Die Kleeblattroute verläuft durch die Gemeinde Hude und beginnt beim Hotel Backenköhler in Stenum. Das ist der konkrete Routenbezug zur Gemeinde. Weitere Kultur- und Landschaftsthemen sind dem übergeordneten Reiseziel Oldenburg zugeordnet. Wenn Sie Hotels in Hude (Oldb) suchen, können Sie die Wahl des Übernachtungsorts und die Auswahl weiterer Reisethemen getrennt betrachten: Klostergeschichte, Spaziergänge und eine Kanustrecke sprechen unterschiedliche Interessen an.
Die Kleeblattroute in der Gemeinde Hude
Die Route führt durch die Gemeinde Hude; ihr Startpunkt liegt beim Hotel Backenköhler in Stenum. Für die Orientierung sind diese Angaben auf unterschiedlichen Ebenen hilfreich: Hude bezeichnet den Verlauf durch die Gemeinde, Stenum den benannten Ausgangspunkt.
Klostergeschichte im übergeordneten Reiseziel Oldenburg
Das 1232 gegründete Zisterzienserkloster Hude wurde „Portus Sancte Marie“ („Hafen der Heiligen Maria“) genannt. Rasch entwickelte es sich zum geistigen, wirtschaftlichen und politischen Mittelpunkt des östlichen Teils der Grafschaft Oldenburg. Diese historische Rolle umfasst mehr als die religiöse Funktion eines Klosters: Auch wirtschaftliche und politische Bedeutung prägten seine Stellung im östlichen Teil der Grafschaft.
Die Klosterruine bewahrt die Reste einer dreischiffigen Basilika mit ausladendem Querschiff. Die Kirche war ursprünglich über 57 Meter lang und über 24 Meter breit. Grundriss und Maße lenken den Blick auf zwei verschiedene Seiten der Architektur: die Gliederung des Kirchenbaus und seine ursprünglichen Dimensionen.
Das Museum im Kloster Hude zeigt Modelle zur Baugeschichte, archäologische Funde, Karten und Texte zur Geschichte der Zisterzienser sowie ein Skriptorium zum Schreiben mit der Feder. Die Themen reichen von Bauentwicklung und archäologischen Funden bis zu Karten, Ordensgeschichte und Schreibpraxis. Das Skriptorium hebt dabei einen anderen Aspekt hervor als die Modelle: das Schreiben mit der Feder.
Landschaft und Wasserwege im übergeordneten Reiseziel Oldenburg
Das Pestruper Gräberfeld südlich von Wildeshausen ist eine archäologische Stätte von überregionaler Bedeutung in einer Heide- und Kiefernlandschaft. Es ist die größte zusammenhängende Heidefläche im Landkreis Oldenburg; dort sind kurze und längere Spaziergänge möglich. So kommen an diesem Ziel Landschaft, archäologische Bedeutung und Bewegung zu Fuß zusammen.
Der Lethe-Naturlehrpfad setzt einen anderen Schwerpunkt: Der etwa drei Kilometer lange Rundweg führt durch die Wardenburger Letheniederung. Er beginnt an der Wassermühle Wardenburg an der Lethebrücke und liegt westlich des Wardenburger Ortskerns im Naturschutzgebiet „Lethe“. Die beiden Spaziergangsthemen unterscheiden sich damit im Profil: Am Pestruper Gräberfeld stehen Heide, Kiefern und Archäologie neben kurzen oder längeren Spaziergängen; beim Lethe-Naturlehrpfad sind eine ungefähre Länge und die Rundwegform benannt.
Auf der Hunte verläuft eine 40 Kilometer lange Kanu-Strecke von Wildeshausen bis Oldenburg. Sie führt durch die Wildeshauser Geest, vorbei an Sandbänken, steilen Uferböschungen und Wäldern. Entlang der Strecke gibt es 11 Ein- und Ausstiegsstellen, 10 Rastplätze und 11 Lehrpfad-Tafeln. Im Vergleich zum etwa drei Kilometer langen Lethe-Rundweg ist die Hunte-Strecke deutlich länger und führt auf dem Wasser statt zu Fuß. Länge, Verlauf und die verschiedenen Stationen geben ihr ein anderes Profil als den Spaziergangsmöglichkeiten im übergeordneten Reiseziel Oldenburg.
Weitere Reiseziele entdecken: Kirchhatten, Dötlingen, Großenkneten, Wardenburg, Oldenburg, Wildeshausen, Ganderkesee, Harpstedt.
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