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Wildau verbindet die Geschichte der Lokomotivenfertigung mit geschützter Architektur, kulturellen Veranstaltungen und landschaftlichen Themen. Für Ihre Orientierung bieten sich verschiedene Blickwinkel: historische Industriegebäude, die Friedenskirche, Ausstellungen und Grünräume. So können Sie den Aufenthalt nach den Themen ausrichten, die Sie besonders interessieren.

Industriegeschichte und Architektur

Auf dem Campus der Technischen Hochschule Wildau treffen historische Industriegebäude, in denen früher Lokomotiven gefertigt wurden, auf Neubauten. Diese Mischung aus Alt und Neu zieht immer wieder architekturinteressierte Besucher*innen an. Auch das ehemalige Werksgelände der Lokomotivenfabrik bewahrt Spuren dieser Nutzung: Zu ihm gehören denkmalgeschützte historische Werkshallen, von denen einige heute Teile der Hochschule beherbergen.

Zur industriellen Geschichte gehört auch die Schwartzkopff-Siedlung. Sie ist die zum historischen Industriekomplex gehörende Werkssiedlung und weitgehend in ihrer Originalsubstanz erhalten. Die Siedlung steht unter Denkmalschutz und wurde in den letzten Jahren preisgekrönt saniert. Ihre Anlagen können jederzeit von außen auf eigene Faust besichtigt werden. Prüfen Sie vor der Reise vorsorglich, ob sich an dieser Besuchsmöglichkeit etwas geändert hat.

Kirche, Konzerte und Ausstellungen

Die Friedenskirche in Wildau wurde zwischen 1909 und 1911 nach Plänen des Königlichen Baurats Georg Büttner erbaut und steht unter Denkmalschutz. Ihre Architektur ist sowohl vom Jugendstil als auch von der Dorfkirchenbewegung beeinflusst. Damit bietet die Kirche einen anderen Zugang zur Baugeschichte Wildaus als die historischen Hallen und die Werkssiedlung.

In der Friedenskirche finden häufig Konzerte statt. Auf dem Programm stehen international erfolgreiche Künstler*innen, lokale Chöre oder Instrumentalgruppen. Wenn Sie Ihren Besuch auf eine Veranstaltung abstimmen möchten, prüfen Sie die aktuellen Termine. Auch im Volkshaus Wildau finden regelmäßig Ausstellungen statt; für konkrete Angaben lohnt sich ein Blick auf die aktuellen Ankündigungen.

Grünräume und ein Spaziergang

Der wiederhergestellte Kurpark Wildau lädt Familien zu Spaziergängen ein. Schautafeln informieren dort über die Herkunft der Pflanzen und über das Leben der vorkommenden Tiere. Der Park verbindet damit den Aufenthalt im Freien mit Themen aus der Naturkunde.

Ein konkreter Spaziergang beginnt am Ende des Marktplatzes, direkt gegenüber dem S-Bahnhof Wildau: Dort startet der knapp vier Kilometer lange Dahme-Wanderweg. Die beschriebene Länge und der genaue Ausgangspunkt erleichtern die Orientierung bei der Planung, ohne den Spaziergang an eine bestimmte Aufenthaltsdauer zu binden.

Ein weiteres landschaftliches Thema ist der Tonteich in den Lausebergen. Das Gewässer ist von Laubwald umgeben und liegt in einem erhalten gebliebenen ehemaligen Abbaugebiet. Als Flächennaturdenkmal verbindet der Ort die Geschichte der früheren Nutzung mit seiner heutigen Landschaft. Im Kurpark stehen dagegen Informationstafeln zu Pflanzen und Tieren im Mittelpunkt. Die beiden Themen setzen damit unterschiedliche Akzente: hier Naturkunde, dort ein Gewässer in einem früheren Abbaugebiet.

Für einen Besuch mit festem Kulturtermin sind die häufigen Konzerte in der Friedenskirche und die regelmäßigen Ausstellungen im Volkshaus mögliche Orientierungspunkte; prüfen Sie dafür die aktuellen Ankündigungen. Wenn Sie sich eher für Architektur interessieren, bietet Wildau die unterschiedlichen Bezüge von Kirche, Werkssiedlung, historischen Werkshallen und Hochschulcampus. Spaziergang und Landschaftsthemen ergänzen diese kulturelle und bauliche Perspektive um weitere Facetten des Ortes.

Weitere Reiseziele entdecken: Steinreich, Neu Zauche, Bestensee, Schwielochsee, Niederlehme, Mittenwalde, Märkische Heide, Jamlitz

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Dahme-Spreewald.

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