Für eine Auszeit in Pfofeld kommen verschiedene Interessen zusammen: römische Spuren, Baugeschichte, Natur und Freizeit am Wasser. Bei der Suche nach einem Hotel in Pfofeld kann die eigene Priorität helfen: Soll die Reise vor allem Römergeschichte und Kirche aufgreifen oder Natur und Aktivitäten am See? Die Gemeinde bietet Anhaltspunkte für beide Schwerpunkte.
Römische Spuren und Wege
Der ehemalige römische Limes verläuft von Ost nach West quer durch die Gemeinde Pfofeld; seine Strecke durch das Gemeindegebiet ist etwa vier Kilometer lang. Der Limesweg rund um Pfofeld führt zu römischen Spuren in den Gemeindefluren Pfofeld und Theilenhofen. Zu den besonders sehenswerten Stationen gehören das Römerbad bei Theilenhofen und der teilweise rekonstruierte Limesturm bei Rittern. Beide Orte bleiben damit klar von Pfofeld unterschieden, gehören aber zu den genannten Zielen des Weges.
Am teilrekonstruierten Römerbad informiert eine Tafel über die Denkmäler. Entlang des Rundwanderwegs Limes-Römerbad stehen weitere 13 Informationstafeln. So ergänzen Informationen vor Ort die römischen Spuren, die der Weg in den Gemeindefluren erschließt. Der Verlauf des Limes durch die Gemeinde und die einzelnen benannten Stationen sind dabei zwei unterschiedliche Zugänge zur regionalen Römergeschichte.
St.-Michaels-Kirche und Flurumritt
Ein anderer historischer Schwerpunkt ist die St.-Michaels-Kirche in Pfofeld. Sie wurde um 1130 aus Sandstein errichtet. Im Altarraum und im Kirchenschiff befinden sich gotische Fresken aus dem 15. Jahrhundert, die erst nach dem Zweiten Weltkrieg wieder freigelegt wurden. Bauzeit und Fresken gehören also verschiedenen Epochen an: An der Kirche lassen sich sowohl ihre frühe Entstehung als auch eine spätere Ausstattung betrachten.
Auch der traditionelle Flurumritt prägt das kulturelle Leben des Ortes. Er findet alle zwölf Jahre statt und führt entlang der Flurgrenzen. Wer gezielt diesen Ritt erleben möchte, sollte den konkreten Veranstaltungstermin vor der Reise prüfen.
Natur, Radfahren und Aktivitäten am Wasser
Am Langlauer Buck säumen zahlreiche Streuobstbäume und Schlehenhecken den Weg. Der Bereich liegt in einem Naturschutzgebiet mit Magerrasen. In derselben Umgebung befindet sich der naturnahe Erlebnisspielplatz Langlauer Buck mit Heckentunnel, Hochwippe, Hangrutsche und Wolkenschaukel. Die Spielgeräte dürfen genutzt werden; die Ausstattung kann sich im Lauf der Zeit ändern. Landschaft und Spielangebote stehen hier als unterschiedliche Gründe für einen Aufenthalt im Freien nebeneinander.
Ein Radweg verbindet Pfofeld und Langlau und ist bis Dornhausen befahrbar. Außerdem ermöglicht ein Tunnel am Kreisverkehr Rehenbühl in der Gemeinde die gefahrlose Überquerung der Staatsstraße 2222.
Im Gemeindegebiet gehört auch das Seezentrum Langlau zu den Freizeitmöglichkeiten. Dort bietet ein breiter Sandstrand Platz auf einer grünen Liegewiese; der Einstieg ins Wasser ist flach, und der Strand ist frei zugänglich. Baden, Segeln, Surfen, SUP-Paddeln, Tretbootfahren und Minigolf zählen zu den beliebten Freizeitbeschäftigungen am See. Damit steht neben Limes, Kirche und Natur ein eigener Schwerpunkt für eine Reise mit Aktivitäten am Wasser zur Wahl.
Weitere Reiseziele entdecken: Absberg, Haundorf.
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