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Eine Kirchenältestenbank von 1679, ein neoklassizistisch umgebautes Schloss und ein Landschaftspark mit Teich geben Börnicke eine Verbindung aus Kirchenkunst, Architektur und Landschaftsgeschichte. Für Ihre Planung helfen unterschiedliche Zeitfenster: Kirchenführungen werden monatlich angeboten, für das Feuerwehrhaustheater wird um Reservierung gebeten, und das Storchenfest findet jährlich im Mai statt.

Dorfkirche und Feuerwehrhaustheater

In der Dorfkirche Börnicke ist eine regional seltene Kirchenältestenbank von 1679 erhalten. Sie zeigt Aposteldarstellungen und Bibelzitate. Führungen durch die Kirche werden an jedem ersten Sonntag im Monat nach dem Gottesdienst von 10 bis 12 Uhr angeboten. Außerhalb dieser Zeit sind Führungen nach telefonischer Vereinbarung unter 03338 70220 möglich. Wenn Sie eine Führung einplanen, orientieren Sie sich am Sonntagsfenster oder vereinbaren Sie den Termin telefonisch.

Das Feuerwehrhaustheater hat den Charakter eines Zimmertheaters um 1900. Auf dem Spielplan stehen Märcheninszenierungen mit Figuren, szenische Lesungen, Kammermusik und moderner Jazz. Es gilt als kleinstes Theater Brandenburgs. Wegen der begrenzten Sitzplatzzahl bittet das Theater um eine Reservierung. Prüfen Sie für einen konkreten Besuch den Spielplan und reservieren Sie Ihren Platz.

Schlossgeschichte und Landschaftspark

Schloss Börnicke wurde zwischen 1909 und 1911 im neoklassizistischen Stil umgebaut. Bauherr war der Bankier Paul von Mendelssohn-Bartholdy, der das Schloss gemeinsam mit dem Architekten Bruno Paul schuf. Die Schlossanlage ist seit 1992 als Bau- und Kulturdenkmal in der Denkmalliste des Landes Brandenburg eingetragen. Damit lassen sich Baugeschichte und spätere Denkmaleintragung zeitlich unterscheiden.

Der Schlosspark konnte erst angelegt werden, nachdem der Eichbuschteich 1871 zur Panke nach Bernau entwässert worden war. Der Landschaftspark in Börnicke stammt aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Sein nordöstlicher Teil wird von einem großen Teich geprägt. Früher erschloss ein Netz zahlreicher geschwungener Wege den Park und ermöglichte wechselnde Ansichten auf den Teich. Diese Angaben geben unterschiedliche Einblicke in die Entwicklung der Anlage: die Veränderung der Wasserfläche und die frühere Gestaltung des Wegenetzes.

Wege, Veranstaltungen und regionale Braukultur

Für die Wegeplanung gibt es zwei verschiedene Orientierungen. Von einem Bahnhof in Bernau führen Rad- und Wanderwege nach Börnicke und weiter in die Barnimer Feldmark. Ein 19 Kilometer langer Jakobsweg verläuft von Werneuchen über Börnicke und Löhme nach Seefeld. Er ist mit einem gelben und einem grünen Balken markiert, teilweise zusätzlich mit einer Muschel als Jakobsweg-Zeichen. Prüfen Sie die Markierungen vor der Tour. Während die Wege ab Bernau einen Ausgangspunkt und ihre Fortsetzung benennen, sind beim Jakobsweg Länge, Verlauf und Zielorte angegeben.

Das Storchenfest in Börnicke findet alljährlich im Mai statt; einzelne Programmdetails können wechseln. Der Verein „KulturGut e. V. Börnicke“ veranstaltet am Dorfteich Kinoveranstaltungen, Workshops und Adventsmärkte. So stehen neben dem jährlich wiederkehrenden Fest verschiedene Veranstaltungsformen im Ort. Für einen konkreten Besuch lohnt es sich, die jeweiligen Termine und das Programm zu prüfen.

Auch die Braukultur hat einen konkreten Bezug zum Ort: Die Brauerei der Ersten Bernauer Braugenossenschaft e. G. befindet sich im Gebäude der alten Brennerei des Gutshofs im Ortsteil Börnicke. Im Brauereiausschank „Zum Braugenossen“ werden vor Ort gebraute Biere ausgeschenkt, darunter „Ein Bernauer“ als helles Vollbier, „Kantor“ als dunkles Lagerbier und „Rathaus“ als Pale Ale. Das Angebot kann saisonal variieren. Wenn Sie eine bestimmte Sorte probieren möchten, prüfen Sie das aktuelle Angebot vor Ihrem Besuch.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Bernau Bei Berlin.

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