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Herford bietet unterschiedliche Zugänge zu Kunst, Baugeschichte und Landschaft: vom Museum Marta Herford über das Münster und das Daniel-Pöppelmann-Haus bis zu Zielen im näheren Umfeld. So können Sie bei der Planung die Schwerpunkte der Stadt ebenso berücksichtigen wie die Möglichkeiten für eine Tour nach draußen.

Kunst und Architektur im Marta Herford

Das Marta Herford ist ein international ausgerichtetes Museum für zeitgenössische Kunst. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf den Verbindungen zu Architektur und Design. Auch das Gebäude prägt diesen Eindruck: Es hat geschwungene und geneigte Wände, und seine Fassade wurde vom US-amerikanischen Architekten Frank Gehry gestaltet. Die dynamischen Raumvolumen verwandeln jede Ausstellung in ein einzigartiges räumliches Erlebnis.

Für den Besuch ist auch die Orientierung hilfreich: Herford ist ein IC/ICE-Bahnhof, und das Marta Herford ist vom Bahnhofsvorplatz aus barrierefrei erreichbar. Alle Ausstellungs- und Besucherräume sind über Rampen oder einen Fahrstuhl zugänglich. Damit umfasst die Information sowohl den Zugang zum Museum als auch die Wege innerhalb des Hauses.

Das Münster und Herfords Baugeschichte

Das Herforder Münster war die Kirche des reichsunmittelbaren Frauenstifts und die Urpfarrkirche Herfords. Der spätromanische Bau entstand ab 1220 unter Äbtissin Gertrud II. zur Lippe über einem ottonischen Vorgängerbau. Er gilt als erster Großbau einer Hallenkirche in Norddeutschland. Hoch- und spätgotische Anbauten ergänzen das Münster in den Dimensionen einer Bischofskirche. Auch über seine eigene Baugeschichte hinaus wirkte es: Es wurde zum Vorbild für viele Kirchenbauten desselben Typs und gab wesentliche Impulse zur Verbreitung der Gotik.

Stadtgeschichte im Daniel-Pöppelmann-Haus

Zum Daniel-Pöppelmann-Haus gehören die Unternehmervilla Schönfeld und eine später angebaute Ausstellungshalle. Das architektonisch bemerkenswerte Ensemble ist schon für sich einen Blick wert. Im Haus bietet das Städtische Museum mit Exponaten und Medienstationen einen vielseitigen Zugang zur über 1.200-jährigen Geschichte Herfords. Der Herforder Kunstverein und das Städtische Museum laden dort außerdem mit einem abwechslungsreichen Programm aus Kunst und Geschichte zum Besuch ein. Architektur, Ausstellungsstücke und Medienstationen eröffnen dabei unterschiedliche Zugänge zur Stadtgeschichte.

Turm, Wege und Natur im Umfeld

Der Bismarckturm auf dem Stuckenberg ist ein beliebtes Ausflugsziel und ein bedeutendes historisches Denkmal. Von seiner Aussichtsplattform bietet sich ein Blick über die Region. Eine weitere Perspektive auf Herford eröffnet der Hansaweg: Er beginnt am Herforder Bahnhof, führt zunächst entlang der Werre und steigt anschließend aussichtsreich zum Bismarckturm an.

Im näheren Umfeld liegt das 138 Hektar große Naturschutzgebiet Füllenbruch zwischen dem westlichen Stadtrand von Herford und Oetinghausen in der Gemeinde Hiddenhausen. Durch das Schutzgebiet verläuft die Trasse der ehemaligen Kleinbahn von Herford nach Enger, die heute ein regional stark genutzter Rad- und Fußwanderweg ist. So stehen für die Planung sowohl ein historischer Aussichtspunkt als auch ein Weg durch ein Schutzgebiet als unterschiedliche Schwerpunkte zur Auswahl.

Herford spielerisch entdecken

Die Schnitzeljagd durch Herford ist eine interaktive Stadtführung. Dabei lernen Teilnehmende die Stadt spielerisch kennen und entdecken historische, architektonische sowie kulturelle Aspekte. Mit einer Dauer von etwa zwei bis drei Stunden lässt sie sich als eigener Programmpunkt einplanen. Zusammen mit den Museen, dem Münster und den Wegen im Umfeld bietet sie eine andere Art, sich mit Herford zu beschäftigen.

Weitere Reiseziele entdecken: Bünde, Sundern, Hiddenhausen, Vlotho, Spenge, Rödinghausen, Kirchlengern, Enger.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Herford.

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