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In Staudach-Egerndach treffen unterschiedliche Entdeckungen aufeinander: Kunst im Schaufenster, eine Kirche mit mehreren Bauphasen und Wege durch die Filzen oder entlang der Tiroler Ache. Für Ihre Planung lohnt es sich, die Ziele nach ihrem Charakter zu unterscheiden: Einige liegen im Ort, andere führen ins nähere Umfeld oder weiter bis nach Marquartstein.

Kunst und Baugeschichte

Das Atelierfenster von C. Lewerentz zeigt seit 1999 im Schaufenster eines ehemaligen Lebensmittelladens im Zentrum von Staudach Werke von Künstlern, vorwiegend aus der Region Chiemgau. Der Ausstellungsort verbindet damit zeitgenössische Kunst mit dem früheren Zweck des Ladenfensters. Am Atelierfenster befindet sich außerdem ein öffentlicher Bücherschrank.

Die St.-Andreas-Kirche in Egerndach bietet einen anderen Blick in die Ortsgeschichte. Erstmals urkundlich erwähnt wurde sie 1260; wann sie entstand, ist nicht bekannt. Das Rundbogenportal und ein Apsisfenster stammen aus gotischer Zeit. Die barocke Innenausstattung kam nach Umbauten 1867 und 1895 in die Kirche. Die erste urkundliche Erwähnung ist dabei nicht mit dem Entstehungsdatum des heutigen Kirchenbaus gleichzusetzen.

Wege durch die Filzen und an der Ache

Der Große Moorrundweg führt als abwechslungsreicher Rundweg durch die Egerndacher und Staudacher Filzen. Mehrere Stationen behandeln das Moor. Zu den Themen gehören Tiere und Insekten, Steine und Kiesel, Wasser, Bäume und Blumen. Auch als Ausflugsrunde mit dem Fahrrad eignet sich der Weg. Wer eine Runde plant, kann hier eine andere Wegeform wählen als bei einer Strecke, die entlang eines Flusses zu einem anderen Ort führt.

Eine solche Strecke ist der Planetenweg an der Tiroler Ache. Er beginnt am Römerstein östlich der Achenbrücke bei Staudach-Egerndach, verläuft entlang der Ache nach Marquartstein und ist rund 2,5 Kilometer lang. Sie können ihn zu Fuß oder mit dem Fahrrad erkunden. Für die Tourenplanung ist der Unterschied zum Moorrundweg konkret: Der Große Moorrundweg führt durch zwei Filzen zurück in eine Runde, der Planetenweg entlang der Ache nach Marquartstein. Aktuelle Wegbedingungen sollten Sie vor der Tour berücksichtigen.

Wanderziele im näheren Umfeld

Von der Wanderparkplatzstelle Staudach-Egerndach (Holzlagerplatz) führen zwei Wege zur Staudacher Alm. Einer verläuft am Aiblbach entlang, der andere über den Schnappensteig. Für beide Wege beträgt die angegebene Gehzeit jeweils etwa 1,5 bis 2 Stunden. Die Routen lassen sich somit nach ihrem Verlauf unterscheiden; beim Zeitbedarf bleibt es bei derselben ungefähren Spanne. Die aktuellen Betriebsdetails der Alm sollten Sie vor der Tour prüfen.

Ein weiteres Ziel im näheren Umfeld ist die Schnappenkirche in der Gemeinde Marquartstein. Mehrere Wanderwege führen von Marquartstein und Staudach-Egerndach durch dichten Bergwald hinauf zur Kirche am Schnappenberg. Von der Brotzeitbank vor der Schnappenkirche reicht der Blick über den Chiemgau und den Chiemsee. Dieser Aussichtspunkt und die Wege dorthin liegen in Marquartstein, nicht im Ort Staudach-Egerndach.

Ferienwohnung nach Tagesplan auswählen

Bei der Suche nach einer Ferienwohnung in Staudach-Egerndach können Sie den gewünschten Tagesplan als Orientierung nehmen: Für Kunst und Baugeschichte stehen das Atelierfenster und die St.-Andreas-Kirche; für Bewegung unterscheiden sich Rundweg, Strecke entlang der Ache und die beiden Almwege durch ihre Wegeführung und die angegebene Gehzeit. So lässt sich die Auswahl an den Aktivitäten ausrichten, die Sie tatsächlich einplanen möchten.

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