In Langendamm treffen die Badestelle am Saaler Bodden und Ausblicke über das Wasser auf Wege durch Wiesen und Schilf. Wer sich für Geschichte interessiert, kann den Moischenstein kennenlernen: Der Grenzstein wurde 1271 erstmals schriftlich erwähnt. Dazu kommen eine Wanderung mit Blicken in Richtung Fischland und eine Radtour entlang der südlichen Boddenküste. So können Sie den Aufenthalt nach Wasser, Geschichte oder Bewegung ausrichten.
Badestelle und Boddenlandschaft
Die Badestelle liegt im südlichen Teil des Saaler Boddens, nördlich des Ortsteils Damgarten. Ein schmaler gemähter Weg führt zu ihr; dort gibt es eine Bank und einen Ausblick über den Bodden. Direkt neben der Badestelle liegt ein kleiner Seglerhafen. Weil die Wassertiefe seicht ansteigt, gilt das Baden dort als für Kinder geeignet. Der Zugang zum Badegewässer erfolgt über einen nur 15 Meter breiten Uferbereich.
Auch die Lage und die Nutzung des Boddens prägen den Charakter dieses Ufers. Der Saaler Bodden bildet den südwestlichen Teil der Darß-Zingster Boddenkette und liegt östlich der Halbinsel Fischland. Sein Wasser hat einen Salzgehalt von 1–3 Promille und ist durchschnittlich etwa zwei Meter tief. Vor allem Sport- und Freizeitboote befahren den Bodden; außerdem wird er für die Sportfischerei genutzt. Die Badestelle, der benachbarte Seglerhafen und diese Nutzungen geben unterschiedliche Anknüpfungspunkte für einen Aufenthalt am Wasser.
Moischenstein und Wege durch die Landschaft
Der Moischenstein ist ein Grenzstein, der 1271 erstmals schriftlich erwähnt wurde und die Grenze zwischen Mecklenburg und Pommern markierte. Ein schmaler Pfad durch übermannshohes Schilf führt zum halb versunkenen Stein und zu einer kleinen Aussichtsplattform. Damit verbindet der Weg ein historisches Zeugnis mit einem Aussichtspunkt. Schilfwuchs und Wegzustand können sich verändern; prüfen Sie die Bedingungen vor dem Aufbruch.
Die Wandertour „Am Saaler Bodden“ führt durch weitläufige Wiesenflächen und bietet wiederholt freie Blicke über den Bodden in Richtung Fischland. Sie verläuft ohne Steigungen über Platten-, Wald- und Wiesenwege. Auf der „Relaxtour von Ribnitz-Damgarten bis Langendamm“ können Radfahrer von Langendamm aus nach Saal und entlang der südlichen Boddenküste weiterfahren. Die beiden Tourbeschreibungen setzen unterschiedliche Schwerpunkte: Bei der Wanderung stehen Wegarten und Wiesenblicke im Vordergrund, bei der Radtour die Weiterfahrt nach Saal und entlang der Küste.
Ergänzungen im übergeordneten Reiseziel Ribnitz-Damgarten
Im übergeordneten Reiseziel Ribnitz-Damgarten bietet das Ribnitzer Große Moor einen weiteren Landschaftsschwerpunkt. Das küstennahe Moor im Ortsteil Neuheide ist Bestandteil des Stadtforstes Ribnitz-Damgarten, umfasst 274 Hektar und zählt zu den größten Regenmooren in Mecklenburg-Vorpommern. Der Naturlehrpfad am Infozentrum Wald und Moor vermittelt auf einem überschaubaren Weg Wissen über Ökologie sowie Flora und Fauna in den verschiedenen Ökozonen des Ribnitzer Stadtforstes.
Auch Kulturangebote in Ribnitz-Damgarten ergänzen den Blick auf die Region. Das Freilichtmuseum Klockenhagen zeigt 20 Beispiele norddeutscher Baukunst in einem einzigartigen Ensemble. In der Stadt ist das Rostocker Tor das einzige erhaltene gotische Stadttor; es wurde im 15. Jahrhundert errichtet und markiert bis heute den Eingang zur Innenstadt. So stehen neben der Boddenlandschaft auch Moorökologie, Baukunst und Stadtgeschichte als unterschiedliche Themen für Ihre Reiseplanung zur Auswahl.
Weitere Reiseziele entdecken: Semlow, Schlemmin, Ribnitz-Damgarten, Ahrenshagen-Daskow.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Amt Ribnitz-Damgarten.