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Vom Zeidel-Museum im Hutzlerhaus bis zum Vogellehrpfad mit neun Stationen: Feucht bietet unterschiedliche Anknüpfungspunkte für eine Reise zwischen Kultur und Aktivitäten im Freien. Auch die historischen Gebäude erzählen von verschiedenen Zeiten und Themen. So können Sie den Schwerpunkt Ihres Aufenthalts danach wählen, ob Sie sich für Baugeschichte, Raumfahrt oder Natur interessieren.

Museen und historische Bauwerke

Das Zeidel-Museum befindet sich seit 1984 im Hutzlerhaus, das dem Markt Feucht gehört. In zwei Räumen im Erdgeschoss zeigt ein privater Trägerverein wechselnde Ausstellungen von Künstlerinnen und Künstlern aus der Region. Damit verbindet sich die Geschichte des Museumsstandorts mit einem Ausstellungsangebot, dessen Inhalte wechseln und regionale Kunst in den Blick nehmen.

Einen anderen thematischen Zugang bietet das Hermann-Oberth-Raumfahrt-Museum. Es wurde 1971 gegründet und ist dem Lebenswerk von Professor Hermann Oberth (1894–1989) gewidmet. Die beiden Museen setzen unterschiedliche Akzente: Hier stehen wechselnde Ausstellungen regionaler Kunst, dort das Lebenswerk eines Raumfahrtpioniers im Mittelpunkt.

Zu den drei in Feucht entstandenen Herrensitzen gehören das Zeidlerschloss, das Pfinzingsschloss und das Tucherschloss. Letzteres entstand in seiner heutigen Form 1590/91 aus einem der drei ehemaligen Herrensitze Nürnberger Patrizier in Feucht. Auch der Garten hat eine eigene historische Entwicklung: Im Laufe des 18. Jahrhunderts wurde er zum Barockgarten umgestaltet.

Ein weiteres Ensemble bildet die Kirche mit der Alten Schmiede und dem Mesnerhaus, dem ehemaligen Feuchter Schulhaus. Ergänzt wird diese Gruppe durch das barocke Pfarrhaus von 1732 im angrenzenden Pfarrgarten. Zusammen geben die Gebäude mehrere konkrete Anhaltspunkte, um Feuchts Baugeschichte zeitlich einzuordnen.

Daniela Semann bietet Führungen in Feucht an. Wenn Sie eine Führung in Ihre Planung aufnehmen möchten, klären Sie vorab, ob ein passender Termin möglich ist.

Vogelpfad, Lauf- und Radstrecken

Der Vogellehrpfad umfasst neun Stationen mit Informationen über heimische Vogelarten, ihre Lebensweise, Nahrung und Brutzeiten. An allen Stationen sind Vogelgesänge zu hören. Der Pfad beginnt am Crottendorfer Weg / Altdorfer Straße und endet am Sparkassenplatz. Naturbeobachtung und Wissenswertes zu den Vögeln bilden hier gemeinsam den Schwerpunkt.

Für Lauf- und Walkingrunden gibt es in Feucht einen Parcours mit zwölf Routen und einer Gesamtlänge von 69,5 Kilometern. Die vier Einstiegspunkte in Feucht eröffnen verschiedene Planungsmöglichkeiten: Sie können eine Route abkürzen oder sie durch die Kombination mit einer weiteren Route erweitern. Damit lässt sich die Auswahl innerhalb dieses Wegenetzes an den gewünschten Umfang anpassen.

Auch Radfahrende finden einen konkreten Routenbezug: Feucht liegt auf Etappe 4 des Sinnesradwegs, die von Feucht bis Schnaittach führt. Für eine andere Art der Bewegung steht das Sportbecken im Feuchtasia zur Verfügung. Seine Wasserfläche umfasst mehr als 1.000 Quadratmeter; das Becken eignet sich zum Bahnenziehen.

Nürnberger Land als übergeordneter Rahmen

Über Feucht hinaus bietet das Nürnberger Land eine größere regionale Perspektive. Durch das Nürnberger Land verlaufen mehr als 3.000 Kilometer markierte Wander- und ausgebaute Radwege mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden. Ein konkretes Beispiel aus der Region ist die Route „Hohenstein (634 m) – SevenSummits“ in Kirchensittenbach: Sie ist 10,1 Kilometer lang und weist 406 Höhenmeter im Aufstieg sowie 397 Höhenmeter im Abstieg auf. Da sich Wegebedingungen ändern können, prüfen Sie sie vor dem Start. So lässt sich Feuchts eigenes Angebot an Wegen von den weiteren Möglichkeiten im übergeordneten Reiseziel unterscheiden.

Weitere Reiseziele entdecken: Simmelsdorf, Henfenfeld, Neuhaus A.D.Pegnitz, Rückersdorf, Altdorf Bei Nürnberg, Röthenbach An Der Pegnitz, Happurg, Burgthann.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Nürnberger Land.

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