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Das Naturschutzgebiet Geigelstein erstreckt sich ins Achental und bildet die Mitte der Bergdörfer Schleching und Sachrang. Damit stehen Natur und Berglandschaft im Mittelpunkt eines Aufenthalts, bei dem sich Wege, Winteraktivitäten und kulturelle Ziele mit unterschiedlichen Schwerpunkten verbinden lassen.

Geigelstein, Bergtouren und Wege

Zum Naturschutzgebiet gehören Bergwälder, Almwiesen, Gebirgsbäche, Latschengebüsch und felsige Gipfelbereiche. Diese Lebensräume bieten Gamswild, Murmeltieren und Raufußhühnern Lebensraum. Wer sich für die alpine Landschaft interessiert, findet hier also sowohl vielfältige Naturbereiche als auch einen Bezug zu Bergtouren am und rund um den Geigelstein, die mit Schleching verbunden sind.

Eine konkrete Wegverbindung ist der familienorientierte Schmugglerweg. Er führt von Schleching entlang der Tiroler Ache durch die Entenlochklamm bis nach Kössen in Tirol. An der engsten Stelle der Klamm liegen zwei Hängebrücken, die nur zu Fuß zugänglich sind. Wetter und Instandhaltung können den Zugang beeinflussen; prüfen Sie deshalb die Bedingungen vor dem Aufbruch.

Eine weitere Möglichkeit, unterwegs eigene Schwerpunkte zu setzen, ist der Schlechinger Krippen-, Kirchen- und Kapellenweg. Als Talrunde kann er an jeder Stelle begonnen oder verlassen werden. Als Parkmöglichkeiten für den Weg sind die Tourist Information Schleching und die Schule angegeben. Prüfen Sie diese Information vor der Anreise, wenn Sie mit dem Auto kommen.

Winter und Tourenplanung

Im Winter gibt es in Schleching Langlaufloipen, Skitouren und Winterwanderwege. Welche Unternehmung sich anbietet, hängt von Schnee und saisonalen Betriebsbedingungen ab. Auch der Achental Wanderbus kann bei der Planung eine Rolle spielen: Er bedient Wanderziele zwischen Winklmoosalm und Geigelstein und unterstützt Streckenwanderungen, bei denen Sie nicht zum selben Ausgangspunkt zurückkehren. Prüfen Sie Fahrplan und Teilnahmebedingungen vor Ihrer Tour.

Kirchen und gelebte Tradition

Die Streichenkirche St. Servatius bewahrt Wandmalereien aus der Zeit um 1440, die als außergewöhnliches Zeugnis mittelalterlicher Kirchenkunst gelten. Die Kirche ist im Allgemeinen täglich für Besucher geöffnet; ihr Hauptraum wird für Gottesdienste, Veranstaltungen oder Führungen geöffnet. Da sich Öffnungsregelungen ändern können, empfiehlt sich eine Prüfung vor dem Besuch.

Die St.-Remigius-Kirche in Schleching wurde zwischen 1735 und 1737 erbaut und gilt als eine der bedeutendsten frührokokozeitlichen Landkirchen im Alpenvorland. Sie kann täglich besichtigt werden. Auch hier sollten Sie die Öffnungsregelungen vor dem Besuch prüfen.

Im Ortsteil Raiten ist die Wallfahrtskirche „Unsere Liebe Frau zu den Sieben Linden“ jährlich Ziel einer Trachtenwallfahrt aus dem südlichen Chiemgau. Die Termine sind saisonal; informieren Sie sich daher vorab über den konkreten Wallfahrtstag.

Regionale Küche und Unterkunftssuche

Schlechinger Spezialitäten können Sie in Gasthäusern, Lebensmittelgeschäften und direkt bei Bauern erhalten. Auswahl und Verfügbarkeit können je nach Saison und Verkaufsstelle variieren. Das gibt der Essensplanung einen lokalen Bezug, ohne dass Sie die Verpflegung für jeden Aufenthaltstag im Voraus auf denselben Ort festlegen müssen.

Für die Suche nach Hotels in Schleching können Sie zunächst überlegen, welche Themen Ihren Aufenthalt prägen sollen: Bergtouren und Natur, der Schmugglerweg, Winteraktivitäten oder Kirchen und Traditionen. So beginnt die Auswahl der Unterkunft mit dem gewünschten Reiseanlass. Die verschiedenen Ziele und Aktivitäten lassen sich anschließend passend zu Ihren Tagen und zur jeweiligen Saison einordnen.

Weitere Reiseziele entdecken: Mühlau, Surberg, Unterwössen, Traunstein, Siegsdorf, Taching, Kirchanschöring, Trostberg An Der Alz.

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