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Wer Neu Isenburg über seine Geschichte kennenlernen möchte, findet im Stadtmuseum Haus zum Löwen einen Zugang von der Gründung bis zur Entwicklung der Stadt. Das Haus erzählt von den ersten Hugenotten, ihrem Glauben und Alltag sowie davon, wie sich Wirtschaft und Bevölkerung entwickelten. Eine interaktive historische Reise entfaltet auf drei Etagen 300 Jahre Stadtgeschichte.

Stadtgeschichte und Luftschifffahrt

Zu den Themen im Haus zum Löwen gehören die Gründung Neu Isenburgs und die Entwicklung des Dorfes ebenso wie Theologie und Lebensweise der ersten Hugenotten. Die wirtschaftliche und demografische Entwicklung wird anhand ausgewählter Gewerbe und Handwerke vermittelt. Das Gebäude selbst trägt ebenfalls eine frühe Ortsgeschichte: Ursprünglich war Haus zum Löwen das erste Gasthaus der Hugenottensiedler in Neu Isenburg.

Das zweite städtische Museum ist das Zeppelin Museum in Zeppelinheim. Es widmet sich der Geschichte der Zeppelin-Luftschiffe und nutzt dafür maßstabsgetreue Modelle, Fotografien und Ausstellungsstücke. So setzen die beiden Museen unterschiedliche Schwerpunkte: Das Haus zum Löwen vermittelt Stadtgründung und Ortsentwicklung, das Zeppelin Museum die Geschichte der Luftschiffe.

Ein weiterer Erinnerungsort ist der Gedenkort für Bertha Pappenheim. Seine kleine Bibliothek umfasst Bücher von und über Bertha Pappenheim sowie Literatur zur früheren Wohnstätte des Jüdischen Frauenbundes und zum jüdischen Leben. Ein Teil der Bücher kann vor Ort eingesehen oder ausgeliehen werden. Damit stehen neben der Stadt- und Technikgeschichte auch jüdisches Leben und die Erinnerung an Bertha Pappenheim im Blick.

Auch ein lokaler Geschmack gehört zum Angebot im Museum: Eine Apfelweinstube lädt dazu ein, den Apfelwein aus Neu Isenburg zu probieren.

Parkanlage und Lebensräume

Der Bansapark und die historische Bansamühle bilden einen ruhigen städtischen Grünraum für Spaziergänge und Ausflüge. Öffentliche Kunst und ein Teich prägen den Park. Die Bansamühle wurde im frühen 18. Jahrhundert als Wassermühle errichtet und entwickelte sich später zu einem barocken Landsitz mit repräsentativem Garten. Der Bansapark ist ganzjährig öffentlich zugänglich und kostenfrei.

Der Gehspitzweiher zeigt eine andere Seite der Natur in Neu Isenburg: Er ist ein wichtiger Brut- und Rastplatz für Wasservögel und Lebensraum für Libellen und Amphibien. Das unterscheidet ihn thematisch vom Bansapark, dessen Grünraum, Teich und Kunst im öffentlichen Raum den Charakter einer Parkanlage prägen.

Sport, Wasser und Bewegung

Der Sportpark Alicestraße ist Neu Isenburgs größte Sport- und Freizeiteinrichtung. Das Angebot umfasst organisierten Sport, selbstständiges Training und Bewegung im Freien für alle Altersgruppen. An der SportBox können registrierte Nutzer Trainingsgeräte wie Hanteln, Bälle und Matten ausleihen; die Registrierung gehört dabei zur Nutzung des Verleihangebots.

Im Waldschwimmbad gibt es ein Schwimmbecken, ein Nichtschwimmerbecken und ein Planschbecken. Zum Gelände gehören außerdem Waldwiesen, ein schattiger Bereich mit Spielplatz sowie Tischtennisanlagen. Damit stehen in Neu Isenburg unterschiedliche Freizeitinteressen nebeneinander: Sport und Bewegung im Sportpark, Schwimmen im Waldschwimmbad und ruhige Spaziergänge im Bansapark.

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