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Eine 400 Jahre alte Wassermühle, ein Museum zur Ortsgeschichte und eine Kulturhalle setzen in Löhne unterschiedliche Akzente. Die Rürupsmühle macht den vorindustriellen Weg vom Saatkorn zum Brot zum Thema; das städtische Museum widmet sich der lokalen Geschichte. Hinzu kommen Veranstaltungsangebote, eine Denkmal-Route und ein Naturschutzgebiet an der Grenze zu Herford. Für einen Aufenthalt können Sie so zwischen Mühlengeschichte, Kulturprogramm und Landschaft wählen.

Mühlen und Ortsgeschichte

Die Rürupsmühle ist eine 400 Jahre alte Wassermühle in Löhne. Dort wird der vorindustrielle Prozess vom Saatkorn bis zum Brot demonstriert. Zur Mühle gehören ein Backhaus und ein reetgedecktes Bauernhaus aus dem Jahr 1717. Mühlentechnik, Verarbeitung und historische Gebäude geben dem Thema unterschiedliche Facetten: Der Blick reicht vom Ausgangsstoff bis zum Brot und schließt die bäuerliche Bausubstanz ein.

Das städtische Museum in Löhne präsentiert lokale Geschichte in einer Dauerausstellung. Zum kulturellen Angebot gehören außerdem Vorträge, Workshops, geführte Gruppenbesuche und eine virtuelle Tour. Im Vergleich zur Rürupsmühle liegt der Schwerpunkt hier auf der Ortsgeschichte und ihrer Vermittlung in unterschiedlichen Formaten. So können Sie Ihren Kulturfokus danach ausrichten, ob Sie sich besonders für Mühlentechnik oder für die Geschichte des Ortes interessieren.

Kulturprogramm und Denkmal-Route

Die Werretalhalle ist ein Kultur- und Kommunikationszentrum in Löhne mit unterschiedlichen Veranstaltungen. Auf dem Programm stehen Theateraufführungen, Kunstausstellungen und Kreativworkshops. Während die Ausstellung im städtischen Museum dauerhaft angelegt ist, wechselt das Programm der Werretalhalle. Prüfen Sie daher die Termine, wenn eine bestimmte Aufführung oder Ausstellung für Ihre Reise wichtig ist.

Die Denkmal-Route Löhne beginnt am Bahnhof Löhne und führt zum Wasserschloss Ulenburg. Die Ulenburger Allee bildet den Eingang zum Schloss, ist 2,7 Kilometer lang, enthält etwa 400 Bäume und ist als Naturdenkmal geschützt. Auch der geschützte Park an der Ulenburg setzt einen eigenen Akzent: Er wurde im 19. Jahrhundert angelegt und verfügt über eine wertvolle, seltene Baumsammlung. Damit stehen neben dem Schloss sowohl ein durch Bäume geprägter Zugang als auch eine historische Parkanlage im Blick.

Landschaft und Anreise

Das Naturschutzgebiet Bramschebach-/Nagelsbachtal folgt auf etwa sechs Kilometern der Gemeindegrenze zwischen Herford und Löhne und umfasst 197 Hektar. Es ist ein Feuchtgebietsrefugium und ein charakteristisches, gut ausgeprägtes Sieksystem des Ravensberger Hügellands. Im Unterschied zu den Kulturorten stehen hier der Feuchtgebietscharakter und die Landschaft des Ravensberger Hügellands im Vordergrund. Bleiben Sie bei einem Besuch auf den ausgewiesenen Wegen.

Der Bahnhof Löhne wird von Regional-Express-Zügen aus Bünde, Herford und Bad Oeynhausen bedient. Die Fahrradmitnahme ist eingeschränkt. Prüfen Sie aktuelle Fahrpläne und Fahrradregeln vor der Reise. Da die Denkmal-Route am Bahnhof beginnt, können Sie den Routenstart bei der Anreiseplanung berücksichtigen.

Weitere Reiseziele entdecken: Rödinghausen, Enger, Vlotho, Hiddenhausen, Spenge, Sundern, Bünde, Kirchlengern.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Herford.

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