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Die Wentowseen und die umgebenden Buchenmischwälder gehören zu den Landschaftsbezügen Dannenwaldes; auch mehrere überregionale Radrouten sind mit dem Ort verbunden. Mit dem Barfußpfad und der achteckigen Kirche kommen zwei klar benennbare Ortsziele hinzu. Für Ihre Zielwahl ergeben sich so unterschiedliche Schwerpunkte: Landschaft, Radfahren oder Baukultur. Der Barfußpfad gilt als lohnender Halt sowohl für Radfahrende als auch für Autofahrende auf der B96.

Seen und Wälder

Dannenwalde liegt im Naturpark Uckermärkische Seen und im Landschaftsschutzgebiet Fürstenberger Wald- und Seengebiet; an das Naturschutzgebiet Gramzow-Seen grenzt der Ort. Die Beziehungen unterscheiden sich: Dannenwalde liegt innerhalb des Naturparks und des Landschaftsschutzgebiets, während das Naturschutzgebiet angrenzt. Zusammen mit den Wentowseen und den Buchenmischwäldern ergibt sich ein konkretes Landschaftsthema für den Ort. Wenn Sie bei der Reisezielwahl Seen, Wald und Schutzgebietslandschaften berücksichtigen, bieten diese Bezüge eine Orientierung für Dannenwalde, neben den Rad- und Kulturthemen.

Radfahren und Barfußpfad

Zu den mit Dannenwalde verbundenen überregionalen Radrouten gehören die Berlin–Kopenhagen-Radroute und die Königin-Luise-Route. Der Barfußpfad gilt als lohnender Halt für Radfahrende auf diesen Routen sowie für Autofahrende auf der B96. So stehen zwei Reisebezüge nebeneinander: Die Radrouten ordnen Dannenwalde in einen überregionalen Zusammenhang ein, während der Pfad ein konkret benanntes Ziel ist. Wenn Radfahren für Ihre Zielwahl wichtig ist, gibt Ihnen diese Kombination einen klaren thematischen Ansatz, um Dannenwalde näher in Betracht zu ziehen.

Die achteckige Kirche

Die Kirche wurde von 1819 bis 1821 erbaut und ist als „Kirche am Weg“ bekannt. Ihre achteckige Form ist ein prägnantes architektonisches Merkmal; zugleich verfügt die Kirche über ein umfangreiches Kulturprogramm. Damit umfasst der Dannenwalder Kulturbezug sowohl Baugeschichte als auch kulturelle Angebote. Wer sich für Architektur interessiert, kann sich an den genauen Baujahren und dem besonderen Grundriss orientieren. Das Kulturprogramm bietet daneben einen weiteren Zugang zur Kirche, ohne dass Bauform und Programm dasselbe Interesse bedienen müssen.

Gransee als eigener Kontext

Im übergeordneten Reiseziel Gransee kommt ein eigener städtischer Geschichtsschwerpunkt hinzu. Die Stadtmauer aus dem frühen 14. Jahrhundert lässt sich zu Fuß umrunden. Die St.-Marienkirche mit ihren zwei Türmen ist ein Wahrzeichen Gransees. Beim Franziskanerkloster setzt die Baugeschichte früher ein: Um 1280 begann der Bau mit der Errichtung der Kirche. Der zeitliche Vergleich macht zwei unterschiedliche historische Bezugspunkte sichtbar – den Beginn des Klosterbaus um 1280 und die Stadtmauer aus dem frühen 14. Jahrhundert.

Das Heimatmuseum und die Touristinformation Gransee befinden sich in der Rudolf-Breitscheid-Straße 44. Dioramen und ein Stadtmodell um 1930 veranschaulichen dort die Stadtgeschichte. Über das Heimatmuseum werden Stadtführungen organisiert, die dort vorbestellt werden können. Der Ruppiner Torturm und der Pulverturm sind begehbar; der Schlüssel ist im Heimatmuseum erhältlich. Der Bahnhof Gransee ist mit dem RE 5 vom Berliner Hauptbahnhof sowie aus Richtung Stralsund/Rostock erreichbar. Prüfen Sie vor der Fahrt den aktuellen Fahrplan.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Gransee.

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