Schloss Burgdorf und die Burgdorfer Aue stehen für zwei unterschiedliche Seiten eines Aufenthalts: Stadtgeschichte und Kultur einerseits, Spaziergänge und Natur andererseits. Dazu kommen Museen und wiederkehrende Kulturveranstaltungen. Wenn Sie ein Hotel in Burgdorf suchen, hilft es, zuerst zu entscheiden, ob Ausstellungen und Konzerttermine oder die Wege im Auetal den Schwerpunkt Ihres Besuchs bilden.
Schloss und Stadtmuseum
Schloss Burgdorf ist der historische Mittelpunkt der Stadt und steht am Standort des castrum burgtorfe aus dem 13. Jahrhundert. Das heutige Schlossgebäude wurde 1643 errichtet und zwischen 1979 und 1981 renoviert. Das Schloss kann besucht werden; prüfen Sie vor der Anreise den Zugang und die Bedingungen vor Ort.
Das Stadtmuseum Burgdorf ist Museum und Kulturzentrum mit wechselnden Ausstellungen zur Stadt- und Kulturgeschichte. Seine Sammlungen umfassen Lokalgeschichte, Vor- und Frühgeschichte sowie Volkskunde; die Präsentationen können wechseln. Das Museum bietet damit verschiedene historische und kulturelle Themen, deren Zusammenstellung sich von Besuch zu Besuch unterscheiden kann.
Zum Programm des Stadtmuseums gehören regelmäßig Vorträge, Lesungen, Konzerte und kleinere Kulturaufführungen. Die Veranstaltungstermine ändern sich. Die Burgdorfer Schlosskonzerte bilden eine jährliche Reihe mit sieben Kammerkonzerten im Ratssaal des Schlosses; auch das Konzertprogramm kann sich je Saison ändern.
KulturWerkStadt und Erinnerung
Die KulturWerkStadt Burgdorf befindet sich in einer ehemaligen Synagoge, die bis 1939 als solche genutzt wurde. Dort finden regelmäßig Ausstellungen und Kulturveranstaltungen statt; auch dieses Programm wechselt. Das Gebäude verbindet so eine frühere Nutzung mit einem heutigen kulturellen Angebot.
Stolpersteine am früheren Synagogengebäude und an weiteren Häusern in Burgdorf sowie eine Gedenktafel am Gebäude erinnern an jüdische Bürgerinnen und Bürger, die Opfer der nationalsozialistischen Verfolgung wurden. Die Gedenkorte ergänzen den Blick auf Burgdorfs Geschichte um die Erinnerung an diese Menschen.
Spaziergänge, Klangroute und Aue
Die Klangschatzsuche ist eine walking route, die am Bahnhof Burgdorf beginnt. Sie können den vollständigen Rundweg wählen oder eine eigene Route zusammenstellen. Prüfen Sie vor dem Besuch, ob die Installation derzeit in Betrieb ist. Die Auswahl zwischen Rundweg und individueller Strecke gibt Ihnen eine Möglichkeit, die Route nach Ihren eigenen Plänen zu gestalten.
Das Auetal mit Schlosspark, Stadtpark und Feuchtbiotop bietet eine Umgebung zum Spazieren und Entdecken. In der Burgdorfer Aue haben sich Biber wieder angesiedelt; außerdem kommen dort Aale, Hechte, Schleien und Barsche vor. Das Vorkommen der Tiere kann sich saisonal verändern. Für den Spaziergang verbindet Burgdorf damit Park- und Feuchtgebietslandschaft mit einem eigenen Blick auf die Tierwelt.
Auch eine Installation mit Klangbezug gehört zur jüngeren Ortsgeschichte: Im Jahr 2018 präsentierten acht klangerzeugende Straßenlaternen in Burgdorf lokale Geschichte und Geschichten. Wenn Sie diese Installation gezielt einplanen möchten, bestätigen Sie ihre Verfügbarkeit vor dem Besuch.
Ein weiterer Blick auf die Region Hannover
Im übergeordneten Reiseziel Region Hannover gibt es weitere eigenständige Kultur- und Landschaftsthemen. Die Herrenhäuser Gärten in Hannover bestehen aus Großem Garten, Berggarten, Georgengarten und Welfengarten. Der Berggarten entwickelte sich von einem Gemüse- und Anzuchtgarten zu einem botanischen Garten. Das Steinhuder Meer ist das größte Binnengewässer Nordwestdeutschlands und vor allem für Wassersport- und Urlaubsmöglichkeiten bekannt. Diese regionalen Beispiele ergänzen den Blick über Burgdorfs eigene Angebote hinaus.
Weitere Reiseziele entdecken: Laatzen, Hemmingen, Uetze, Langenhagen, Lehrte, Isernhagen Kircher Bauerschaft, Dedenhausen, Springe.
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