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Thermalwasser, Kurgeschichte und ein langjähriges Kulturprogramm geben Schlangenbad ein eigenes Profil. Für die Planung sind zwei Bäder besonders unterschiedlich verortet: Das Thermalfreibad liegt am Waldrand oberhalb des hinteren Kurparks, die Aeskulap Therme mitten im Ort direkt am Kurpark. Dazu kommen die Historische Caféhalle und die Kräutertage im Juni.

Thermalwasser und Saunen

Das Thermalfreibad Schlangenbad bietet Thermalwasser mit 24 bis 26 °C; sein Becken wird täglich neu befüllt. In der Aeskulap Therme baden Sie im frischen Quellwasser mit etwa 32 °C. Auch die Temperaturen bieten einen konkreten Vergleich: Das Freibad hat das kühlere Wasser, während die Therme mit ungefähr 32 °C wärmer ist. Lage und Wasser unterscheiden die beiden Angebote, ohne dass Sie dafür eine größere Entfernung zwischen ihnen einplanen müssen: Die Therme liegt direkt am Kurpark, das Freibad oberhalb des hinteren Kurparks am Waldrand.

Zum Saunaangebot der Aeskulap Therme gehören eine finnische Aufguss-Sauna mit 85 bis 90 °C, eine Bio-Sauna mit 55 °C und ein milderes Dampfbad mit 45 °C bei 100 Prozent Luftfeuchtigkeit. So stehen innerhalb des Angebots unterschiedliche Temperaturbereiche nebeneinander. Wer den Badebesuch mit einem Saunagang verbinden möchte, findet in der Therme neben dem Quellwasser mehrere klar beschriebene Möglichkeiten.

Kultur in der Historischen Caféhalle

Die Historische Caféhalle wurde Ende des 19. Jahrhunderts als Anbau des Hotels Kaiserhof errichtet; im Hotelgebäude befindet sich heute das Rathaus. Sie gilt als letztes Bauwerk ihrer Art und steht beispielhaft für die Tradition der Wandelgänge in den großen Kurbädern des 19. Jahrhunderts. Damit lässt sich an einem Ort sowohl die historische Kurarchitektur als auch eine heutige Nutzung erleben: Die Caféhalle dient als Kultur- und Versammlungsraum.

Der Kulturkreis Schlangenbad veranstaltet dort seit mehr als 40 Jahren Musik, Chansons, Lesungen und Kabarett. Wer einen kulturellen Termin in den Aufenthalt einbeziehen möchte, kann die konkreten Veranstaltungen in die Planung aufnehmen. Das Programm ergänzt die Bäderangebote um einen anderen Schwerpunkt, statt den Aufenthalt ausschließlich auf Thermalwasser und Sauna auszurichten.

Kräutertage und Ausblicke

Jedes Jahr im Juni finden die Schlangenbader Kräutertage im Kurpark statt. Zum Programm gehören ein Kräutermarkt und ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm. Wenn Sie Ihre Reise auf diesen Termin ausrichten möchten, prüfen Sie die Veranstaltungstermine für das betreffende Jahr. So lässt sich der wiederkehrende Juni-Termin bei der Planung berücksichtigen, ohne einen bestimmten Veranstaltungstag vorauszusetzen.

Auch im näheren Umfeld gibt es einen Aussichtspunkt: Der Weg über die Kuckucksley führt zum Musensitz. Von dort gibt es Blicke ins Rheintal und auf Schlangenbad. Das ist ein anderer Akzent als der Kurpark mit seinen Bädern und Veranstaltungen und bietet eine Möglichkeit, eine Aussicht in die Aufenthaltsplanung einzubeziehen.

Der weitere Rahmen im Rheingau-Taunus-Kreis

Im übergeordneten Reiseziel Rheingau-Taunus-Kreis kommen weitere historische und landschaftliche Themen hinzu. Der Obergermanisch-Rätische Limes durchquert den Kreis auf einer Länge von etwa 35 Kilometern und gehört seit Juli 2005 zum UNESCO-Welterbe. Die 14 Riesling-Schleifen sind vier bis acht Kilometer lange Rundwege zwischen Flörsheim am Main und Lorch am Rhein. Sie widmen sich dem Riesling, dem Weinbau und der Kulturlandschaft im Rheingau. Damit reicht der regionale Themenbogen von römischer Grenzgeschichte bis zu Weinbau und Landschaft; Schlangenbad selbst prägen die genannten Thermalangebote, die Kurgeschichte und das Kulturprogramm.

Weitere Reiseziele entdecken: Eltville am Rhein, Aarbergen, Heidenrod, Taunusstein, Hohenstein, Niedernhausen, Idstein, Waldems

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Rheingau-Taunus-Kreis.

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