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Eine fast vollständig erhaltene Wehrmauer mit 21 Türmen, archäologische Funde und Wege durch die Umgebung geben Greding unterschiedliche Facetten. Für Ihre Reiseplanung lassen sich die historischen Sehenswürdigkeiten, die Angebote für draußen und der Termin des Volksfests getrennt betrachten. So können Sie auswählen, ob Sie den Schwerpunkt auf Stadtgeschichte, Wandern, Radfahren oder einen wiederkehrenden Veranstaltungstermin legen möchten.

Altstadt, Basilika und Jagdschloss

Die Altstadt von Greding besitzt eine fast vollständig erhaltene Wehrmauer mit 21 Türmen. Einen weiteren Blick auf die Geschichte der Stadt bietet die Basilika St. Martin: Sie wurde Mitte des 12. Jahrhunderts erbaut. Ihr spätgotischer Hochaltar entstand um 1480 und zeigt den gekreuzigten Christus. Bauzeit und Altar gehören zu unterschiedlichen historischen Kapiteln der Basilika.

Auch das ehemalige fürstbischöfliche Jagdschloss am Gredinger Marktplatz ist mit einer konkreten Baugeschichte verbunden. Hofbaumeister Jakob Engel errichtete es unter Fürstbischof Johann Euchar Schenk von Castell (1685–1697). Damit stehen innerhalb der Stadtbefestigung, der Basilika und des Jagdschlosses verschiedene historische Themen zur Auswahl, ohne dass Sie sie zu einem einzigen Rundgang verbinden müssen.

Archäologie und die Welt der Bajuwaren

Das Archäologie Museum Greding zeigt Funde archäologischer Grabungen in Großhöbing und in der Stadt Greding. Eine Tour durch die frühmittelalterliche Abteilung dauert ein bis eineinhalb Stunden und führt in die Welt der Bajuwaren. Sie besiedelten das Schwarzachtal vor knapp eineinhalb Jahrtausenden. Wer einen Museumsbesuch in die Reise einplant, findet hier einen zeitlich umrissenen Schwerpunkt und einen Bezug zur frühen Geschichte des Schwarzachtals.

Wandern, Radfahren und ein Park am Stadtrand

Auf dem Adolf-Hackner-Weg lassen sich besonders schöne Teilstrecken der Gredinger Wanderwege entdecken. Die örtlichen Wanderwege rund um Greding führen an Naturschönheiten und kulturellen Sehenswürdigkeiten vorbei. Eine weitere Möglichkeit ist der Schwarzachtal-Panoramaweg, der als Schlaufenweg mit dem Fernwanderweg Altmühltal-Panoramaweg verbindet. Die Wege unterscheiden sich damit in ihrem beschriebenen Bezug: Der Adolf-Hackner-Weg erschließt Teilstrecken der Gredinger Wanderwege, der Schwarzachtal-Panoramaweg stellt die Verbindung zum Fernwanderweg her.

Auch für Radtouren ist Greding ein Ausgangspunkt; die Touren werden als abwechslungsreich beschrieben. Am Eichstätter Tor bietet die Heinrich-Herold-Anlage einen anderen Akzent: Die Parkanlage an der Stadtmauer umfasst einen modernen Kinderspielplatz und einen Wasserspielbereich. Sie ist jederzeit frei zugänglich. So stehen neben den Wander- und Radmöglichkeiten auch ein frei zugänglicher Parkbereich und konkrete Spielangebote zur Auswahl.

Volksfest mit wiederkehrendem Termin

Das Gredinger Volksfest findet immer am vierten Wochenende im Juli statt; die konkreten Kalendertage wechseln von Jahr zu Jahr. Für die Reiseplanung lohnt es sich daher, die Veranstaltungstage des jeweiligen Jahres zu prüfen. Zum Fest gehören Blasmusik und Musik von Showbands sowie ein Vergnügungspark für Kinder und Erwachsene. Damit unterscheidet sich dieser Termin von den ganzjährig planbaren Themen Stadtgeschichte, Wandern und Radfahren: Das Volksfest richtet sich nach einem wiederkehrenden Wochenendtermin.

Im übergeordneten Reiseziel Roth

Auch im übergeordneten Reiseziel Roth gibt es weitere Möglichkeiten, die Reise thematisch zu erweitern. Im übergeordneten Reiseziel Roth ist der Rothsee 210 Hektar groß und liegt zwischen Roth, Hilpoltstein und Allersberg. Im übergeordneten Reiseziel Roth umrundet die Radrundtour „RH hoch 2“ den gesamten Landkreis Roth entlang der Landkreisgrenzen; sie ist mehr als 200 Kilometer lang. Diese Tour ist damit eine eigene, großräumige Option neben den abwechslungsreichen Radtouren, für die Greding als Ausgangspunkt dient.

Der Gredl-Express 636 fährt von Hilpoltstein über Thalmässing und Greding nach Kinding und zurück. Entlang seiner Strecke passiert er zahlreiche Sehenswürdigkeiten im Landkreis Roth, darunter Fachwerkdörfer, Barock- und Rokokobauten sowie Museen mit archäologischen Fundstücken. Da sich die Streckenführung saisonal ändern kann, prüfen Sie vor der Fahrt den aktuellen Verlauf. So lässt sich diese Verbindung als eigener Baustein Ihrer Reiseplanung betrachten, ohne sie mit den örtlichen Wander- oder Radtouren gleichzusetzen.

Weitere Reiseziele entdecken: Abenberg, Hilpoltstein, Wendelstein, Allersberg, Thalmässing, Schwanstetten, Georgensgmünd, Schwabach.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Roth.

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