Warrior-Training, Parkour und Functional Fitness. In Senden gibt es außerdem eine Indoor-Anlage für 3D-Schwarzlicht-Minigolf. Die beiden Angebote unterscheiden sich deutlich in ihrem Schwerpunkt: Hier stehen verschiedene Bewegungsformen zusammen, dort eine besondere Variante des Minigolfs. Prüfen Sie vor dem Besuch beim Betreiber die aktuellen Angaben zum Stuntwerk und zur Verfügbarkeit der Indoor-Minigolfanlage.

Weitere Facetten im übergeordneten Reiseziel Neu-Ulm

Auch im übergeordneten Reiseziel Neu-Ulm gibt es eigene Kulturangebote. Das Edwin Scharff Museum am Petrusplatz mitten in Neu-Ulm vereint ein Kunstmuseum und ein Kindermuseum unter einem Dach. Im Kindermuseum laden Experimentier- und Mitmachstationen kleine und große Besucherinnen und Besucher zum aktiven Mitmachen ein. So verbindet das Museum Kunst mit einem Angebot, das auf eigenes Ausprobieren setzt.

Zu den Naturthemen im übergeordneten Reiseziel Neu-Ulm zählen die Themengärten des Museums der Gartenkultur: Auf dem Gelände erwarten die Gäste mehr als zwanzig Gärten, darunter der 2025 erweiterte Insektengarten und der Garten „Heilpflanzen der Welt“. Eine andere Perspektive auf die Natur bietet das Vogelschutzgebiet Plessenteich im Neu-Ulmer Stadtteil Gerlenhofen. Dort wurden bereits 200 verschiedene Vogelarten gesichtet; ein Beobachtungsturm eröffnet zu jeder Jahreszeit Ausblicke auf rastende oder brütende Vögel. Damit stehen im Reiseziel Neu-Ulm Gartenanlagen und Vogelbeobachtung neben den Kulturangeboten des Museums.

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