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Großräschen ist eine Seestadt im Lausitzer Seenland, in der See, Bergbaugeschichte und Kultur unterschiedliche Akzente setzen. Das älteste Haus der Stadt, die geformte Allee der Steine, das Kurmärker Bürgerhaus und die IBA-Terrassen eröffnen verschiedene Zugänge zur Ortsgeschichte. Auch für aktive Tage gibt es Alternativen: eine 17 Kilometer lange, hügelige Seerunde und die überwiegend ebene Route „Vom Bergmann zum Seemann“. Geführte Weinbergspaziergänge mit Winzerinformationen und Weinproben ergänzen die Auswahl.

Kultur und Bergbaugeschichte

Das Kurmärker Bürgerhaus wurde 1781 erbaut und ist Großräschens ältestes Haus. Als Kulturzentrum beherbergt der Kurmärker Theater, Tanzabende, Musicals, Konzerte, Vorträge, Ausstellungen und Messen. Die Bandbreite reicht damit von Bühnenveranstaltungen bis zu Vorträgen und Ausstellungen; für einen konkreten Besuch lohnt sich ein Blick auf die Veranstaltungstermine.

Die IBA-Terrassen bestehen aus drei minimalistischen Baukörpern, die durch Terrassen miteinander verbunden sind. Sie werden als Reflexion von Natur, Kultur und Bergbau in der Region präsentiert. Die Ausstellung „12 Fragen – 12 Antworten“ behandelt Großräschens Bergbau- und Klinkertradition sowie den Wandel von einem früheren Großgeräte-Reparaturstandort zum Hafen. Das Besucherzentrum ist wegen Renovierung geschlossen.

Im Ortsteil Dörrwalde gehören eine niederländische Windmühle, historische Höfe, eine renovierte Schmiede, die Dorfkirche und eine Heimatstube zu den besonderen Orten. Die Windmühle wird als Restaurant und Veranstaltungsort genutzt. Dörrwalde bietet damit ein eigenes Ensemble neben den Kulturangeboten im Kurmärker und an den IBA-Terrassen.

Allee der Steine und Aussicht

Die Allee der Steine in Großräschen ordnet Bergbaubrocken und ausgewählte Bäume zu einem Steinfeld, zu Gruppen, einem Kreis und einzelnen Steinsäulen. Die unterschiedlichen Formen machen die Anordnung selbst zum Thema: Hier begegnen sich ausgewählte Bäume und Findlinge aus dem Bergbau in mehreren klar benennbaren Gestaltungen.

Von der Victoriahöhe reicht der Blick über den Großräschener See, den Weinberg, die Allee der Steine und Großräschen. Seit 2007 krönt eine schiffsförmige Aussichtsplattform aus Stahl die Victoriahöhe. Aussichtspunkt und Steinallee bieten so unterschiedliche Perspektiven auf die genannten Orte und die Bergbaugeschichte der Stadt.

Wein, Radtouren und Baden

Der Betreiber der IBA-Terrassen bietet geführte Weinbergspaziergänge mit Informationen von Winzern und Verkostungen von Großräschener Wein an. Das Format verbindet Bewegung mit Einblicken in den Weinbau und einer Weinprobe; wenn Sie daran teilnehmen möchten, erkundigen Sie sich vorab nach den angebotenen Terminen.

Der Großräschener-See-Rundkurs ist 17 Kilometer lang; als Start und Ziel wird der Stadthafen Großräschen empfohlen. Die Strecke verläuft auf Asphalt und ist hügelig. Dagegen beginnt und endet die Route „Vom Bergmann zum Seemann“ an den IBA-Terrassen. Sie führt überwiegend über asphaltierte Radwege, mit wenigen Abschnitten auf Nebenstraßen oder festem Schotter, und ist größtenteils eben. So können Sie zwischen einer konkret bezifferten, hügeligen Seerunde und einer überwiegend ebenen Tour mit unterschiedlichen Belägen wählen.

Am ausgewiesenen Strand am Großräschener See ist Baden erlaubt. Der Strand ist unbewacht, und die Nutzung erfolgt auf eigene Gefahr. Da sich Strandzugang und Baderegeln ändern können, prüfen Sie vor dem Baden die aktuelle örtliche Badeordnung.

Die Tourist-Information verkauft regionale Produkte, Rad- und Wanderkarten sowie Souvenirs und organisiert Stadtrundgänge und Tagesprogramme. Das ist eine Anlaufstelle, wenn Sie Karten für eigene Radtouren oder Wanderungen suchen oder sich für organisierte Stadtrundgänge und Tagesprogramme interessieren.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Oberspreewald-Lausitz.

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