Salzgitter bietet für einen Aufenthalt verschiedene Schwerpunkte: ein Museum mit Eiszeitgarten, historische Orte, Wanderrouten, ein Europareservat und Freizeit am Wasser. So können Sie Kulturgeschichte, Bewegung und Naturbeobachtung nach Ihren Interessen gewichten. Bei der Planung helfen konkrete Routenlängen ebenso wie die Besuchsbedingungen einzelner Orte.
Museum Schloss Salder: Eiszeitgarten und Regionalgeschichte
Das Städtische Museum Schloss Salder zeigt Ausstellungen auf 5.000 Quadratmetern in einem 1608 erbauten Renaissance-Schloss und dessen Nebengebäuden. Thematisch reicht der Bogen von Erdgeschichte und Ur- und Frühgeschichte über das Mittelalter bis in die beginnende Neuzeit des 20. Jahrhunderts. Der 2.000 Quadratmeter große Eiszeitgarten im Außenbereich veranschaulicht die Bedeutung von Natur und Klima für die kulturelle Entwicklung des Menschen im eiszeitlichen Milieu. Er ist während der Öffnungszeiten des Museums zugänglich; prüfen Sie vor dem Besuch die aktuellen Museumszeiten. Zum Programm des Museums gehören Führungen, Workshops, Kindergeburtstage und Mitmachaktionen. Wenn Sie eine dieser Aktivitäten einplanen möchten, orientieren Sie sich an den jeweiligen Terminen.
Historische Orte und Kunst
Das Kniestedter Gutshaus stammt aus dem Jahr 1533 und wurde 1976 im Kurpark in Salzgitter-Bad wieder aufgebaut. Es gilt vermutlich als ältestes in Salzgitter stehendes Fachwerkhaus. Ebenfalls in Salzgitter-Bad greift der Skulpturenweg einen Abschnitt des Kunstprojekts Straße des Friedens auf. Damit stehen ein historisches Gebäude und ein Kunstweg für unterschiedliche Zugänge zu diesem Stadtteil.
Auf dem Gelände der Burgruine Lichtenberg können Sie sich jederzeit aufhalten. Im wiederaufgebauten Bergfried befindet sich eine Dauerausstellung zur Burggeschichte und zu archäologischen Funden; für den Eintritt in den Turm ist ein Schlüssel vom Verein erforderlich. Auch das Gelände der Wasserburg Gebhardshagen ist jederzeit kostenlos zugänglich. Die Gebäude können Sie dort von außen betrachten; Innenbesuche sind auf bestimmte Veranstaltungen beschränkt.
Wanderrouten mit unterschiedlichen Längen und Geländeprofilen
Die beiden Geopfade sind 6,5 bis 8 Kilometer lange Rundwanderwege. Sie beginnen an der Burg Lichtenberg beziehungsweise am Hamberg und führen durch den Buchenwald des Landschaftsschutzgebiets. Der Geopfad Salzgitter-Bad ist etwa 6,5 Kilometer lang, verläuft durch den Salzgitter-Höhenzug und beginnt und endet am Bismarckturm. Beim ausgeschilderten Wanderweg Nr. 27 steht dagegen das Gelände im Mittelpunkt: Er führt rund um den Burgberg Lichtenberg und steil bergauf sowie bergab zum Burggelände. Die Längenangaben helfen beim Vergleich der Geopfade; beim Wanderweg Nr. 27 prägt vor allem das steile Auf und Ab die Route.
Heerter See und Salzgittersee
Der Heerter See liegt im Stadtgebiet von Salzgitter und ist ein Europareservat, das seltenen Arten als Refugium dient. Am See lassen sich unter anderem durchziehende Kraniche und nordische Wasservögel beobachten; welche Arten zu sehen sind, verändert sich saisonal. Ein ebener Wanderweg führt vom Parkplatz im Strauchholz zum See. Damit können Sie einen Spaziergang mit Naturbeobachtung verbinden und zugleich die saisonale Veränderlichkeit der Tierwelt berücksichtigen.
Am Salzgittersee gehören Surfen, Segeln, Tauchen und Flanieren zu den Freizeitmöglichkeiten; auch Baden wird am See angeboten. So bietet Salzgitter neben Routen und kulturgeschichtlichen Stationen auch Aktivitäten am Wasser. Weitere Reiseziele entdecken: Lebenstedt
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Salzgitter.