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Pudagla liegt zwischen Achterwasser und Schmollensee im Naturpark Usedom. Die beiden Gewässer geben dem Ort eine klare landschaftliche Orientierung: Am Achterwasser hat Pudagla einen Badestrand, während sich vom 38 Meter hohen Glaubensberg aus eine weite Aussicht über den Schmollensee bietet. Dazu kommen zahlreiche Wanderwege und zwei Kulturorte, Schloss Pudagla und die Bockwindmühle. Für einen Aufenthalt lassen sich damit Wasser, Bewegung und Baugeschichte als unterschiedliche Schwerpunkte betrachten.

Wasser, Aussicht und Wege

Am Achterwasser liegt Pudaglas Badestrand. Er ist ein konkreter Anknüpfungspunkt für alle, die ihren Aufenthalt am Wasser ausrichten möchten. Eine andere Perspektive eröffnet der Glaubensberg: Ein Weg hinauf auf seine 38 Meter bietet eine weite Aussicht über den Schmollensee. Strand und Höhenblick stehen so für zwei verschiedene Blicke auf die Wasserlandschaft. Pudagla hat außerdem zahlreiche Wanderwege. Wer den Aufenthalt nach Bewegung ausrichten möchte, kann diese Wege als eigenen Schwerpunkt neben Strand und Aussicht betrachten. Bei der Planung können Sie also zwischen Badeufer, Aussicht und Wandern abwägen.

Wegmarkierungen und Landschaftspunkte

Tour 15 ist mit einem gelben Dreieck markiert. Der Teufelsstein-Weg führt um den Konker Berg und durch das Schäfermoor; zugleich durchquert die Route das Pudaglaer Gebiet zwischen Achterwasser und Hauptstraße. Der Teufelsstein ist als Naturdenkmal geschützt. Die beiden Wege lassen sich anhand unterschiedlicher Orientierungspunkte einordnen: Bei Tour 15 ist es das gelbe Zeichen, beim Teufelsstein-Weg sind Verlauf und Landschaftspunkte maßgeblich. Wenn Sie Ihre Wanderung auswählen, können Sie diese Merkmale gezielt miteinander vergleichen.

Bockwindmühle und Schloss

Die Bockwindmühle Pudagla steht am Westufer des Schmollensees. Sie ist die einzige Mühle dieser Bauart in Mecklenburg-Vorpommern, die an ihrem ursprünglichen Standort erhalten ist. Nach ihrer Restaurierung im Jahr 1997 wurde sie wieder funktionsfähig; seit 2001 ist sie öffentlich zugänglich. Bauart, Standort und Wiederherstellung bilden damit zusammen den besonderen Bezugspunkt dieser Mühle. Prüfen Sie vor einem Besuch die aktuellen Besuchsmöglichkeiten.

Schloss Pudagla ergänzt die Kulturorte mit einem Gewölbekeller. Der Begriff bezeichnet einen Kellerraum mit gewölbter Decke. So stehen zwei unterschiedliche bauliche Aspekte nebeneinander: Bei der Mühle sind es Bauart, ursprünglicher Standort und Restaurierung, beim Schloss der Gewölbekeller. Wenn Sie sich für Baugeschichte interessieren, können Sie beide Ziele als unterschiedliche Schwerpunkte Ihres Aufenthalts betrachten.

Anreise und Unterkunft planen

In Pudagla gibt es öffentlichen Busverkehr. Da Fahrpläne und Linien sich ändern können, prüfen Sie die Verbindungen vor der Fahrt. Eine weitere Anreisemöglichkeit führt mit dem Zug bis Schmollensee und über den Weg „Rund um den Schmollensee“ nach Pudagla. Prüfen Sie für diese Variante sowohl die Zugverbindungen als auch die Wegbedingungen vor Reiseantritt.

Wenn Sie ein Hotel für einen Aufenthalt in Pudagla suchen, überlegen Sie zunächst, welcher Schwerpunkt Ihre Planung prägen soll: der Badestrand am Achterwasser, die Wanderwege, die Aussicht über den Schmollensee oder die Kulturgeschichte von Mühle und Schloss.

Weitere Reiseziele entdecken: Mellenthin, Zempin, Usedom, Kamminke, Stolpe auf Usedom, Ückeritz, Garz, Koserow.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Amt Usedom-Süd.

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