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In Laatzen reicht das Spektrum von interaktiven Erlebnissen im Park der Sinne bis zu stillen Gewässern und Wegen in der südlichen Leineaue. Dazu kommen markante Orte der Ortsgeschichte. Wer ein Hotel in Laatzen sucht, kann den geplanten Schwerpunkt des Aufenthalts als ersten Suchfilter nutzen: Natur und Bewegung oder historische Bauwerke und Erinnerungsorte.

Park der Sinne: Elemente und Perspektiven

Der sieben Hektar große Park der Sinne ist als beckenartige Landschaft gestaltet und in Abschnitte mit Spazierwegen gegliedert. Mehr als 30 interaktive Stationen machen die Sinne erfahrbar. Bei einem Rundgang durch den Park lassen sich die vier Elemente Luft, Wasser, Feuer und Erde erkunden. Eine besondere Station ist das Insektenauge: Die begehbare Skulptur mit 120 Glaslinsen macht den Blickwinkel eines Insekts erfahrbar.

Auch der Spielwald gehört zu den besonderen Angeboten des Parks: Kinder können dort klettern, balancieren und sich verstecken. Der Park der Sinne bildet den Kern des EXPO-Projekts „Regionaler Landschaftsraum am Kronsberg“. Das Projekt verknüpft die Leineaue und den Kronsberg durch einen gestalteten grünen Korridor. So treffen im Park die sinnlich-interaktive Gestaltung und ein größerer Landschaftszusammenhang aufeinander.

Leinemasch, Wasser und Wald

Die südliche Leineaue, auch Leinemasch genannt, umfasst etwa 500 Hektar und schließt die Flussauenlandschaft der Leine ein. Ihre Stillgewässer sind ein wichtiges Brut- und Rastgebiet für Wasservögel. Ein ausgedehntes Wegenetz wird zum Radfahren, Spazierengehen, Wandern und zur Naturbeobachtung genutzt. Der Park der Sinne liegt zwischen der Leineaue und dem Landschaftsschutzgebiet Mastbruchholz.

Mastbruchholz ist ein 20 Hektar großes verbliebenes Waldstück und der einzige noch vorhandene Wald im Stadtgebiet Laatzen. Das Gebiet steht unter Landschafts- und Wildschutz; ruhige Erholung ist ausdrücklich mit dem Schutz vereinbar. Die Landschaft lässt sich hier aus unterschiedlichen Blickwinkeln kennenlernen: Die Leinemasch verbindet Auenlandschaft und Stillgewässer, während Mastbruchholz den verbliebenen Wald in den Mittelpunkt rückt.

Ein Naturpfad mit konkreten Beobachtungsthemen

Der barrierefreie Natur- und Erlebnispfad „Pflanzen und Tiere der Südlichen Leineaue“ ist seit Dezember 2024 verfügbar. Die 2,5 Kilometer lange Runde verläuft um das Wiesendachhaus und stellt die Tier- und Pflanzenwelt der Leinemasch vor. Zehn Informationstafeln behandeln Biber, Teichfrösche, Eisvögel, Weißstörche, Graureiher, Libellen und Fledermäuse sowie gebietsfremde Arten und Kopfweiden. Damit bietet der Pfad konkrete Themen für einen Rundgang, während das größere Wegenetz auch zum Radfahren, Wandern und zur Naturbeobachtung genutzt wird.

Kapelle und Gedenkstein: Laatzens Ortsgeschichte

Auch die historischen Orte setzen unterschiedliche Akzente. Die gotische Kapelle in Alt-Laatzen wurde erstmals 1325 erwähnt und gilt als südlichstes Bauwerk der norddeutschen Backsteingotik. In Gleidingen erinnert der Tordenskiold-Gedenkstein an ein Duell aus dem Jahr 1720: Peter Wessel Tordenskiold und der schwedische Oberst Jacob Axel Staël kämpften nahe dem Standort des Gedenksteins. Die Kapelle eröffnet einen Blick auf die Baugeschichte, der Gedenkstein auf ein konkretes Ereignis der Ortsgeschichte.

Für die Suche nach einem Hotel in Laatzen hilft daher die Frage, welche dieser Seiten des Ortes den Aufenthalt prägen soll. Park der Sinne und Leinemasch stehen für Sinneserfahrungen, Wege und Naturbeobachtung; Kapelle und Gedenkstein ergänzen das Bild um Bau- und Ortsgeschichte.

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