Atting liegt im fruchtbaren Gäuboden. Kirchenbau, Bewegung im Freien und ein Rastplatz am Labertal-Radweg geben dem Aufenthalt unterschiedliche Anknüpfungspunkte. So lässt sich der Ort über seine markante Silhouette ebenso wie über konkrete Angebote im Freien kennenlernen.
Kirchenbau und Ortsgeschichte
Der hohe, spitze neugotische Kirchturm der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt prägt seit 1878 weithin sichtbar die Silhouette von Atting. Die Kirche verbindet mehrere Bauzeiten: Ihr Chor ist spätgotisch, das Langhaus stammt von 1859. An der Kirche befindet sich außerdem eine Marienfigur aus Sandstein aus der Zeit um 1620. Zur Pfarrkirche gehört eine ehemalige Seelenkapelle auf dem Friedhof aus der Zeit um 1700.
Ein Fundstück verbindet Attings Ortsgeschichte mit dem übergeordneten Reiseziel Straubing-Bogen: Das frühbronzezeitliche Vorratsgefäß „Attinger Ware“ wurde in Atting gefunden und ist im Straubinger Gäubodenmuseum ausgestellt.
Bewegung und Radweg
Der Bewegungspark Atting bietet Aktivitäten im Freien, darunter sportliche Übungen und gemeinsames Training. Zusammen mit einer Kneippanlage bildet er ein Outdoor-Bewegungsangebot, das individuell oder gemeinschaftlich genutzt werden kann.
Der Radfahrer-Rastplatz „‘s Bankerl“ liegt am Labertal-Radweg und verfügt über einen Pavillon, Sitzbänke und Fahrradbügel. Im Landkreis Straubing-Bogen führt der Labertal-Radweg durch den Gäuboden über flache Radwege und wenig befahrene Nebenstraßen. Pavillon und Bänke bieten einen Platz für eine Unterbrechung; die Fahrradbügel dienen zum Abstellen der Räder. Prüfen Sie vor dem Besuch den aktuellen Zustand der Anlage.
Im übergeordneten Reiseziel Straubing-Bogen
Das Urlaubsland Straubing-Bogen ist durch den Bayerischen Wald, den fruchtbaren Gäuboden und die Donau geprägt. Am Bogenberg zählt der Wallfahrtsort zu den ältesten bis heute lebendigen Marienwallfahrtsorten Bayerns. An der Wallfahrtskirche findet jährlich an Pfingsten die Holzkirchener Kerzenwallfahrt statt. Das Kreismuseum Bogenberg stellt den Bogenberg als Heiligen Berg Niederbayerns vor und zeichnet die Geschichte der bayerischen Rauten nach – von den Grafen von Windberg-Bogen über die Verwendung bei den Wittelsbachern und im Bayerischen Staatswappen bis hin zum Erkennungszeichen Bayerns.
Wege in Wiesenfelden vergleichen
Für die Wegwahl im übergeordneten Reiseziel Straubing-Bogen lassen sich zwei Routen in Wiesenfelden konkret unterscheiden. Der Naturerlebnisweg Kobelberg ist etwa 4,5 km lang, hat neun Stationen, ist für Kinderwagen geeignet und wird auch im Winter geräumt. Der barrierefreie Rundweg um den Beckenweiher ist 2,3 km lang und für Kinderwagen und Rollstühle geeignet. Fünf Infopunkte behandeln Tier- und Pflanzenwelt, Schutzstatus und die Geschichte des Weihers; außerdem führt der Rundweg über einen 110 m langen Naturbeobachtungssteg. Mit 2,3 km gegenüber etwa 4,5 km ist der Beckenweiher-Rundweg kürzer. Er unterscheidet sich durch seine Barrierefreiheit, die Infopunkte und den Naturbeobachtungssteg; am Kobelberg stehen neun Stationen und die Winterräumung im Vordergrund.
Weitere Reiseziele entdecken: Schwarzach, Wiesenfelden, Kirchroth, Ascha, Mitterfels, Sankt Englmar, Steinach, Rattenberg
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