Holzminden lässt sich über Düfte, Stadtgeschichte und Radwege entlang der Weser kennenlernen. Sensoria – Haus der Düfte und Aromen macht das Thema in einer Ausstellung und auf seinem Dach erlebbar; der Duftende Stadtrundgang richtet den Blick auf Gebäude und Plätze der Stadt.
Düfte und Stadtgeschichte
Das Erlebnismuseum Sensoria in Holzminden zeigt seine Ausstellung auf drei Etagen und 600 m². Zehn Themenbereiche und bis zu 60 verschiedene Düfte machen die Vielfalt von Geruch und Geschmack zum Thema. Die Ausstellung ist für Groß und Klein geeignet und bietet damit einen kulturellen Zugang, der sich von einem Rundgang durch die Stadt unterscheidet.
Auch auf dem Dach von Sensoria stehen Düfte und Aromen im Mittelpunkt: Duftende Kräuter, außergewöhnliche Pflanzen und ein interaktives Quiz laden dazu ein, die Themen unter freiem Himmel mit allen Sinnen zu erleben. Der Museumsbesuch und der Dachbereich setzen unterschiedliche Akzente – einmal mit der Ausstellung auf mehreren Etagen, einmal im Freien mit Pflanzen, Düften und Quiz.
Der Duftende Stadtrundgang führt mit 17 Duftstelen zu bedeutenden Gebäuden und schönen Plätzen. Unterwegs vermittelt er Wissenswertes zur Stadtgeschichte und zur Bedeutung von Düften und Aromen in Holzminden. Historische Architektur und charmante Altstadtgassen prägen ebenfalls das Stadtbild. Wer Stadtgeschichte lieber mit einem Weg durch den Ort verbindet, findet hier einen anderen Schwerpunkt als in Sensoria.
Radfahren und Orientierung
Holzminden liegt direkt am Weser-Radweg; hier kreuzen sich außerdem der Europaradweg R1 und der Weser-Radweg. Mountainbiken setzt einen anderen Schwerpunkt: In Holzminden gibt es abwechslungsreiche Strecken und anspruchsvolle Trails in der waldreichen Landschaft des Naturparks Solling-Vogler. Die Trails ermöglichen Naturerlebnisse; ihre individuellen Bedingungen können variieren.
Für einen Zwischenstopp liegt das Fahrradparkhaus am Johannismarkt direkt am Weser-Radweg und nur wenige Schritte von der Innenstadt entfernt. Es bietet Radreisenden eine komfortable und sichere Abstellmöglichkeit. So lässt sich die Lage des Radparkhauses sowohl für die Orientierung am Radweg als auch für einen Aufenthalt in der Innenstadt einordnen.
Der Bahnhof Holzminden wird von der Nordwestbahn erreicht und liegt etwa zehn Gehminuten vom Stadtzentrum entfernt. Im Stadtgebiet verkehren die Buslinien 501, 502 und 509. Prüfen Sie die aktuellen Informationen zu den Busverbindungen vor der Fahrt; eine konkrete Abfahrtszeit ergibt sich aus den Liniennummern allein nicht.
Markt und Seminare
Der regelmäßig stattfindende „Bunte Markt der Düfte und Aromen“ bietet ein aromatisches Geschmackserlebnis mit vielen Verköstigungsständen. Weil die konkreten Marktdaten gesondert feststehen, empfiehlt es sich, die Termine vor einem Besuch zu prüfen.
Duft- und Aromenseminare in Holzminden bieten unter anderem die Möglichkeit, ein eigenes Parfum zu kreieren. Termine und Verfügbarkeit können variieren. Markt und Seminare greifen das Thema Aromen auf unterschiedliche Weise auf: hier über Kostproben an Ständen, dort über eine kreative Beschäftigung mit Parfum.
Im übergeordneten Reiseziel Holzminden
Über die Stadt hinaus bietet das übergeordnete Reiseziel Holzminden weitere kulturelle und landschaftliche Bezugspunkte. Die Burgruine Polle steht auf einer etwa 25 Meter hohen Bergkuppe oberhalb der Gemeinde Polle im Wesertal. Kloster Amelungsborn liegt an der B64 zwischen Negenborn und Eschershausen im Landkreis Holzminden.
Schloss Fürstenberg verbindet Museum und Aussicht: Das Museum präsentiert Porzellan aus mehr als 265 Jahren der Porzellanmanufaktur FÜRSTENBERG. Zur Anlage gehört eine Aussichtsplattform 80 Meter über der Weser mit Panoramablick auf das Wesertal und in das Dreiländereck. Schloss Bevern ist eine vierflügelige Renaissanceanlage, die zwischen 1603 und 1612 um einen quadratischen Innenhof mit Wassergraben, zwei Brücken und einem Schlossgarten errichtet wurde. Die Bauformen und Daten bieten einen weiteren kulturhistorischen Schwerpunkt im übergeordneten Reiseziel.
Im Glasmuseum Grünenplan lässt sich die Entwicklung der Grünenplaner Glashütte von ihrer Gründung im Jahr 1744 bis zur modernen Produktion der Deutschen Spezialglas AG nachvollziehen. Werkzeuge, Werkstücke und Fotografien erläutern die Produktionsabläufe. Weitere Themen sind der Alltag eines Glasbläsers, das frühere Leben und Wohnen der Hüttenarbeiter und die ungewöhnliche Rolle von Kanarienvögeln in Grünenplan.
Weitere Reiseziele entdecken: Stadtoldendorf, Silberborn, Deensen, Brevörde, Boffzen, Bevern, Ottenstein, Lauenförde.
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