Der Grimms Märchenrundweg am Haselsee, das Freizeitangebot im Stadtwald Praforst und mehrere Kulturorte geben Hünfeld verschiedene Schwerpunkte für einen Aufenthalt. Hier treffen Märchenfiguren und Erzählungen auf Wege und Sportangebote sowie Kirchenbau und Museen. Für die Suche nach einem Hotel in Hünfeld können Sie zunächst überlegen, ob Kultur, aktive Zeit im Freien oder eine Mischung aus beidem Ihre Reise prägen soll.
Märchenrundweg und Haselsee
Der Grimms Märchenrundweg führt in Hünfeld um den Haselsee in der Freizeitanlage Seefläche Haselgrund. Auf dem Weg zeigt er fünf lebensgroße Figuren und Figurengruppen, gestaltet von fünf verschiedenen Künstlern. Für Gruppen können auf besonderen Wunsch Märchenerzähler für den Rundweg organisiert werden. Vor den Figuren erzählen sie unter anderem die Geschichten von den Bremer Stadtmusikanten oder dem Froschkönig; dafür ist eine vorherige Absprache erforderlich.
An der Freizeitanlage Haselsee können Tret- und Ruderboote ausgeliehen werden, außerdem gibt es dort einen Kinderspielplatz. Die Verfügbarkeit der Bootsleihe kann saisonabhängig sein. Prüfen Sie deshalb, ob das Angebot zu Ihrem Besuchszeitraum passt.
Stadtwald Praforst: Wege und Freizeit
Im Stadtwald Praforst gibt es beschilderte Wanderwege und ein Radwegenetz. Hinzu kommen ein Trimm-Dich-Pfad, Minigolf, eine Angelmöglichkeit, ein Kinderspielplatz und eine Teichanlage. Der Golfplatz verfügt über einen 18-Loch- und einen 9-Loch-Parcours. Die Angebote setzen unterschiedliche Akzente: Sie reichen von Wandern und Radfahren über Fitness, Minigolf und Golf bis zum Angeln.
Zum Stadtwald gehören auch ein Campingplatz und die Waldgaststätte „St. Hubertus“ Praforst. Wenn Sie den Campingplatz als Übernachtungsmöglichkeit oder die Gaststätte für eine Einkehr einplanen, prüfen Sie vorab die aktuelle Verfügbarkeit beziehungsweise die Öffnungszeiten.
Radfahren: Strecke und Wegenetz
Eine konkret beschriebene Radstrecke ist der 27 Kilometer lange Kegelspielradweg. Er beginnt in Hünfeld, führt durch das Haunetal über Burghaun und Eiterfeld bis nach Rasdorf und damit durch das Hessische Kegelspiel, eine einzigartige Bergformation in der Kuppenrhön. Weitgehend verläuft der Weg auf der Trasse der ehemaligen Bahnlinie Hünfeld–Wenigentaft; die Steigungen sind sehr gering.
Im Stadtwald Praforst gibt es daneben ein Radwegenetz. Damit stehen unterschiedliche Planungspunkte nebeneinander: Beim Kegelspielradweg sind Länge und Verlauf mit den genannten Orten beschrieben, während Praforst als Gebiet mit Radwegen erschlossen ist.
Kirche und Museen
Die Klosterkirche St. Bonifatius der Oblaten der Makellosen Jungfrau Maria (OMI) wurde zwischen 1897 und 1900 in Hünfeld vom Paderborner Architekten Arnold Güldenpfennig erbaut. Sie ist eine kreuzförmige, dreischiffige Basilika in neuromanischen Formen. Bischof Adalbert von Fulda konsekrierte sie am 6. April 1900. Die Angaben zu Grundriss, Kirchenschiffen und Formensprache geben verschiedene Aspekte des Kirchenbaus an.
Das Konrad-Zuse-Museum Hünfeld mit Stadt- und Kreisgeschichte befindet sich am Kirchplatz 4–6. Das Bahnmuseum liegt in der Gartenstraße 5 und ist eine Außenstelle des Konrad-Zuse-Museums. Auch der Keltenhof Mackenzell an der Adresse Zum Germanendorf 12 ist eine Außenstelle des Museums. Andere Akzente setzen das Museum Modern Art Hünfeld in der Hersfelder Straße 25 und „Das Offene Buch“ der Stadt Hünfeld, das sich seit 1996 zu einem Freilichtmuseum entwickelt. So finden sich in Hünfeld stadt- und kreisgeschichtliche, bahnbezogene, moderne-künstlerische und freilichtmuseale Themen.
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