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Die Oberbarnimer Feldsteinroute ist ein klarer Ausgangspunkt für Bewegung in Oberbarnim: Sie eignet sich zum Radfahren und kann zu Fuß in zwei Tagesetappen bewandert werden. Ihlow ergänzt diesen Routenbezug um ein sehenswertes Ensemble aus Schloss, Kirche, Park, Feldsteinscheunen und Weihern sowie um die Kunsthalle Hagedorn. Damit lassen sich Aktivität, Ortsgeschichte und bildende Kunst als unterschiedliche Aspekte einer Reise nach Oberbarnim planen.

Rad- und Wandertage auf der Feldsteinroute

Die Route führt durch Klosterdorf, Ihlow, Pritzhagen, Bollersdorf und Grunow in der Gemeinde Oberbarnim. Für Radfahrende ist sie eine geeignete Tour; zu Fuß kann sie in zwei Tagesetappen bewandert werden. Die Etappen geben der Wanderung eine klare zeitliche Gliederung. Bei der Reiseplanung lässt sich daher zuerst entscheiden, ob Sie Oberbarnim mit dem Rad erkunden oder die Route als Wanderung über zwei Tagesabschnitte angehen möchten. Die fünf Ortsnamen machen den Verlauf durch die Gemeinde konkret. Weil Ihlow Teil dieser Route ist, lässt sich der Bewegungsschwerpunkt außerdem mit den dortigen Bau- und Kunstthemen verbinden.

Ihlow: Wehrkirche, Ensemble und Kunst

Das sehenswerte Ensemble in Ihlow umfasst Schloss, Kirche, Park, Feldsteinscheunen und Weiher. Die Wehrkirche wurde ursprünglich im 13. Jahrhundert errichtet und nach den Zerstörungen von 1945 wiederhergestellt. So ergänzt die Geschichte dieses Bauwerks die verschiedenen Bestandteile des Ensembles um eine prägnante historische Perspektive.

Die Kunsthalle Hagedorn setzt neben der Architekturgeschichte einen eigenen Akzent. Auf etwa 60 Quadratmetern zeigt die Galerie gestische Malerei und Konzeptkunst von Udo Hagedorn. Wer sich sowohl für historische Bauwerke als auch für bildende Kunst interessiert, kann Ihlow aus zwei unterschiedlichen kulturellen Blickwinkeln betrachten: über das Ensemble und die Geschichte der Wehrkirche sowie über die konkret benannten Kunstformen der Galerie.

Weitere Themen im übergeordneten Reiseziel Märkisch-Oderland

Im übergeordneten Reiseziel Märkisch-Oderland bildet das Brecht-Weigel-Haus in Buckow einen eigenen kulturellen Schwerpunkt. Seit 1977 ist es ein Museum. Das Literaturmuseum veranstaltet ganzjährig Lesungen, Konzerte, Gespräche, Diskussionen, Filme, Ausstellungen und Sonderführungen; die einzelnen Angebote variieren. Im Vergleich zu den Architektur- und Kunstthemen Ihlows steht hier ein ganzjähriges Programm mit unterschiedlichen Veranstaltungsformen im Mittelpunkt.

Auch bei den Naturwegen bietet Märkisch-Oderland verschiedene Möglichkeiten. In der Märkischen Schweiz lässt sich der 17 km lange Natura Trail erkunden; die zertifizierte Naturparkroute Märkische Schweiz ist knapp 21 km lang. Die beiden Strecken unterscheiden sich anhand ihrer ausgewiesenen Länge. Für die Oberbarnimer Feldsteinroute ist die Wanderung dagegen in zwei Tagesetappen beschrieben – eine andere Orientierung für die Planung von Wandertagen. Prüfen Sie die Wegbedingungen vor Ort, bevor Sie eine Route einplanen.

Ein weiteres saisonübergreifendes Sportthema bietet die Sparkassen Ski Arena in Bad Freienwalde. Alle Sprungschanzen können im Sommer und im Winter genutzt werden. Spezielle Matten und witterungsunabhängige Anlaufspuren ermöglichen ganzjähriges Skispringen; der operative Zugang kann variieren. Prüfen Sie deshalb vor einem Besuch den aktuellen Betrieb.

Weitere Reiseziele entdecken: Seelow, Neuenhagen, Strausberg, Bad Freienwalde, Wulkow Bei Booßen, Hönow, Reitwein, Treplin.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Märkisch-Oderland.

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