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In Altenhagens heutiger Ortsmitte steht eine Feldsteinkirche. Die heutige Hauptkirche der Kirchengemeinde Altenhagen ist eine Fachwerkkirche. Zusammen mit dem bronzezeitlichen Hügelgrab ergeben sich unterschiedliche historische Bezugspunkte; für Radfahrende ist außerdem eine benannte Strecke ein konkreter Planungsaspekt.

Kirchen und Ortsgeschichte

Die Feldsteinkirche befindet sich in der heutigen Ortsmitte und wurde Ende des 18. Jahrhunderts restauriert. Die Fachwerkkirche entstand nach dem Dreißigjährigen Krieg, steht seit mehr als 300 Jahren und war als „Notkirche“ gedacht. Heute ist sie die Hauptkirche der Kirchengemeinde Altenhagen. Die beiden Kirchen setzen damit unterschiedliche Akzente: Bei der einen ist die Restaurierung im späten 18. Jahrhundert ein wichtiger Zeitbezug, bei der anderen sind Bauzeit, Fachwerk und der historische Zweck als Notkirche prägend.

Ein deutlich älterer Bezugspunkt ist das vorchristliche Hügelgrab aus der Bronzezeit an der Landstraße in Richtung der Ortslage Philippshof. Es kann besichtigt werden. Seine archäologische Einordnung unterscheidet sich zeitlich klar von der Geschichte der Kirchen. In der Dorfstraße befindet sich neben der Gaststätte eine Büdnerei. Sie ergänzt die Kirchen und das Hügelgrab um eine weitere dörfliche Bauform und einen Bezug zur Ortsgeschichte Altenhagens.

Radfahren in Altenhagen

Die Strecke Tützpatz–Neuenhagen–Altenhagen ist im Radwegekonzept mit Stand Juni 2024 als straßenbegleitender Radweg ausgewiesen. Diese Einordnung beschreibt den damaligen Planstand; der Zustand der Strecke kann sich ändern. Prüfen Sie daher vor einer Fahrt den aktuellen Zustand. Für die Planung ist die ausgewiesene Streckenart ein konkreter Hinweis, während die Kirchen und das Hügelgrab andere, historische Themen des Ortes bilden.

Weitere Themen in der Mecklenburgischen Seenplatte

Im übergeordneten Reiseziel Mecklenburgische Seenplatte kommt mit dem Müritz-Nationalpark ein eigenständiges Naturthema hinzu. Der Nationalpark ist von Wäldern, Mooren, Seen und weiten Wiesen geprägt. Sein Wanderweg erschließt in neun Etappen die Landschaftstypen und Besonderheiten des Parks: Er führt an Seen entlang, durch urwüchsige Wälder, vorbei an Binnendünen und zur Havelquelle. Die Etappenstruktur und die wechselnden Landschaften bieten konkrete Anhaltspunkte für die Wahl eines Wanderthemas.

Zertifizierte Natur- und Landschaftsführer bieten lehrreiche Touren durch den Müritz-Nationalpark an. Dazu zählen Führungen im UNESCO-Welterbe-Buchenwald von Serrahn und Touren von der Wasserseite aus. Für Wasserwanderer eröffnet sich eine weitere Perspektive: Vom Stadthafen Neustrelitz aus können sie über die Obere Havel-Wasserstraße den Müritz-Nationalpark und die Strelitzer Kleinseenplatte erkunden. So unterscheiden sich die genannten Möglichkeiten nach ihrem Schwerpunkt – geführte Naturthemen, Wanderetappen oder Erkundung vom Wasser aus.

Ein weiteres Naturziel in der Mecklenburgischen Seenplatte ist das Wisentreservat Damerower Werder. Es liegt auf einer Halbinsel im Kölpinsee sowie im Naturpark Nossentiner/Schwinzer Heide; Besucher können dort Wisente beobachten. Zum Reservat gehört außerdem ein Walderlebnispfad mit Klettermöglichkeiten, einem Ameisenhaus, einer Ausstellung mit Fühl- und Sichttafeln sowie einem Dendrophon. Tierbeobachtung und Pfad setzen unterschiedliche Akzente innerhalb dieses Naturthemas.

Weitere Reiseziele entdecken: Werder, Burow, Siedenbollentin, Wildberg, Pripsleben, Bartow, Altentreptow, Groß Teetzleben

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Amt Treptower Tollensewinkel.

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