Barum bietet mehrere Anknüpfungspunkte für eine Entdeckungsreise: Der Ort wurde 1252 erstmals schriftlich erwähnt, und die Rundtour „Heide und mehr“ führt durch Barum. Dazu kommen Spaziergänge durch das örtliche Gebiet und Möglichkeiten, die umliegende Natur zu genießen. So können Sie Ihren Aufenthalt nach Ortsgeschichte, Bewegung im Freien oder einer Kombination daraus ausrichten.
Barum und seine Straßenbezüge
Der Gemeindebereich Barum ist über die Kreisstraße 11 direkt mit Bad Bevensen und Ebstorf verbunden. Über die Bundesstraße 4 besteht Straßenanbindung vom Gemeindebereich nach Uelzen und Lüneburg. Diese Straßenbezüge helfen dabei, Barum als Reiseziel einzuordnen und die genannten Orte bei der eigenen Planung mitzudenken. Wenn Sie eine Ferienwohnung in Barum suchen, können lokale Spaziergänge, die Dorfgeschichte und die Radrunde unterschiedliche Schwerpunkte für Ihren Aufenthalt setzen.
Ortsgeschichte und Spaziergänge
Die erste schriftliche Erwähnung Barums stammt aus dem Jahr 1252. Ein konkreter Bau aus einer viel späteren Epoche ist die Friedhofskapelle, das ehemalige Mausoleum der Familie von Meding. Sie wurde 1826/27 nach einem Entwurf von G. F. L. Laves errichtet. Die Daten geben zwei unterschiedliche historische Zeitmarken: die frühe schriftliche Erwähnung des Ortes und den Bau des Mausoleums im 19. Jahrhundert.
Spaziergänge durch die örtliche Umgebung und Möglichkeiten, die Natur zu genießen, bieten eine andere Freizeitgestaltung als die benannte Radrundtour „Heide und mehr“, die durch Barum führt.
Mit dem Rad: die Rundtour „Heide und mehr“
Die etwa 25 Kilometer lange Rundtour „Heide und mehr“ führt durch Barum und Tätendorf-Eppensen. Sie ist in beiden Richtungen mit der Brunnenmarkierung 2 ausgeschildert. Vor allem verläuft die Route auf verkehrsarmen Asphaltstraßen und begleitenden Radwegen; einzelne Abschnitte führen über Feld- und Waldwege. Das ergibt eine Mischung aus Asphalt, Radwegen und Wegen durch Feld- oder Waldgebiete. Da sich die Wegoberfläche lokal im Lauf der Zeit verändern kann, ist es sinnvoll, die aktuelle Streckeninformation vor dem Start zu prüfen.
Die Runde lässt sich als benannte Radoption in Barums Freizeitangebot einordnen, während Spaziergänge die örtliche Umgebung in den Mittelpunkt stellen.
Uelzen: weitere Maßstäbe für Rad und Kultur
Im übergeordneten Reiseziel Uelzen setzt der Ilmenau-Radweg einen anderen Maßstab: Die Route ist rund 120 Kilometer lang und folgt der Ilmenau von den Quellflüssen im Landkreis Uelzen bis zur Mündung bei Hoopte. Im Vergleich dazu ist „Heide und mehr“ mit etwa 25 Kilometern eine deutlich kürzere Rundtour, die Barum und Tätendorf-Eppensen passiert. Die unterschiedlichen Streckenlängen helfen bei der Wahl zwischen einer Rundtour mit Barum-Bezug und einer langen Radroute entlang der Ilmenau im übergeordneten Reiseziel Uelzen.
Auch kulturell hat das übergeordnete Reiseziel Uelzen eigene Akzente. Der Hundertwasser-Bahnhof Uelzen entstand als Projekt der Weltausstellung Expo 2000 in Hannover und zählt zu den letzten Werken des österreichischen Architekten Friedensreich Hundertwasser. Er verbindet Kunst, Ökologie und Moderne. Vom Bahnhofsvorplatz führt der „Weg der Steine“ in die Uelzener Innenstadt und umfasst 21 kunstvoll bemalte Felsskulpturen. Eine andere historische Facette zeigt die gotische St.-Marien-Kirche: Sie wurde 1292 geweiht und zur Pfarrkirche erhoben; ihr Kirchturm ist 86 Meter hoch.
Für einen Besuch mit saisonalem Führungsangebot ist im übergeordneten Reiseziel Uelzen auch das Kloster Ebstorf eine Kulturstation. Die Ebstorfer Weltkarte wurde wahrscheinlich um 1300 erstellt, ist etwa 13 m² groß und gilt als größte bekannte mittelalterliche Weltdarstellung. Vom 1. April bis zum 31. Oktober bietet das Kloster etwa 90-minütige Führungen mit Erläuterungen zur Karte an. Wenn Sie eine Führung einplanen, lohnt sich ein Blick auf den jeweiligen Termin.
Weitere Reiseziele entdecken: Bad Bevensen, Bienenbüttel, Gerdau, Emmendorf, Altenmedingen, Suderburg, Lüder, Wriedel.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Uelzen.