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In Spenge liegen verschiedene Themen für einen Aufenthalt nebeneinander: die Geschichte des Werburg-Ensembles, Kirchen mit mittelalterlichen Bauteilen und Wege rund um Hücker Moor. Wer eine Unterkunft in Spenge sucht, kann den eigenen Schwerpunkt an der Frage ausrichten, ob Bau- und Kirchengeschichte oder Spaziergänge am Wasser wichtiger sind.

Werburg, Kirchen und Baugeschichte

Das Werburg-Ensemble ist eine Niederungsburganlage, die erstmals 1468 urkundlich erwähnt wurde. Das östliche Torhaus und Teile des Herrenhauses gehören architektonisch zur Lippe-Weser-Renaissance. Am Schloss Mühlenburg können das Schloss, sein Parkteich und der Hofbrunnen von außen betrachtet werden.

Die Marienkirche Wallenbrück ist Spenges älteste Kirche. Ihr romanischer Turm stammt aus dem 12. Jahrhundert; die Orgel von 1624 gilt als die drittälteste in Westfalen. Auch die St.-Martins-Kirche führt durch verschiedene Jahrhunderte: Die heutige Kirche wurde in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts erbaut, der Martinsaltar stammt aus dem 15. Jahrhundert und ist seit 1993 wieder in der Kirche.

Hücker Moor: Landschaft und Rundweg

Hücker Moor ist mit etwa zwölf Hektar die größte Wasserfläche im Kreis Herford. Der Moorsee entstand, nachdem der Torfabbau endete und sich die Abgrabungsmulde mit Wasser füllte. Am See sind Spaziergänge am Ufer, Bootsfahrten und Essen in Betrieben mit direktem Zugang zum Wasser möglich.

Ein ungefähr 3,5 Kilometer langer Rundweg führt um Hücker Moor und schließt Ausblicke vom Aussichtspunkt Paradies ein. Das Südufer ist eine Schutzzone und darf nicht betreten werden. Prüfen Sie vor dem Rundgang die aktuellen Schutzregeln.

Wanderwege nach Streckenform

Die Wege unterscheiden sich durch Länge und Verlauf: Der Mühlenweg, auch Mühlradweg genannt, führt über neun Kilometer zur Werburg Spenge oder zum Rathaus Spenge. Der Segelschiffweg, auch Schiffchenweg genannt, ist ungefähr 13 Kilometer lang und führt in Richtung Hücker Moor. Der etwa 16 Kilometer lange Spangenweg verläuft als Rundweg um Spenge. So stehen eine Strecke mit benannten Zielen, ein Weg in Richtung Moor und ein Rundkurs zur Auswahl.

Für die Orientierung gibt es Karten und Informationstafeln am Parkplatz gegenüber Schloss Mühlenburg. Am Werburg-Ensemble steht eine separate Tafel zu kürzeren Spaziergängen. Damit lässt sich bei der Planung zwischen längeren benannten Routen und kürzeren Spaziergängen unterscheiden.

Windmühle, Naturlernort und Waldbad

Die Windmühle Hücker-Aschen wurde 1861 erbaut und ist ein restauriertes Beispiel historischer Mühlentechnik. Der Heimatverein Hücker-Aschen bietet Besuche an; erkundigen Sie sich vorab nach den möglichen Terminen. Im Katzenholz befindet sich das Hühnerhaus, eine ehemalige Waldarbeiterkate, die als Naturerlebnisstätte betreut wird. Der Hohlweg gilt als historisches Landnutzungsmerkmal und als Rückzugsraum für Tiere und Pflanzen.

Zum Werburger Waldbad gehören ein Sprungturm, ein Nichtschwimmerbereich, barrierefreier Zugang und ein Kinderbecken. Da sich Einrichtungen und Betriebsabläufe ändern können, prüfen Sie vor einem Besuch die aktuellen Betriebsangaben.

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