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Der Schalturm gehört zur ehemaligen Stadtmauer Driedorfs und ist heute ein öffentlich zugänglicher Aussichtsturm. Zusammen mit der Ruine Junkernschloss und den Wasserorten der Gemeinde zeigt er, wie sich ein Aufenthalt nach unterschiedlichen Interessen gestalten lässt: Ortsgeschichte, Baden, Wassersport oder Wege durch die Landschaft.

Ortsgeschichte im Ortsbild

Der Schalturm wurde aufwändig saniert. Seine frühere Funktion als Teil der Stadtmauer verbindet den Aussichtspunkt mit Driedorfs Geschichte. Die Ruine Junkernschloss wurde über Jahre saniert und ist gemeinsam mit einem neu angelegten Spielplatz und dem Gemeindepark ein markanter Bestandteil des Ortsbilds. Hier treffen ein historischer Ort und gestaltete Freiflächen aufeinander, ohne dass beides dasselbe Erlebnis bieten muss: Der Turm steht für Aussicht und Stadtmauer, die Ruine prägt zusammen mit Park und Spielplatz die Umgebung.

Zwei Wasserorte, unterschiedliche Möglichkeiten

Der Heisterberger Weiher liegt auf dem Hochplateau des Westerwalds auf 530 Metern Höhe. Seine Wasserfläche umfasst 9,6 Hektar. Eine ausgewiesene Badestelle und weitläufige Liegewiesen geben dem Weiher einen klaren Bade- und Erholungsschwerpunkt; Rad- und Wanderwege ergänzen dort das Freizeitangebot.

Die Krombachtalsperre ist mit 82,1 Hektar Wasserfläche deutlich größer. Dort sind Segeln und Surfen möglich, außerdem gibt es eine Surfschule für Anfänger und Fortgeschrittene. Damit unterscheiden sich die beiden Wasserorte in ihrer Größe und den ausdrücklich genannten Aktivitäten: Am Heisterberger Weiher stehen Badestelle und Liegewiesen im Mittelpunkt, an der Krombachtalsperre Wassersport. Welche dieser Möglichkeiten für Ihren Aufenthalt zählt, kann auch bei der Suche nach einer Unterkunft in Driedorf den Ausschlag geben.

Wander- und Radwege in der Gemeinde

Der Westerwald-Steig erreicht bei Heisterberg erstmals Driedorfer Gebiet. Er führt am Heisterberger Weiher entlang und anschließend durch Wälder und Wiesen in Richtung Waldaubach. Der lokale Höllbergweg D1 beginnt dagegen am alten Wasserhäuschen am Ortsausgang von Hohenroth und führt Richtung Höllberg. Beide Beschreibungen nennen konkrete Wegverläufe, setzen aber an unterschiedlichen Orten an.

Bei der Extratour „Rund um den Knoten“ prägt eine weite Wiesenlandschaft gut die Hälfte des Verlaufs. Zu ihren Merkmalen zählen Feldgehölze, Büsche, alte Hutebuchen und kleine Wäldchen. Der Radweg „Rund um den Knoten“ ist 32 Kilometer lang und führt durch die Mittelgebirgslandschaft des Westerwalds. Die Längenangabe bietet hier eine konkrete Orientierung für die Zeitplanung; für die Wanderwege sind keine Streckenlängen angegeben.

Landschaft und saisonale Planung

Eine geologische Besonderheit auf Gemeindegebiet sind die Basaltanhäufungen Mademühlen. Die Felsgruppe besteht aus Säulenbasalt, einer für den Hohen Westerwald typischen Erscheinungsform des tertiären Vulkanismus. Das gibt der Landschaft neben Weiher, Talsperre, Wiesen und Wäldern auch eine geologische Dimension.

„Heisterberger Weiher in Flammen“ findet traditionell am ersten Samstag im August mit einem Feuerwerk statt. Wenn Sie den Termin in Ihren Aufenthalt einbeziehen möchten, prüfen Sie die Veranstaltungsdaten für das gewünschte Jahr.

Zur Reiseplanung lässt sich auch die Freizeitbuslinie „Blaue Linie“ heranziehen. Ihr Streckenverlauf führt von Hartenrod/Bad Endbach über den Aartalsee und Herborn nach Heisterberg, Mademühlen und zur Krombachtalsperre. Als Fahrtage sind Samstage, Sonn- und Feiertage angegeben; von April bis Oktober sind die Fahrzeuge mit Fahrradanhängern ausgestattet. Prüfen Sie vor einer Fahrt den aktuellen Fahrplan.

Weitere Reiseziele entdecken: Dillenburg, Leun, Greifenstein, Lahnau, Siegbach, Braunfels, Haiger, Eschenburg.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Lahn-Dill-Kreis.

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