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Pforzen verbindet Wege durch die Auwälder an der Wertach mit einem Kapitel der Technikgeschichte in der Hammerschmiede. Für die Reiseplanung ergeben sich damit zwei unterschiedliche Schwerpunkte: die Landschaft rund um den Ort und die Geschichte des E-Werks. Im übergeordneten Reiseziel Ostallgäu kommen weitere regionale Themen hinzu.

Wege und Landschaft in Pforzen

Auwälder entlang der Wertach prägen die Landschaft rund um Pforzen. Durch diese Wälder führen Fuß- und Radwege. Sie können die Umgebung also zu Fuß oder mit dem Rad erkunden; beide Möglichkeiten führen durch die örtliche Auenlandschaft. Natur und Bewegung stehen hier im Vordergrund, während die Hammerschmiede ein anderes Interesse anspricht.

Die ArchäologieTour Wertachtal bietet eine eigene Orientierung für die Routenplanung: Laut ihrer ausgewiesenen Rundwegbeschreibung beginnt und endet sie an der Infostation Wertachauen. Damit ist derselbe Ort als Start- und Endpunkt benannt. Wenn Sie einen Rundweg mit ausdrücklich bezeichnetem Anfang und Abschluss suchen, können Sie diese Angabe berücksichtigen. Die Fuß- und Radwege durch die Auwälder bilden daneben einen eigenen Landschaftsschwerpunkt.

Technikgeschichte der Hammerschmiede

Das E-Werk Hammerschmiede wurde 1993 grundlegend saniert und modernisiert. Bei diesem Umbau ersetzte eine neue Rohrturbine die Wasserturbinen von 1910 und 1923. Die alten Maschinen blieben als Zeugnisse der Geschichte an ihren Standorten. So steht die technische Veränderung neben dem Erhalt der früheren Maschinen. Die Jahreszahlen unterscheiden die ältere Turbinentechnik vom Umbau und machen die Entwicklung des E-Werks nachvollziehbar. Für Reisende, die sich für Technikgeschichte interessieren, bietet die Hammerschmiede damit ein konkretes Thema in Pforzen.

Der weitere Rahmen: Ostallgäu

Auch die Geschichte der Region lässt sich weiter fassen. Der Arbeitskreis „Klosterspuren“ der Gemeinden Pforzen, Irsee und Rieden befasst sich mit der Geschichte der Gegend unter der Irseer Klosterherrschaft im 17. und 18. Jahrhundert. Die Berge im Landkreis Ostallgäu gehören im Südwesten zum Vilser Gebirge und im Südosten zum Ammergebirge. Mit 2.082 Metern ist die Hochplatte der höchste Berg des Ostallgäus. So stehen die Geschichte der Klosterherrschaft und die regionale Landschaft neben den Themen, die sich unmittelbar auf Pforzen beziehen.

Für Aktivitäten im Ostallgäu gibt es unterschiedliche Routentypen: 32 Ortsrouten laden zum Wandern ein und zeigen besondere Schätze in der Natur und in den Orten. Die RadReiseRegion Ostallgäu umfasst Regionalrouten über das gesamte Ostallgäu. Sie sind durchgängig beschildert, jeweils 25 bis 76 Kilometer lang und haben ein eigenes Thema. Beim Vergleichen können Sie daher sowohl die Art der Aktivität als auch die Länge und das Thema der Radroute berücksichtigen.

Auch die Schlösser gehören zum größeren Reiseziel Ostallgäu. Seit dem 12. Juli 2025 zählen Schloss Neuschwanstein, Schloss Linderhof, das Königshaus am Schachen und Schloss Herrenchiemsee gemeinsam zum UNESCO-Welterbe. Für die Besichtigung der beiden Königsschlösser Neuschwanstein und Hohenschwangau ist ausschließlich eine Führung möglich. Wenn Sie diese Schlösser einplanen, gehört die Führung also zum Besuch. Die regionalen Kultur- und Landschaftsthemen ergänzen die eigenen Schwerpunkte Pforzens, ersetzen sie aber nicht.

Für Ihre Wahl des Aufenthaltsorts hilft es, zuerst den gewünschten Schwerpunkt zu bestimmen: die Wege durch die Wertach-Auwälder, die Technikgeschichte der Hammerschmiede oder weitere Themen im Ostallgäu.

Weitere Reiseziele entdecken: Irsee, Schwangau, Mauerstetten, Biessenhofen, Lechbruck Am See, Westendorf, Buchloe, Oberostendorf

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Ostallgäu.

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