Wennemen ist ein Drehkreuz für Radfahrer: Der Ort liegt unmittelbar am RuhrtalRadweg und hat eine direkte Verbindung zum SauerlandRadring. Damit stehen zwei klar benannte Routenbezüge im Mittelpunkt der Radplanung. Der RuhrtalRadweg führt durch das Stadtgebiet Meschede über Wehrstapel, Meschede, Wennemen und Freienohl und weiter über Arnsberg bis Duisburg. Wennemen ist also Teil eines längeren Routenverlaufs, dessen genannte Orte sich gut zur Orientierung eignen.
Radwege und Wanderziele
Rund um Wennemen gibt es ausgewiesene Mountainbike-Strecken. Für Wanderungen ist teilweise ein ausgebautes Wegenetz vorhanden. Diese Angebote unterscheiden sich in ihrer Ausprägung: Die Mountainbike-Strecken sind als solche ausgewiesen, während das Wanderwegenetz nur teilweise ausgebaut ist. Wer zu Fuß unterwegs sein möchte, findet außerdem mehrere benannte Ziele: den Stimm Stamm, den Enster Knick und die Wennemer Höhe.
Auch ein Abschnitt des Ruhrhöhenwegs gehört zur Orientierung: Wennemen ist Bestandteil der dritten Etappe zwischen Meschede und Arnsberg. Die drei genannten Wanderziele stehen dabei neben einem Weg, der ausdrücklich als Etappe zwischen zwei Städten beschrieben ist. So lässt sich für die eigene Planung unterscheiden, ob eher einzelne Ziele rund um Wennemen oder der Etappenbezug des Ruhrhöhenwegs im Vordergrund stehen sollen.
Ruhrtal und geschützte Landschaft
Das Naturschutzgebiet „Ruhrtal mit Wennemündung“ schützt die landschaftliche Eigenart der „Wennemer Ruhrtalweite“. Diese gilt als größte Talniederung im Plangebiet. Ein weiteres konkretes Naturmerkmal ist der Feucht-Biotopkomplex bei Meschede-Wennemen: Er ist ein langgestreckter ehemaliger Altarm in der Ruhraue nahe der Talbrücke der BAB 46. Das Schutzgebiet steht für den Erhalt der Tal-Landschaft; der Biotopkomplex lenkt den Blick auf ein einzelnes, früheres Gewässermerkmal.
Ortsgeschichte und besondere Orte
Die historische Ortsmitte liegt im Bereich der Kirche und des Gendarmenmarkts. Die Pfarrkirche St. Nikolaus Wennemen stammt aus dem Jahr 1929; ihr Patronatsfest findet am 6. Dezember statt. Ein weiterer Ort des Gedenkens ist das Mahnkreuz auf dem Kehling. Es wurde 1964 von Schützenbrüdern der St. Nikolaus Schützenbruderschaft errichtet, um an die Gefallenen beider Weltkriege zu erinnern. Ein Bericht aus dem Jahr 2007 beschrieb das Kreuz als weithin sichtbares Wahrzeichen über Wennemen und berichtete von seiner Beleuchtung an allen Hochfesten und zum Jahreswechsel.
Pausen und praktische Orientierung
Das GebkeGlück verfügt über Waldsofas und Picknicktische und lädt zum Spielen, Ausruhen und geselligen Beisammensein ein. Für eine Pause bei einer Radtour eignet sich auch der Wennemer Treff als Raststopp. Sonntags bietet er Kaffee und Kuchen, frisches Weizenbier sowie Klassiker wie eine „Frikadelle aus der Tüte“. Das Angebot kann sich ändern; prüfen Sie vor dem Besuch, was aktuell angeboten wird.
Der Parkplatz SauerlandRadring Wennemen liegt direkt am SauerlandRadring in Meschede-Wennemen und bietet Platz für 13 Pkw. Da sich die Kapazität ändern kann, prüfen Sie sie vor der Anreise noch einmal.
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