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Waldhausen bietet mit der Filialkirche St. Martin und der Friedhofskapelle einen klaren kulturhistorischen Schwerpunkt. An St. Martin reichen die Bauphasen vom spätmittelalterlichen Turmunterbau bis zum 1950 errichteten Langhaus und Chor; die Kapelle stammt vermutlich aus der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts und wurde neugotisch überformt. Wer für die Reise Kirchenarchitektur in den Mittelpunkt stellt, findet hier zwei eigenständige Anknüpfungspunkte.

St. Martin: Turm und Kirchenraum

Der Turmunterbau der Filialkirche stammt aus dem Spätmittelalter. Das Turmobergeschoss ist neugotisch und stammt aus dem späten 19. Jahrhundert; Langhaus und Chor wurden 1950 von Friedrich F. Haindl errichtet. Die Baubegriffe ordnen diese Entwicklung: Turmunterbau meint den unteren, Turmobergeschoss den oberen Teil des Turms, während Langhaus und Chor den Kirchenraum bezeichnen. So lassen sich die zeitlich unterschiedlichen Abschnitte am selben Kirchenbau auseinanderhalten.

Die Friedhofskapelle

An der Kirche St. Martin in Waldhausen steht die Friedhofskapelle. Sie stammt vermutlich aus der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts und wurde neugotisch überformt. Neben den Bauteilen der Filialkirche bildet sie einen eigenen Bezugspunkt für die Kirchenarchitektur in Waldhausen. Ihre mutmaßliche Entstehungszeit und die neugotische Überformung geben kulturinteressierten Reisenden zwei Aspekte, die sie bei der Einordnung der Kapelle berücksichtigen können.

Im übergeordneten Reiseziel Schnaitsee

Im übergeordneten Reiseziel Schnaitsee kommen weitere Kirchenformen hinzu. Der Kirchturm von Schnaitsee ist seit jeher mit seiner markanten Doppelzwiebel ein Wahrzeichen des Ortes. Der Turm der St.-Elisabeth-Kirche ist spitz, die St.-Anna-Kirche besitzt einen Dachreiter. Die kleine Nebenkirche St. Elisabeth steht südwestlich nahe der Pfarrkirche und wurde 1495 als Stiftung der Elisabeth-Bruderschaft erbaut. So umfasst der Architekturvergleich in Schnaitsee unterschiedliche Turmformen und die Geschichte einer kirchlichen Stiftung.

Auf dem Aussichtsturm in Obernhof sind Panoramakarten angebracht. Bei entsprechender Sicht eröffnet das Chiemseebecken im Süden den Blick in die Zentralalpen bis zum Großglockner.

Radfahren, Wandern und Baden im übergeordneten Reiseziel Schnaitsee

Der Schnaitseer Radrundweg ist eine ausgeschilderte Runde um Schnaitsee und kann in beide Richtungen befahren werden. Die Länge beträgt etwa 37 km. Überwiegend verläuft die Strecke auf Nebenstraßen, die meist asphaltiert und teilweise geschottert sind. Richtung, ungefähre Distanz und Untergrund geben konkrete Anhaltspunkte für die Planung. Da sich die Oberflächenverhältnisse ändern können, lohnt es sich, vor der Tour die aktuellen Wegbedingungen zu prüfen.

Wanderwege in Schnaitsee beginnen am Rathaus oder am Fernsehturm. Damit können Sie die Wanderplanung an einem von zwei konkreten Ausgangsorten ansetzen. Für einen anderen Schwerpunkt verfügt das Seebad am Weitsee im übergeordneten Reiseziel Schnaitsee über eine großzügige Liegewiese, Stege, einen Kiosk, Spiel- und Sportflächen, einen Sprungturm sowie einen flachen Badebereich für Kinder. Wenn Sie einen Besuch planen, prüfen Sie die aktuellen Saisoninformationen.

Bei der Suche nach Ferienwohnungen können Sie zuerst gewichten, ob Ihnen die Kirchenbaugeschichte Waldhausens oder Aktivitäten im übergeordneten Reiseziel Schnaitsee wichtiger sind. Richten Sie die Suche anschließend nach dem Reiseinteresse aus.

Weitere Reiseziele entdecken: Grassau, Palling, Unterwössen, Grabenstätt, Übersee, Traunreut, Inzell, Waging Am See.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Traunstein.

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