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Barsinghausen lässt sich über drei unterschiedliche Schwerpunkte erschließen: den Klosterstollen, die digitale Entdeckertour durch den Stadtkern und Wege am Deister. Für die Auswahl Ihrer Aktivitäten ist vor allem der Wechsel zwischen einem festen Ort, einer Folge von Stadtstationen und einer ausgeschilderten Route interessant. So können Sie Ihre Zeit nach Themen und Wegformaten gliedern, ohne die Angebote zu einem einzigen Rundgang zusammenzufassen.

Technisches Erbe im Klosterstollen

Im Klosterstollen Barsinghausen sind Maschinen, Förderbänder und Werkzeuge originalgetreu erhalten. Das gibt dem technischen Thema eine konkrete Form: Im Mittelpunkt stehen bewahrte Ausstattungsstücke. Wer sich für technische Gegenstände und ihren Erhalt interessiert, findet hier einen klaren kulturellen Anknüpfungspunkt. Der Klosterstollen setzt damit einen anderen Akzent als Stadterkundung und Wandern: Hier prägt erhaltene Ausstattung den Schwerpunkt, während die Tour durch Stationen und die Wanderangebote durch ihre Streckenform gekennzeichnet sind.

Die digitale Tour durch den Stadtkern

Eine digitale Entdeckertour führt durch den Stadtkern von Barsinghausen und umfasst 17 Stationen. Die Stationen nutzen QR-Codes; das Format ist selbstgeführt. So wird die Stadterkundung in mehrere Punkte gegliedert und unterscheidet sich vom Klosterstollen mit seiner erhaltenen Ausstattung. Die Zahl der Stationen gibt der Tour einen konkreten Rahmen, während der digitale, selbstgeführte Aufbau ihre eigene Form der Stadterkundung bestimmt.

Rundweg oder Deisterkreisel?

Ein als Wandertipp der Stadt Barsinghausen vorgestellter Rundweg beginnt und endet an der S-Bahn-Haltestelle Barsinghausen. Eine andere Dimension hat der ausgeschilderte Deisterkreisel: Er ist gut 80 Kilometer lang, führt um den Deister und verbindet unter anderem Barsinghausen mit Springe, Wennigsen, Bad Nenndorf, Rodenberg und Bad Münder.

Für die Wegwahl stehen damit zwei unterschiedliche Formate zur Verfügung: eine Runde, deren Start- und Endpunkt derselbe Halt ist, und eine ausgeschilderte Route mit gut 80 Kilometern und Verbindungen zwischen mehreren Orten. Richten Sie Ihre Auswahl danach, ob Ihnen die Rückkehr zum Ausgangspunkt oder der Verlauf des Deisterkreisels um den Deister mehr zusagt. So lassen sich die Wege nach ihrer jeweiligen Streckenform unterscheiden, statt sie als gleichartige Spaziergänge zu behandeln.

Garten- und Naturthemen in der Region Hannover

Zu den eigenständigen Themen der Region Hannover zählen Garten- und Naturangebote. Die Herrenhäuser Gärten in Hannover bestehen aus dem Großen Garten, dem Berggarten, dem Georgengarten und dem Welfengarten. Der in Herrenhausen gelegene Berggarten entwickelte sich von einem Gemüse- und Anzuchtgarten zu einem botanischen Garten. Damit kommen zu den einzelnen Gartenbereichen auch ein konkretes Thema der Gartenentwicklung und der Wandel der Gartennutzung hinzu.

Der Park der Sinne in Laatzen ermöglicht mit den vier Elementen Luft, Wasser, Feuer und Erde Erfahrungen zum Sehen, Hören, Fühlen, Schmecken und Riechen. In der Mitte liegt das Tal der Schmetterlinge. Üppige Stauden, Strauchrosen und Blütensträucher bieten dort Lebensraum für Schmetterlinge, Bienen, Hummeln und andere Insekten. Diese regionalen Beispiele setzen andere Akzente als Klosterstollen und Deisterwege: Im Vordergrund stehen Gartenthemen, Sinneserfahrungen und Lebensräume für Insekten.

Weitere Reiseziele entdecken: Garbsen, Steinhude, Mardorf, Burgwedel, Wedemark, Ronnenberg, Springe, Lehrte

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Region Hannover.

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