Löcknitz bietet unterschiedliche Schwerpunkte für einen Aufenthalt: den See mit seinen Uferwegen, die Badeanstalt und historische Orte wie die Burg und die Gorkower Schmiede. Der Löcknitzer See umfasst 56,5 Hektar; ein Wanderweg führt rund um das Gewässer. Bei der Auswahl einer Unterkunft für Löcknitz können Sie zuerst überlegen, ob Sie Ihre Zeit vor allem am Wasser, auf Wegen oder bei den historischen Zielen verbringen möchten.
See, Badeanstalt und Wege
An der Badeanstalt am Löcknitzer See können Boote und Wassertreter ausgeliehen werden; Stege und ein Sprungturm gehören ebenfalls zur Ausstattung. In der Saison von Mai bis September wird die Badeanstalt durch einen Bademeister betreut. Prüfen Sie diese saisonale Angabe vor der Reise und klären Sie die Verfügbarkeit der Ausleihe vor Ort. Das Freibad am See verfügt außerdem über einen Mehrgenerationenspielplatz.
Auch die Wege setzen unterschiedliche Schwerpunkte: Das Naturdenkmal „1000-jährige Eiche“ am Rötberg ist über einen Weg am Nordufer des Sees zu erreichen. Südlich des Wanderwegs um den Löcknitzer See führt der Weg zu einem Burgwall, den die Slawen vom 5. bis zum 12. Jahrhundert errichteten. Damit stehen eine Runde um den See, der Zugang zur Eiche und ein historischer Ort an einem Weg als verschiedene Interessen für die Planung zur Wahl.
Burg Löcknitz und Gorkower Schmiede
Die Spuren der alten Burg Löcknitz reichen bis ins 12. Jahrhundert zurück. Der rekonstruierte, sanierte und wieder begehbare Burgturm ist aus Backsteinen gemauert und verfügt über eine Aussichtsplattform mit Blick über Löcknitz und das Randowtal. Der Aufstieg führt über eine Treppe, die in die meterdicken Mauern eingelassen ist. Unter dem Burgfried befinden sich sechs Kellerräume.
Im Burghof und in den Gemäuern finden regelmäßige und neue Veranstaltungen und Projekte statt. Dazu zählen Märkte, ein Open-Air-Konzert und das mittelalterliche Burgfest. Wenn Sie ein bestimmtes Ereignis einplanen möchten, prüfen Sie die Termine vorab.
Die Gorkower Schmiede liegt in Gorkow, einem Ortsteil von Löcknitz. Sie wurde 1865 erbaut und 1999 aufwändig saniert. Der Radweg Löcknitz–Dorothenwalde–Rothenklempenow verläuft unmittelbar an der Schmiede vorbei. An der Schmiede können Grillabende am offenen Feuer veranstaltet werden. So bietet der Ort neben seiner Baugeschichte auch einen Bezug zu einer Radroute und zu einer möglichen gemeinsamen Aktivität.
Im näheren Umfeld zwischen Löcknitz und Retzin wird der Abfluss des Leichensees zur Randow im Volksmund auch „Totengraben“ genannt. Die dazugehörige Sage war bereits 1887 bekannt und besteht bis heute in der Gegend.
Anreise und Unterkunftswahl
Löcknitz ist durch die Bahnstrecke Hamburg–Rostock–Stettin verkehrsmäßig angebunden. Für die konkrete Bahnanreise prüfen Sie den Fahrplan. Über die Straße ist Löcknitz an die A 11 zwischen Berlin und Stettin sowie an die A 20 zwischen Lübeck und Stettin angebunden. Die B 104 zählt zu den Hauptverkehrsadern von und nach Polen.
Bei der Suche nach einem Hotel für einen Aufenthalt in Löcknitz können Sie den gewünschten Schwerpunkt als Orientierung nehmen: See und Wanderwege, Badeanstalt oder die historischen Ziele Burg und Schmiede. Wenn Veranstaltungen, die saisonale Betreuung an der Badeanstalt oder eine Bootsausleihe für Ihre Planung wichtig sind, klären Sie die jeweiligen Termine oder Verfügbarkeiten vorab. Weitere Reiseziele entdecken: Glasow, Nadrensee, Grambow, Rothenklempenow, Plöwen, Ramin, Penkun, Rossow.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Amt Löcknitz-Penkun.