Zum Inhalt

Georgsmarienhütte bietet verschiedene Anknüpfungspunkte für einen Aufenthalt: Wanderstrecken, Kulturwege, den Kasinopark und die Stahlgeschichte der Stadt. Für Ihre Planung lohnt sich die Frage, ob Sie vor allem draußen unterwegs sein, einen Stadtteil zu Fuß oder mit dem Rad kennenlernen oder sich mit der Industriegeschichte beschäftigen möchten. Die unterschiedlichen Wege und Themen setzen jeweils eigene Schwerpunkte.

Wanderwege und Kulturwege: zwei verschiedene Schwerpunkte

Fünf gut markierte TERRA.tracks verlaufen durch das Stadtgebiet von Georgsmarienhütte. Sie wurden in Kooperation mit dem Natur- und UNESCO-Geopark TERRA.vita angelegt und eignen sich für unterschiedliche Fitnessniveaus und Wanderlängen. Für Ihre Auswahl können Sie sich daher sowohl an der gewünschten Streckenlänge als auch an Ihrem Fitnessniveau orientieren. Routendetails können aktualisiert werden; prüfen Sie die Angaben vor einer konkreten Tour.

Die Kulturwege setzen einen anderen Akzent. In den Stadtteilen Kloster Oesede, Holzhausen, Harderberg, Dröper und Holsten-Mündrup können Sie sie zu Fuß oder mit dem Fahrrad ohne Eintritt erkunden. Der Kulturweg im Stadtteil Holzhausen ist als vorgeschlagener Rundweg etwa sieben Kilometer lang; zehn Tafeln erläutern dort die Geschichte des Stadtteils. Wenn Sie besonders an lokaler Geschichte interessiert sind, bietet diese Route einen konkreten thematischen Schwerpunkt. Bei den TERRA.tracks richten sich die Möglichkeiten dagegen nach unterschiedlichen Wanderlängen und Fitnessniveaus.

Kasinopark und Teutoburger Wald

Der 1872 angelegte Kasinopark umfasst etwa 50 verschiedene exotische und heimische Baumarten. Am Holsteteich befindet sich im Park eine Wassertretstelle. Baumvielfalt und der benannte Ort am Teich geben unterschiedliche Anhaltspunkte für einen Blick auf die Parklandschaft.

Auch der Teutoburger Wald prägt den Landschaftsbezug Georgsmarienhüttes: Seine bewaldeten Höhenzüge grenzen direkt an das Stadtgebiet. Einen besonderen Blick auf das Panorama des Waldes bietet die Bistro-Terrasse des Freibads im Panoramabad Georgsmarienhütte. So stehen zwei unterschiedliche Perspektiven nebeneinander: die unmittelbare Grenze der bewaldeten Höhenzüge und der Blick von einer bestimmten Terrasse.

Villa Stahmer und die Stahlgeschichte

Die Villa Stahmer beherbergt das Museum der Stadt Georgsmarienhütte. Inhaltlich steht die Stahlgeschichte der Stadt im Mittelpunkt. Im ersten Obergeschoss zeigt das Museum eine Ausstellung zur Geschichte des Hüttenwerks. Damit rückt die Ausstellung einen konkreten Teil der Stadtgeschichte in den Blick.

Der Aufbau des Hüttenwerks begann 1856 mit der Gründung einer Aktiengesellschaft, die König Georg V. und seine Frau Marie finanziell unterstützten. Diese zeitliche Einordnung verbindet die Geschichte des Werks mit seiner Gründungsgeschichte, ohne den Blick auf die spätere Ausstellung in der Villa zu verlieren.

Auch die Geschichte der Villa selbst ist mit der Industriegeschichte verknüpft: Robert Stahmer bezog dort 1900 Quartier; seine Eisenbahnsignalwerke befanden sich in Oesede in unmittelbarer Nähe. Die Villa zählt zu den schönsten Häusern des Landkreises Osnabrück. In Georgsmarienhütte treffen so die Geschichte des Hüttenwerks und die eines Hauses aufeinander, das ebenfalls in diesem historischen Zusammenhang steht.

Weitere Reiseziele entdecken: Bad Iburg, Badbergen, Gehrde, Atter, Melle, Glandorf, Ostercappeln, Bad Rothenfelde.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Osnabrück.

Unterkünfte suchenAnzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.