Wer Kiefersfelden als Ziel für einen Aufenthalt auswählt, findet zwei klare Schwerpunkte für die Zeit draußen: Wege durch die Gießenbachklamm und entlang des Kieferbachs sowie einen Energiewanderweg mit Stationen zur lokalen Nutzung von Wasser, Waldressourcen und Sonne. Die Innfähre ergänzt diese Auswahl um eine Verbindung nach Ebbs/Eichelwang in Tirol. Diese Themen geben Ihnen eine konkrete Grundlage, um zu entscheiden, ob Sie Ihren Aufenthalt eher auf Naturwege, Technikgeschichte oder beides ausrichten möchten.
Wandern zwischen Klamm und Wasserkraft
Der Wanderweg Kiefersfelden–Gießenbachklamm–Schopperalm führt von der Ortsmitte am Kieferbach entlang, vorbei an Bayerns größtem Wasserrad und durch die Gießenbachklamm bis zur Schopperalm. Bachlauf, Wasserrad und Klamm bilden eine Folge konkreter Stationen auf dem Weg. Berücksichtigen Sie bei der Planung, dass die Gießenbachklamm saisonal geschlossen ist; prüfen Sie deshalb, ob der Abschnitt zu Ihrem Besuchszeitpunkt zugänglich ist.
Der Kieferer Energiewanderweg zeigt Wanderern und Spaziergängern, wie Energiegewinnung in die örtliche Natur eingebettet ist. An 23 Stationen geht es darum, wie Wasserreichtum, Waldressourcen und Sonnenenergie im Luftkurort Kiefersfelden seit über 500 Jahren verantwortungsvoll und nachhaltig genutzt werden. Im blauen Abschnitt liegen Kiefersfeldens kleinstes, größtes und ältestes Wasserkraftwerk; jedes arbeitet mit einer anderen Technik. So treffen drei unterschiedliche technische Lösungen in einem Abschnitt zusammen.
Erwachsene und Kinder können auf dem Energiewanderweg Energieschnecken, versteckte Kanäle, Kraftwerksturbinen, Wehranlagen, ein Wasserschloss und einen Wasserspielplatz entdecken. Auch Bayerns größtes Wasserrad und die Gießenbachklamm gehören zu den genannten Bestandteilen des Weges. Diese beiden Orte verbinden das Energiethema mit dem Wanderweg zur Schopperalm, der ebenfalls am Wasserrad vorbeiführt und durch die Klamm verläuft.
Mit der Innfähre nach Tirol
Eine andere Perspektive auf Kiefersfelden eröffnet die Innfähre: Seit Mai 2023 verbindet sie den Ort mit Ebbs/Eichelwang in Tirol. Das aus Lärchenholz nach alter Handwerkskunst gefertigte Boot ist 11 m lang und 2,80 m breit; es bietet Platz für 12 Fahrgäste sowie Fahrräder. Anders als die Wanderwege ist die Fähre eine Verbindung zwischen zwei Orten und nimmt auch Fahrräder auf. Ihre Verfügbarkeit kann variieren, daher empfiehlt es sich, den Betrieb vor der konkreten Planung zu prüfen.
Weitere Themen im übergeordneten Reiseziel Rosenheim
Im übergeordneten Reiseziel Rosenheim finden sich eigene Kultur- und Landschaftsthemen in Amerang und zwischen Amerang und Halfing. Das Museum im Schloss Amerang vermittelt Einblicke in die Schlossarchitektur und die Geschichte der Adelsfamilie. Das Bauernhausmuseum Amerang des Bezirks Oberbayern zeigt Bauernhöfe, Handwerksgebäude und technische Anlagen aus dem Chiemgau.
Das Freilichtmuseum Amerang bietet individuelle Führungen und Angebote für Gruppen. Diese Angebote können sich ändern; Vorabarrangements können nötig sein. Zwischen Amerang und Halfing verläuft der 2010 angelegte Moorlehrpfad. Dort geht es um die Entstehung der Moorlandschaft nach der Eiszeit sowie um die heimische Tier- und Pflanzenwelt. Schlossgeschichte, bäuerliche Gebäude und Moorlandschaft setzen andere thematische Schwerpunkte als die Wander- und Energiewege in Kiefersfelden.
Weitere Reiseziele entdecken
Weitere Reiseziele entdecken: Mühlbach, Schechen, Ramerberg, Aschau Im Chiemgau, Chiemsee, Gstadt Am Chiemsee, Brannenburg, Pfaffing.
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