Die Auswahl reicht von Inn-Salzach-Architektur am Max-Josefs-Platz über Museen zu Holz und Inn bis zum Mangfallpark am Fluss. Wenn Sie Rosenheim als Aufenthaltsort wählen, können Sie Ihre Zeit nach diesen unterschiedlichen Interessen gewichten: Bauformen, kultur- und technikgeschichtliche Themen oder konkrete Anlagen im Park.
Inn-Salzach-Architektur am Max-Josefs-Platz
Der historische Max-Josefs-Platz ist heute eine Fußgängerzone, Verweilmeile und zentraler Platz Rosenheims; seit 1984 ist er als Fußgängerzone ausgewiesen. Prächtige Bürgerhäuser im Inn-Salzach-Stil umgeben den Platz. Laubengänge, Gewölbe und Erker prägen sein Erscheinungsbild. Hinter teilweise hoch aufragenden Vorschussmauern sind Grabendächer verborgen. Wenn Sie sich für Architektur interessieren, lohnt der Blick auf dieses Zusammenspiel: Die Fassadenelemente sind sichtbar, während die Dachform durch die Mauern nur teilweise hervortritt.
Holz und Inn: zwei Museumsschwerpunkte
Das Holztechnische Museum ist im denkmalgeschützten Ellmaierhaus aus dem 16. Jahrhundert in der Fußgängerzone Rosenheims untergebracht. Auf über 400 Quadratmetern zeigt es die Geschichte sowie die frühere und heutige Verarbeitung und Bearbeitung von Holz. Objekte und Modelle werden durch Videofilme, Sonderausstellungen und museumspädagogische Aktionen ergänzt.
Das Inn-Museum setzt einen anderen thematischen Schwerpunkt als das Holztechnische Museum: Es zeigt verschiedene Wasserbauweisen, darunter Arbeiten von Carl Friedrich von Wiebeking, und befasst sich mit dem Handwerk des Schiffbauers, auch „Schopper“ genannt. Im „Schopperstadl“ wird der Bau eines Schiffes mit den benötigten Materialien und Werkzeugen erläutert. Außerdem vermittelt das Museum Wissenswertes über die Geschichte, Bodenschätze und Funde aus dem Inn und zeigt Abbildungen typischer Bauwerke entlang des Flusses. So liegt die thematische Unterscheidung klar: Beim Holztechnischen Museum stehen Holz und seine Verarbeitung im Vordergrund; im Inn-Museum sind es Fluss, Wasserbau und Schiffbau.
Skulpturen und Rokoko
Seit 1987 ist der Salingarten vor dem KULTUR+KONGRESS ZENTRUM ein Skulpturengarten. Dort sind Großplastiken bedeutender Bildhauer aus Rosenheim und Umgebung zu sehen. In Rosenheim ist außerdem die Heilig-Blut-Kirche eine bedeutende Rokokokirche.
Mangfallpark und Radfahren
Der Mangfallpark ist eine Alternative zu den Gebäuden und Museumsthemen. Er erstreckt sich auf dem ehemaligen Landesgartenschaugelände etwa 1,5 Kilometer entlang des Flusses und bietet eine Kinderkajakstrecke, ein Klettergerüst und einen Spielplatz. Die genannten Anlagen decken unterschiedliche Aktivitäten ab: Kajakfahren, Klettern und Spielen. So können Sie den Park nach den konkreten Angeboten und seiner ungefähren Ausdehnung am Fluss einordnen.
Auch fürs Radfahren gibt es einen praktischen Anhaltspunkt: Die Fahrradreparaturstationen im Stadtgebiet von Rosenheim bieten Werkzeug für kleinere Reparaturen direkt vor Ort, etwa zum Aufpumpen eines Reifens oder zum Nachjustieren eines Sattels. Die Standorte können sich im Lauf der Zeit ändern; prüfen Sie daher vor der Fahrt, wo eine Station liegt.
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