Eine sanft geschwungene Ostseebucht, ein Rastplatz mit Panorama und eine Dorfkirche aus dem 13. Jahrhundert geben Hohenkirchen klare Anknüpfungspunkte für die Reiseplanung. Hinzu kommen Naturbildung, Exkursionen und eine rund sieben Kilometer lange Route, die sich zum Wandern und Radfahren nutzen lässt. So können Sie vorab abwägen, ob Sie bei Ihrem Aufenthalt eher Küste, Kulturgeschichte oder Bewegung in den Mittelpunkt stellen möchten.
Wohlenberger Wiek und Ausblicke
Zur Küste der Gemeinde Hohenkirchen gehört die Wohlenberger Wiek, eine sanft geschwungene Bucht an der mecklenburgischen Ostseeküste. Zu einem großen Teil steht sie unter Naturschutz. An der Wiek gibt es außerdem eine eigens eingerichtete Surfzone für Kitesurfen und Segeln in flachem Wasser. Damit treffen an diesem Küstenabschnitt Naturraum und Wassersport aufeinander; für die Planung sind beide Aspekte relevant. Saisonale Strandnutzung und örtliche Regelungen können eine Rolle spielen. Wenn Sie empfindliche Bereiche besuchen möchten, informieren Sie sich vorab über die geltenden Zugangsregeln.
Ein anderer Blickpunkt ist der Mühlenberg bei der Kirche von Hohenkirchen. Er ist ein Ausflugsziel und Rastplatz für Spaziergänger und Radfahrer. Von dort reicht der Blick über die Hohen Wieschendorfer-Huk, die Wohlenberger Wiek und die Eggers Wiek bis zur Insel Poel. Wer auf einem Spaziergang oder einer Radtour eine Pause mit Aussicht verbinden möchte, findet hier einen passenden Halt.
Kirche und Naturwissen
Die Dorfkirche von Hohenkirchen ist ein bedeutendes Baudenkmal der Region und ein Beispiel norddeutscher Backsteingotik. Sie wurde im 13. Jahrhundert an der Stelle des ältesten verzeichneten Kapellenstandorts Mecklenburgs erbaut und besitzt kunstvoll gestaltete Innenräume. Bauzeit, Baustil und Standortgeschichte geben dem Kirchenbau mehrere unterschiedliche kulturhistorische Facetten.
Die Natur-Erlebnis-Station Hohenkirchen widmet sich den lokalen Naturgegebenheiten und den damit verbundenen Wirtschaftszweigen, besonders der Tradition der Küstenfischerei. Sie dient zugleich als Anlauf- und Ausgangspunkt für verschiedene Exkursionen, darunter ornithologische Führungen. Wer Natur nicht nur als Landschaft, sondern auch über Wissen und Nutzung kennenlernen möchte, findet hier einen thematisch anderen Zugang als am Aussichtspunkt oder an der Bucht. Formate und Termine der Exkursionen können sich ändern; informieren Sie sich deshalb vorab über das aktuelle Angebot.
Für Schulklassen und Jugendgruppen kann die Station als „Klassenzimmer im Grünen“ für biologische und geologische Lernformate genutzt werden. Die konkreten Lernformate und Gruppenarrangements können sich ändern. Biologie und Geologie erweitern den thematischen Rahmen der Naturvermittlung über die Küstenfischerei hinaus.
Wege, Bus und Unterkunft
Die Route zum Kaiser-Wilhelm-Blick ist rund sieben Kilometer lang und kann zum Wandern oder Radfahren genutzt werden. Der Aussichtspunkt liegt auf dem Fierdsberg im Gemeindegebiet von Hohenkirchen. Da sich Wegebedingungen ändern können, ist ein aktueller Blick darauf vor dem Start sinnvoll.
Die Gemeinde Hohenkirchen ist mit Bussen von NAHBUS Nordwestmecklenburg direkt aus Wismar, Grevesmühlen, Boltenhagen, Klütz und Gägelow erreichbar. Buslinien und Fahrpläne können sich ändern; prüfen Sie vor der Fahrt die aktuellen Informationen von NAHBUS.
Wenn Sie ein Hotel in Hohenkirchen suchen, legen Sie zuerst fest, was den Aufenthalt prägen soll: die Wohlenberger Wiek mit Kitesurfen oder Segeln, die Baugeschichte der Dorfkirche, Naturbildung und Exkursionen oder die Route zum Kaiser-Wilhelm-Blick. Diese Schwerpunkte geben Ihrer Suche eine inhaltliche Richtung.
Weitere Reiseziele entdecken: Klütz, Damshagen, Boltenhagen, Kalkhorst, Zierow.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Amt Klützer Winkel.