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In Börßum stehen eine leichte Radrundtour mit Start und Ziel am Bahnhof und eine Kanutour auf der Oker, die den Ort passiert, für zwei unterschiedliche Arten, die Umgebung zu erkunden. Wer seine Reise plant, kann daher zuerst entscheiden, ob der Schwerpunkt auf einer Fahrradrunde oder auf der Flusslandschaft liegen soll.

Radfahren rund um Börßum

Die Route „Hornburg und das Große Bruch“ ist eine leichte, 43,42 Kilometer lange Rundtour. Start und Ziel ist der Bahnhof Börßum. Das macht den Streckenverlauf leicht einzuordnen: Die Tour kehrt an ihren Ausgangspunkt zurück und ist damit anders angelegt als eine Route mit einem anderen Endpunkt. Am Bahnhof bietet die Bike and Ride Box trockene und diebstahlgeschützte Fahrradabstellung.

Eine weitere Radroute ab Bahnhof Börßum erreicht am Grenzdenkmal Mattierzoll den Iron Curtain Trail und das Grüne Band Deutschland. Der Ilse-Radweg hat einen anderen Bezug zum Bahnhof: Er endet dort. Auf dem Ilse-Radweg verlaufen schmale, von Bäumen gesäumte Wege am Fluss. Er lässt sich um etwa 14 Kilometer bis Wolfenbüttel auf dem Weser-Harz-Heide-Radfernweg verlängern. Damit stehen verschiedene Streckenmerkmale nebeneinander: eine leichte Runde mit bekanntem Start- und Zielpunkt, eine Route zum Grenzdenkmal und ein Radweg, dessen Verlauf durch Fluss und baumgesäumte Wege geprägt ist.

Kanutour auf der Oker

Die Kanutour Schladen–Wolfenbüttel auf der Oker führt durch Börßum und umfasst rund 20 Kilometer. Unterwegs prägen Flusslandschaften mit ruhigen Auen, kleinen Stromschnellen und zahlreichen Kurven die Strecke. So unterscheidet sich das Erlebnis vom Radfahren nicht nur durch das Fortbewegungsmittel, sondern auch durch die Abfolge von Flussabschnitten und Landschaftsformen.

Die gesamte Okerroute eignet sich für Anfänger und erfahrene Paddler. Für den Abschnitt bei Börßum gilt genauer: Er ist leicht für unerfahrene Paddler. Diese Einordnung bezieht sich auf den Börßumer Abschnitt und sollte nicht mit der Beschreibung der gesamten Tour gleichgesetzt werden. Außerdem kann eine zurückgebaute Stauschwelle in Börßum je nach Wasserstand und Strömung leichtes Wildwasser erzeugen. Die Bedingungen am Fluss bestimmen hier also mit, wie sich dieser Abschnitt zeigt.

Für die Orientierung am Fluss ist auch der Weg von den Bahnhöfen relevant: Die Bahnhöfe in Schladen, Börßum und Wolfenbüttel liegen jeweils 10 bis 15 Gehminuten von der Oker entfernt. Dieser Zeitwert bezieht sich auf den Weg zwischen Bahnhof und Fluss. Zusammen mit der Route von Schladen nach Wolfenbüttel hilft er, die Oker-Kanutour als Flussstrecke und Börßum als einen ihrer Abschnitte einzuordnen.

Ein weiterer Blick auf das übergeordnete Reiseziel Wolfenbüttel

Im übergeordneten Reiseziel Wolfenbüttel kommen eigenständige Natur- und Kulturthemen hinzu. Der Naturpark Elm-Lappwald liegt in den Landkreisen Wolfenbüttel und Helmstedt und umfasst 470 Quadratkilometer. Zu seiner Landschaft gehören ausgedehnte Wälder, Täler, geschützte Feuchtgebiete, Heideflächen, Quellflüsse und kleine Seen. Wandern und Radwandern abseits der Hauptverkehrsstraßen sind dort ebenfalls Themen; das ergänzt den Blick auf Rad- und Wassertouren um eine andere Landschaftsperspektive.

Auch Wolfenbüttel selbst setzt einen anderen Akzent: Die historische Fachwerkaltstadt umfasst rund 1.000 Fachwerkhäuser. Schloss Wolfenbüttel entstand aus einer mittelalterlichen Wasserburg, und die 1572 gegründete Herzog August Bibliothek gilt als „achtes Weltwunder“. Diese Kulturorte gehören zum übergeordneten Reiseziel Wolfenbüttel und bilden einen eigenen Schwerpunkt neben den in Börßum beschriebenen Rad- und Kanutouren.

Weitere Reiseziele entdecken: Hornburg, Schladen, Baddeckenstedt, Dorstadt, Lucklum, Haverlah, Schöppenstedt, Denkte

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Wolfenbüttel.

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