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Am Salzhaff prägen geschützte Küstenlandschaft und Flachwasser das Bild von Boiensdorf. Dazu kommt ein eigener Kulturakzent in Stove: Kunsthaus und Holländerwindmühle setzen unterschiedliche Themen neben die Naturerlebnisse. Für die Reiseplanung lohnt es sich, beides auseinanderzuhalten: Am Werder stehen Landschaft und Vogelrast im Mittelpunkt, am Surfspot sind vor allem Flachwasser und Windrichtung wichtige Merkmale.

Küstenlandschaft und Vogelrast am Werder

Boiensdorf liegt in einer sanft hügeligen Landschaft aus Feldern, Waldstücken und Wiesen am Salzhaff. Das Landschaftsschutzgebiet Boiensdorfer Werder umfasst rund 90 Hektar und ist weitgehend unbebaut. Zu seinem natürlichen Uferbild gehören flache Küstenabschnitte und stellenweise Steilküste. Auch Salzgrasland, Lagunen und Kanäle prägen das Schutzgebiet; die Flächen werden großflächig von Rindern beweidet.

Die landwirtschaftlichen Flächen sind wichtige Rastplätze für Zugvögel, darunter Höckerschwäne und Brandgänse. Ihre Nutzung kann sich saisonal verändern. Damit ergänzen Vogelrast und Weidelandschaft die Küstenansichten um einen weiteren Naturaspekt: Der Werder lässt sich nicht nur über Ufer und Wasser, sondern auch über seine offenen Flächen erschließen.

Vom Aussichtspunkt reicht der Blick über das Salzhaff, über Wustrow und weiter in Richtung offene Ostsee. Im Gebiet von Boiensdorf gibt es zudem Flachwasserblicke auf Wustrow und die Vogelschutzinsel Langenwerder. Baden und ausgedehnte Strandspaziergänge gehören zu den naturnahen Erholungsmöglichkeiten am Boiensdorfer Werder.

Flachwasser, Baden und Strand

Der Boiensdorfer Surfspot ist ein Flachwassergebiet ohne größere Wellen oder Strömungen. Bei westlichen bis nordöstlichen Winden bietet er ein 200 Meter breites Stehrevier. Die Angaben machen die Ausrichtung des Spots deutlich; die konkreten Wasserbedingungen bleiben wetterabhängig. Wer seine Zeit am Wasser plant, kann so zwischen Baden und langen Strandspaziergängen einerseits und dem auf Wind und Flachwasser ausgerichteten Surfspot andererseits unterscheiden.

Wer von außerhalb Boiensdorfs kommt, kann die Strand-Slipanlage gegen Gebühr nutzen. Da sich die Gebührenregelung ändern kann, empfiehlt es sich, den aktuell geltenden Betrag vor der Nutzung zu prüfen.

Kunsthaus und Windmühle in Stove

Das Kunsthaus Stove hat einen Skulpturengarten und umfasst ein Strohballen-Lehmhaus, das als Atelier genutzt wird. Das Gebäude wurde 2016 eigens als Atelier errichtet. Garten und Atelierbau bringen unterschiedliche Kunstformen zusammen: Hier steht der Skulpturengarten neben einem Gebäude, dessen Material und Nutzung Teil des Kunsthauses sind.

Die Holländerwindmühle in Stove wurde 1889 erbaut. Ihr Windantrieb und die Mühlentechnik sind vollständig erhalten. Besucher können dort erleben, wie Weizen und Roggen zu Mehl verarbeitet und anschließend zu Brot und Backwaren weiterverarbeitet und gebacken werden. Die Vorführungen können variieren. So lässt sich der Mühlenbesuch thematisch vom Kunsthaus unterscheiden: Hier stehen historische Mühlentechnik und die Verarbeitung vom Korn bis zum Gebäck im Vordergrund.

Für die Auswahl des Reiseziels bietet Boiensdorf damit verschiedene Schwerpunkte: geschützte Küstenlandschaft, Naturerholung am Wasser und die Kulturthemen in Stove. Bei der Suche nach einem Hotel in Boiensdorf können Sie sich zunächst fragen, welche dieser Seiten für Ihre Reise ausschlaggebend ist.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Amt Neuburg.

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