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Fischen i.Allgäu lässt sich über mehrere klar unterscheidbare Motive kennenlernen: die Iller und ihre Auen, den Wald Weidach sowie Orts- und Wintersportgeschichte. Die Iller fließt durch Fischen; der Fischener Auwald heißt Weidach. Fischen ist ein heilklimatischer Kurort und umfasst sieben Weiler.

Weidach und Illerauen

Im Weidach erzählen zwölf Tore von der Geschichte des Auwalds und seiner Bedeutung für die Menschen; sie bringen Besucherinnen und Besucher auch den Wald und seine Bewohner näher. Der Eichhörnchenwald setzt einen anderen Akzent: Sein Erlebnisweg umfasst fünf Stationen mit dem Namen „Kindertore“, die Wissenswertes über das Leben der Eichhörnchen vermitteln. Im Weidach stehen Waldgeschichte und die Bedeutung des Auwalds im Mittelpunkt, im Eichhörnchenwald das Leben der Eichhörnchen. So reichen die Naturthemen vom Auwald bis zu einer seiner Bewohnerarten.

Vom Bahnhof Fischen führt ein ebener, barrierearmer Spazierweg durch die Illerauen zum Auwaldsee. Die Gehzeit beträgt etwa 20 Minuten bei rund 1,5 Kilometern. Lokale Wegbedingungen können variieren. Die Wege im Weidach sind aufgrund des ebenen Geländes und ihrer Breite auch für Menschen mit Behinderungen gut nutzbar. Damit stehen für die Orientierung zwei konkrete Wegmerkmale im Blick: eine Verbindung mit benannten Endpunkten und ungefähren Zeit- und Entfernungsangaben sowie Wege im Weidach, deren ebener Untergrund und Breite ihre Nutzung unterstützen.

Wanderwege mit unterschiedlichen Landschaften

Die Wanderung „Wasserwege – dem Ursprung entgegen“ verläuft auf abwechslungsreichen Spazier- und Wanderwegen entlang der Iller, durch Auwälder, ruhige Waldabschnitte und offene Wiesenlandschaften. Der Trilogie-Rundgang Fischen führt am Fuß der Allgäuer Alpen entlang und bietet Auwaldatmosphäre, die Iller, den Auwaldsee und einen Blick auf die Hörnerkette. Die Landschaftsschwerpunkte unterscheiden sich: Bei „Wasserwege“ gehören offene Wiesen und ruhige Waldabschnitte dazu; beim Trilogie-Rundgang treten der Auwaldsee und der Blick auf die Hörnerkette als Merkmale hervor. Prüfen Sie vor einer Wanderung die aktuelle Streckenlänge und Schwierigkeit. Die Heilklima-Wanderwege in Fischen und Umgebung wurden in Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für Public Health der Universität München und den örtlichen Kurärzten entwickelt.

Kirchengeschichte und Wintersport

Die Pfarrkirche St. Verena und das FIS-Skimuseum setzen unterschiedliche historische Akzente. Das erste dokumentierte Weihedatum der Pfarrkirche geht auf das Jahr 1126 zurück. Im FIS-Skimuseum zeigen Exponate die Geschichte des alpinen und nordischen Skilaufs sowie weiterer Wintersportarten. Damit stehen Ortsgeschichte und die Geschichte des Wintersports als eigenständige kulturelle Themen nebeneinander.

Weitere Themen im Oberallgäu

Das übergeordnete Reiseziel Oberallgäu bietet weitere, an anderen Orten verankerte Themen. In Oberstdorf umfasst das Angebot 200 Kilometer Wanderwege und Naturlehrpfade. Dort kann auch die Heini-Klopfer-Skiflugschanze besichtigt werden; mit dem Turmaufzug gelangen Besucherinnen und Besucher zur Aussichtsplattform auf dem Schanzenturm. In Immenstadt-Bühl befindet sich das Naturparkzentrum Nagelfluhkette. Seine kostenfrei zugängliche Erlebnisausstellung widmet sich Tieren, Pflanzen, ihren Lebensräumen und den Besonderheiten des Schutzgebiets; die Öffnungsmodalitäten können variieren. So bietet das Oberallgäu neben den Wegen und Ortsgeschichten Fischen i.Allgäus weitere regionale Schwerpunkte zu Landschaft, Natur und Wintersport.

Weitere Reiseziele entdecken: Bad Hindelang, Lauben, Burgberg Im Allgäu, Oberstaufen, Dietmannsried, Weitnau, Bolsterlang, Wildpoldsried

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Oberallgäu.

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