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Ein etwa 3 km langer Lehrpfad führt durch das Naturschutzgebiet Durchbruchstal der Warnow und Mildenitz bei Groß Görnow. Das Durchbruchstal gehört zu den größten seiner Art in Mecklenburg-Vorpommern; Informationstafeln erläutern die Geologie und Vogelwelt des Gebiets. So treffen auf dem Weg zwei Themen zusammen: die geologische Form des Tals und die Vogelwelt. Da sich Routenangaben ändern können, prüfen Sie die aktuelle Beschreibung vor dem Aufbruch.

Eine Kanustrecke führt über die Mildenitz, die Warnow und die Unterwarnow durch das Naturschutzgebiet. Das Kanucamp Sternberger Burg ist ein Startpunkt für eine Kanustrecke. Damit stehen neben dem Lehrpfad auch Informationen zu einer Wasserroute für die Reiseplanung zur Verfügung.

Sternberg als übergeordnetes Reiseziel

Sternberg liegt mitten im Naturpark Sternberger Seenland. Die Landschaft des übergeordneten Reiseziels umfasst sanfte Hügel, fast 100 Seen sowie die Flüsse Warnow und Mildenitz. Auf dem Sternberger See können Besucher mit Ruder- und Tretbooten fahren. Der See wird außerdem als örtliches Badeziel geführt; prüfen Sie Badebedingungen und vorhandene Einrichtungen saisonal.

Am Rand der Stadt Sternberg liegt der etwa 4,5 Kilometer lange Lehrpfad um den Luckower See. Er bietet einen Vergleich zur rund 3 km langen Route bei Groß Görnow: Die angegebenen Streckenlängen unterscheiden sich, ebenso die jeweils beschriebenen Orte. Die Lehrtafeln am Luckower See wurden 2006 im Rahmen eines Schülerprojekts von Schülerinnen und Schülern der 12. Klasse des David-Frank-Gymnasiums Sternberg erarbeitet und mitgestaltet.

Stadtgeschichte und Baukunst in Sternberg

Der gesamte historische Stadtkern von Sternberg mit dem Mühlentor und den Wallanlagen ist erhalten geblieben. Im Mittelalter umschloss die Stadtmauer die Altstadt; von ursprünglich vier Stadttoren ist heute nur noch das Mühlentor mit seinem Auf- und Abgang erhalten.

Die Stadtkirche St. Maria und St. Nikolaus ist eine dreischiffige, fünfjochige Backstein-Hallenkirche mit mächtigem Turm. 189 Stufen führen im 66 Meter hohen Turm zu einer Plattform unter der neugotischen Haube. Von dort können Besucher die Stadt sowie die umliegenden Seen und Wälder überblicken. Der Zugang kann saisonal sein; prüfen Sie vorab, ob der Turm an Ihrem Besuchstag zugänglich ist. Ein Fresko von Fritz Greve in der Kirche zeigt den letzten im freien Gelände an der Sagsdorfer Brücke abgehaltenen Landtag vom 20. Juni 1549, bei dem die mecklenburgischen Landstände die Reformation beschlossen.

Das Heimatmuseum Sternberg befindet sich im ältesten Haus der Stadt. In insgesamt 14 Ausstellungsräumen wird unter anderem die Ur- und Frühgeschichte Sternbergs dargestellt. Nach umfassender Sanierung wurde das Museum am 6. April 2024 wiedereröffnet; die Ausstellung widmet sich wichtigen Epochen der Stadtgeschichte und der Lebensweise früherer Generationen. Am Standort des Museums standen von 1310 bis 1329 das einstige Schloss des mecklenburgischen Fürsten Heinrich II., genannt der Löwe, und von 1500 bis zur Reformation 1549 ein Augustinerkloster. Besucher können dort Kalksandstein mit fossilen Einlagerungen betrachten. Gruppenangebote und Führungen lassen sich nach vorheriger Terminvereinbarung organisieren.

Regionale Küche und Orientierung

Im Raum Sternberg bieten zahlreiche Restaurants Fisch aus den Seen der Region, Wild und weitere einheimische Spezialitäten an. Für die Orientierung stellt die Touristinformation Sternberg einen Stadtplan zum Herunterladen bereit; prüfen Sie die Verfügbarkeit vorab.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Amt Woldegk.

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