Höfen bietet Naturthemen mit unterschiedlichem Schwerpunkt: wilde Narzissen im Frühjahr und den allmählichen Wandel von angepflanzten Nadelwäldern zu naturnahen Laubmischwäldern. Am Nationalpark-Tor Höfen kommen eine barrierefreie Ausstellung, verschiedene Wegbezüge und Informationen für Wander- und Radtouren hinzu. So lässt sich ein Aufenthalt nach saisonaler Landschaft, Ausstellung oder Bewegung im Freien ausrichten.
Frühjahr und Waldwandel
In den Tälern von Perlenbach und Fuhrtsbach nahe Höfen sind im Frühjahr wilde Narzissen zu sehen. Der genaue Blütezeitpunkt variiert; wer diese Blüte zum Hauptgrund für die Reise macht, sollte sie daher als saisonalen Akzent und nicht als festes Datum betrachten. Die Waldlandschaft ergänzt das um einen anderen Blick: Angepflanzte Nadelwälder gehen allmählich in naturnahe Laubmischwälder über. Damit unterscheiden sich die beiden Naturthemen auch bei der Planung: Die Narzissen sind an den Frühling gebunden, der Waldwandel beschreibt den Charakter der Landschaft.
Ausstellung und Wegwahl am Nationalpark-Tor
Barrierefrei sind die Ausstellung „Narzissenrausch und Waldwandel“ im Nationalpark-Tor Höfen und der Höfener Heckenweg. In der Ausstellung führen akustische, duftbezogene und tastbare Stationen in Themen des Nationalparks ein. Hören, Riechen und Tasten stehen damit neben dem Erleben der Landschaft als eigener Zugang. Wenn Sie Naturthemen nicht nur über Wege aufnehmen möchten, bietet die Ausstellung ein anderes Format.
Der Wildnis-Trail und der Höfener Heckenweg beginnen am Nationalpark-Tor; der Eifelsteig führt direkt am Gebäude vorbei. Bei der Wegwahl ist der Unterschied zwischen Startpunkt und vorbeiführender Route hilfreich: Die ersten beiden Wege beginnen dort, der Eifelsteig passiert das Gebäude. Am Zentrum gibt es außerdem E-Bike-Verleih, Rastmöglichkeiten sowie Informationen zu lokalen Wander- und Radtouren. Wenn der Verleih Teil Ihrer Planung ist, prüfen Sie vorab die aktuelle Verfügbarkeit; für die weitere Auswahl können die örtlichen Informationen zu Wandern und Radfahren Orientierung geben.
Kulturthemen im übergeordneten Reiseziel Monschau
Auch das übergeordnete Reiseziel Monschau bietet einen eigenen Stadtkultur-Schwerpunkt. Die Auswahl reicht von selbstständiger Altstadterkundung über Baugeschichte und Glasbläserei bis zu einer Radtour. Für die Erkundung der Monschauer Altstadt auf eigene Faust gibt es den Rundweg 15. Das Rote Haus wurde 1760 vom Textilfabrikanten Johann Heinrich Scheibler als Wohn- und Geschäftsgebäude erbaut. Es zählt gemeinsam mit den Fachwerkfassaden an der Rur und der Burg zu den Wahrzeichen der Stadt Monschau. In der Glashütte Monschau können Besucher miterleben, wie Glasbläser aus einer glühenden Masse Gefäße oder Glasfiguren formen. Die Radtour „Monschauer-Land-Route“ führt durch die Tuchmacherstadt Monschau. Die historische Einordnung unterscheidet sich dabei von der Glashütte: Beim Roten Haus sind Baujahr und frühere Funktion konkret, in der Glashütte steht das Formen von Glas im Mittelpunkt.
Weitere Reiseziele entdecken: Kalterherberg, Mützenich, Konzen, Rohren.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Monschau.