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Am Fuß des 500 Meter hohen Pflugbergs liegt Lorbach. Der Ort bietet weitreichende Ausblicke auf die Börde und die Eifelberge; zugleich ist Galgennück ein benannter Eifel-Blick. Er zählt zu den drei im Stadtgebiet Mechernich eingerichteten Eifel-Blicken und gehört zum Projekt „Eifel-Blicke“ des Deutsch-Belgischen Naturparks Hohes Venn-Eifel. Die besonderen Standorte des Projekts sind markiert und mit Panoramatafeln versehen. Weite Landschaft und ein konkreter Aussichtspunkt geben Lorbach damit zwei unterscheidbare Akzente.

Aussicht und Wandern

Auch eine Wanderung eröffnet eine andere Perspektive auf die Eifellandschaft. Auf einer Wanderung durch die idyllisch gelegenen Orte Bergheim und Lorbach bieten sich oberhalb von Bleiberg, Kallmuther Berg und Lichtertberg Ausblicke auf die Landschaft rund um die Stadt Mechernich. Galgennück ist ein einzelner markierter Eifel-Blick in Lorbach; die Wanderung führt durch zwei Orte und bietet Blicke oberhalb mehrerer Höhen. Für Ihre Planung lässt sich so zwischen einem benannten Aussichtspunkt und einer Wanderung mit mehreren genannten Aussichtslagen unterscheiden.

Dorfkultur in Lorbach

Zu den kulturellen Merkmalen Lorbaches gehören die Kapelle, die 1908 zu Ehren der „immerwährenden Hilfe“ geweiht und 1960 erweitert wurde, sowie das örtliche Brauchtum des Allerseelen-Brabbelns. Die Weihe und Erweiterung geben der Kapelle eine klar umrissene Baugeschichte; das Allerseelen-Brabbeln ist ein eigenständiger örtlicher Brauch. So stehen in Lorbach ein konkretes Bauwerk und eine lokale Tradition als unterschiedliche kulturelle Themen nebeneinander.

Anreise

Wenn Sie mit dem Auto anreisen, führt die Strecke von der A1-Ausfahrt Bad Münstereifel/Mechernich über die L165 in Richtung Mechernich und anschließend über die K28 nach Lorbach. Richten Sie sich unterwegs nach der aktuellen Beschilderung.

Weitere Themen im übergeordneten Reiseziel Mechernich

Im übergeordneten Reiseziel Mechernich gibt es weitere, eigenständige Themen. Das LVR-Freilichtmuseum Kommern – Rheinisches Landesmuseum für Volkskunde – vermittelt anhand von etwa 75 Gebäuden Einblicke in das Landleben vom 15. bis zum 19. Jahrhundert. Zu den Gebäuden zählen Bauernhöfe, Windmühlen, Werkstätten und dörfliche Gemeinschaftsbauten. Ein anderes historisches Thema ist die Eifelwasserleitung: Sie wurde vermutlich Ende des ersten Jahrhunderts n. Chr. erbaut, zählt zu den größten römischen Bauten diesseits der Alpen und verläuft auf mehr als 25 km durch das Mechernicher Stadtgebiet.

Die Alte Kirche St. Johannes ist ein Wahrzeichen von Mechernich, liegt hoch über dem Ort und ist weithin sichtbar. Das Konzept „Mechernicher 8“ erschließt Sehenswürdigkeiten und Freizeiteinrichtungen über zwei Rundkurse, die miteinander kombiniert werden können.

Im Hochwildpark Kommern laden großzügige Wege, Ruheplätze und Beobachtungstribünen an den Futterplätzen zu einem Rundgang ein. Zum Park gehört außerdem ein großer Naturspielplatz mit Seilbahn, Klettergerüsten und Rutschen. Im Eifeltor Erlebnispark in Kommern können Besucher auf einer 680 m langen Bahn rodeln; die Saison reicht vom 1. April bis zum 31. Oktober. Prüfen Sie vor der Fahrt, ob die Rodelbahn an Ihrem Reisetag in Betrieb ist.

Der historische Ortskern von Kommern bietet einen anderen Schwerpunkt: Das größte geschlossene Fachwerkensemble des Rheinlandes, eine Burg aus dem 15. bis 18. Jahrhundert, eine neugotische Kirche und zahlreiche Einkehrmöglichkeiten laden zum Flanieren ein. Auch Burg Satzvey bietet das ganze Jahr über unterschiedliche Veranstaltungen, darunter ein Kinder-Sommertheater, eine Hexen-Nacht, ein Krimi-Dinner und eine Burgweihnacht. Prüfen Sie für Ihre Reise die Termine einzelner Veranstaltungen.

Weitere Reiseziele entdecken: Glehn, Holzheim, Antweiler, Hostel, Weyer.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Mechernich.

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