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Greifswald bietet einen klaren Gegensatz zwischen mittelalterlicher Backsteingotik in der Altstadt und einem Weg am Ryck hinaus nach Wieck. Wenn Sie ein Hotel in Greifswald suchen, können Sie Ihren Aufenthalt danach ausrichten, ob Sie vor allem Kunst- und Baugeschichte oder zusätzlich das Fischerdorf, den Museumshafen und den Bodden entdecken möchten. Die Wege und Angebote unterscheiden sich in Länge und Art – von selbstständigen Erkundungen bis zu Ausflügen auf dem Wasser.

Backsteingotik und Caspar David Friedrich

Das Bild der historischen Altstadt ist durch mittelalterliche Backsteingotik geprägt. Der Dom St. Nikolai ist die Taufkirche des Malers Caspar David Friedrich und zugleich ein Kulturdenkmal von nationaler Bedeutung. Damit verbindet sich an einem Ort ein konkreter biografischer Bezug mit einer besonderen denkmalgeschützten Stellung.

Der Greifswalder Caspar-David-Friedrich-Bildweg führt durch Greifswald und seine nähere Umgebung. An 15 Stationen erschließt er wichtige Lebens- und Wirkungsorte des Malers und lässt sich selbstständig zu Fuß oder mit dem Fahrrad erkunden. Wer Friedrichs Familiengeschichte vertiefen möchte, kann eine Führung durch das Caspar-David-Friedrich-Zentrum besuchen, seinen Geburtsort. Sie vermittelt auch die Geschichte der Seifensiederei und Kerzengießerei seines Vaters in authentischen Räumen. Prüfen Sie vor dem Besuch die aktuellen Buchungsmodalitäten.

Im übergeordneten Reiseziel Vorpommern-Greifswald zeigt das Pommersche Landesmuseum in Greifswald den Croy-Teppich von 1554, ein einzigartiges kulturhistorisches Zeugnis aus der Zeit der Reformation. So kommt zur Kunstspur um Caspar David Friedrich ein weiteres Thema der Kulturgeschichte hinzu.

Vom Museumshafen nach Wieck

Der gut befestigte Treidelpfad führt vom Museumshafen in der Greifswalder Innenstadt rund 5 Kilometer am Ryck entlang direkt in das Fischerdorf Wieck. Start und Ziel sind damit klar benannt: Der Weg verbindet den Hafen mit dem Fischerdorf und bietet eine konkrete Möglichkeit, die Stadterkundung um einen Weg am Fluss zu ergänzen.

Der Museumshafen umfasst mehr als 50 Schiffe und gilt als Deutschlands größter Museumshafen. Von dort können Sie an Bord der Museumsschiffe Hanne-Marie und Vorpommern über Wieck hinaus auf den Greifswalder Bodden fahren. Prüfen Sie vor der Reise, ob die Fahrten verfügbar sind.

In Wieck lohnt der Blick auf die Zugbrücke: Sie wurde am 25. Juli 1887 festlich eingeweiht. Ihre beiden Klappen sind jeweils 13,30 Meter lang und werden noch immer von Hand gezogen. Datum, Maße und handbetriebener Mechanismus geben der Brücke jeweils einen eigenen historischen und technischen Bezug.

Auch der Ausflugsdampfer MS Stubnitz fährt in der Saison täglich vom Greifswalder Museumshafen über Wieck hinaus auf den Greifswalder Bodden und zurück. In Wieck ist auf der Südseite der Zu- und Ausstieg möglich, um das Fischerdorf und die Klosterruine Eldena zu erkunden. Prüfen Sie vorab Fahrplan und Betriebstage.

Spaziergänge rund um das historische Herz

Für einen Spaziergang mit anderem Zuschnitt umschließen die Wallanlagen das historische Herz Greifswalds auf einer Länge von mehr als 2 Kilometern und laden das ganze Jahr über zu ausgedehnten Spaziergängen ein. Sie bieten damit eine stadtbezogene Alternative zum rund 5 Kilometer langen Treidelpfad nach Wieck: Der eine führt um das historische Zentrum, der andere am Ryck entlang zu einem konkreten Ziel. Welche Variante besser in Ihren Aufenthalt passt, hängt davon ab, ob Sie den Stadtkern oder den Weg ins Fischerdorf in den Mittelpunkt stellen möchten.

Wer neben Greifswald auch das übergeordnete Reiseziel Vorpommern-Greifswald im Blick hat, erhält einen größeren Landschaftsrahmen: Drei Naturparke nehmen fast 40 Prozent der Landkreisfläche ein.

Weitere Reiseziele entdecken: Anklam, Amt Anklam-Land, Amt Landhagen, Amt Torgelow-Ferdinandshof, Amt Usedom-Nord, Amt Uecker-Randow-Tal, Amt Löcknitz-Penkun, Pasewalk

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Vorpommern-Greifswald.

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