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Titmaringhausen lässt sich über seine Baugeschichte und ein ausgedehntes Wanderwegenetz im Gebiet Hohe Pön kennenlernen. Hinzu kommen ein Weg mit Start und Rückkehr im Ortskern sowie eine Geschichtsroute, die mehrere Orte einbezieht. Der Ort liegt im Tal der Wilden Aa zwischen den Ausläufern des Rothaargebirges. Hier endet die Autostraße; dadurch gibt es keinen Durchgangsverkehr. Für die Reiseplanung stehen lokale Geschichte, Wanderwege und die über mehrere Orte verlaufende Geschichtsroute im Vordergrund.

Kapellengeschichte und Fresenhof

Die erste urkundliche Erwähnung Titmaringhausens stammt aus dem Jahr 1280. 1623 wurde dort eine kleine Kapelle erbaut. 1954 entstand ein Erweiterungsbau der St.-Antonius-Kapelle über die Wilde Aa.

Ein anderer Blick auf die Baugeschichte führt zum denkmalgeschützten Fresenhof im Medebacher Ortsteil Titmaringhausen. Das alte Bauernhaus stammt aus dem Jahr 1768 und hat einen noch älteren Speicher aus dem Jahr 1708. Der Altersvergleich macht den Unterschied zwischen den beiden Gebäuden greifbar: Der Speicher ist 60 Jahre älter als das Bauernhaus. Der Fresenhof befindet sich in Privatbesitz und kann von außen besichtigt werden.

Wanderwege mit unterschiedlichen Bezugspunkten

Das ausgedehnte Wanderwegenetz im Gebiet Hohe Pön bietet einen Rahmen für Wanderungen in Titmaringhausen. Eine konkrete Orientierung im Ort gibt der Kohlhagenweg (T2): Er beginnt in der Ortsmitte und führt zurück in den Ortskern. Der Geschichtswanderweg „Auf den Spuren des Klosters Glindfeld“ setzt einen anderen Schwerpunkt. Er bietet mehr als 22 Stationen an originalen historischen Schauplätzen und verläuft von Glindfeld über Küstelberg bis nach Titmaringhausen und Deifeld.

Bei der Auswahl hilft der Blick auf den jeweiligen Verlauf: Der Kohlhagenweg ist durch seinen Beginn in der Ortsmitte und die Rückkehr in den Ortskern beschrieben. Die Geschichtsroute bezieht mehrere benannte Orte und historische Stationen ein. So lässt sich entscheiden, ob Sie eine Wegbeschreibung mit klarem Ortsbezug oder eine Route mit Stationen an verschiedenen Schauplätzen in den Mittelpunkt stellen möchten.

Weitere Kultur- und Naturthemen im übergeordneten Reiseziel Medebach

Auch das übergeordnete Reiseziel Medebach bietet unterschiedliche Anknüpfungspunkte. Das Museum und die Kleinbahnausstellung befinden sich in der Oberstraße 26 in Medebach. Im Heimathaus Düdinghausen gibt es Vorführungen des Drechselns in der Dreggestobe und Führungen durch das Heimathaus. Da der saisonale Zeitplan variieren kann, empfiehlt sich ein Blick auf die aktuellen Termine. Der Freistuhl Düdinghausen ist ein historischer Gerichtsplatz mit weitem Blick über Wälder und Wiesen.

Für Wandernde verbindet der 66 Kilometer lange Qualitätsweg Medebacher Bergweg die Stadt Medebach mit all ihren Ortsteilen. Die Terrainkurwege im Luftkurort Medebach bieten gute Bedingungen für gesundheitsförderndes Wandern in der Landschaft der Medebacher Bucht. Auf dem Naturweg Gelängebachtal gibt es ein interaktives Naturspiel für Kinder und Erwachsene; prüfen Sie vor dem Besuch die aktuelle Beschaffenheit der interaktiven Einrichtungen.

Als weitere Aktivität im übergeordneten Reiseziel Medebach gibt es geführte Mountainbike-Touren mit Start an der Tourist-Information in Medebach. Sie können an die körperlichen und fahrtechnischen Voraussetzungen der Teilnehmenden angepasst werden. Buchungsdetails können sich ändern; prüfen Sie diese vor Ihrer Planung.

Weitere Reiseziele entdecken: Medelon, Dreislar, Oberschledorn, Düdinghausen, Küstelberg, Referinghausen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Medebach.

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