Hatten: Geschichte, Skulptur und Veranstaltungen
Die Ansgari-Kirche in Kirchhatten stammt aus dem Jahr 1195. Dieses Datum gibt der Ortsgeschichte einen klaren historischen Bezug. In Sandkrug steht die bronzene Skulpturengruppe Osenzwerge direkt vor dem Bahnhof. Die beiden Orte setzen unterschiedliche Akzente: Kirchhatten mit einem genau datierten Kirchenbauwerk, Sandkrug mit einer benannten Skulpturengruppe.
Das Sandyfest findet jedes Jahr am ersten Septemberwochenende in Sandkrug statt. Auf und an der Waldbühne gibt es Mitmachaktionen für Groß und Klein, am Abend Musik für ein breites Publikum. Termine und Programm können variieren. Wenn das Fest Ihren Reisetermin bestimmen soll, prüfen Sie vorab den konkreten Termin und das Programm.
Der Kletterwald Kraxelmaxel liegt direkt neben dem Schwimmbad. Eine Broschüre aus 2023–2024 nennt sechs Parcours und einen Einweisungsparcours. Prüfen Sie vor einem Besuch, ob der Kletterwald aktuell betrieben wird.
Kultur und Natur im größeren Reiseziel Oldenburg
Im übergeordneten Reiseziel Oldenburg ist Hude ein eigener kulturhistorischer Schwerpunkt. Das 1232 gegründete Zisterzienserkloster Hude, genannt „Portus Sancte Marie“ („Hafen der Heiligen Maria“), wurde rasch zum geistigen, wirtschaftlichen und politischen Mittelpunkt des östlichen Teils der Grafschaft Oldenburg. Das Museum im Kloster Hude zeigt Modelle zur Baugeschichte, archäologische Funde, Karten und Texte zur Geschichte der Zisterzienser sowie ein Skriptorium zum Schreiben mit der Feder.
Die Klosterruine Hude bewahrt die Reste einer dreischiffigen Basilika mit ausladendem Querschiff. Dreischiffig bezeichnet einen Kirchenraum mit drei längs verlaufenden Schiffen; das Querschiff liegt quer dazu. Die Kirche war ursprünglich über 57 Meter lang und über 24 Meter breit. Diese Maße beziehen sich auf das ursprüngliche Bauwerk, während die Ruine die erhaltenen Reste bewahrt. So lässt sich die Größenordnung der einstigen Kirche einordnen, ohne die Maße mit dem heutigen Erhaltungszustand gleichzusetzen.
Das Pestruper Gräberfeld südlich von Wildeshausen ist eine archäologische Stätte von überregionaler Bedeutung in einer Heide- und Kiefernlandschaft. Zugleich ist es die größte zusammenhängende Heidefläche im Landkreis Oldenburg; dort sind kurze und längere Spaziergänge möglich. Hier treffen archäologisches Interesse und ein Landschaftsraum zusammen, den Sie zu Fuß erkunden können.
Der Lethe-Naturlehrpfad ist ein etwa 3 Kilometer langer Rundweg durch die Wardenburger Letheniederung. Er beginnt an der Wassermühle Wardenburg an der Lethebrücke und liegt westlich des Wardenburger Ortskerns im Naturschutzgebiet „Lethe“. Örtliche Bedingungen können sich ändern; prüfen Sie sie vor dem Aufbruch.
Eine andere Streckenform bietet die 40 Kilometer lange Kanu-Strecke auf der Hunte von Wildeshausen bis Oldenburg. Sie verfügt über 11 Ein- und Ausstiegsstellen, 10 Rastplätze und 11 Lehrpfad-Tafeln. Durch die Wildeshauser Geest führt sie an Sandbänken, steilen Uferböschungen und Wäldern vorbei. Im Vergleich zum etwa 3 Kilometer langen Lethe-Rundweg ist sie als lineare Kanu-Strecke statt als Fußrunde angelegt – zwei klar unterschiedliche Formate für die Naturerkundung im Reiseziel Oldenburg.
Weitere Reiseziele entdecken: Großenkneten, Wildeshausen, Kirchhatten, Dötlingen, Oldenburg, Kirchseelte, Ganderkesee, Harpstedt.
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