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Der Sorpesee, ein barrierefreier Themenweg und saisonaler Wintersport markieren drei unterschiedliche Seiten Sunderns. Dazu kommen Orte, an denen Bergbau-, Industrie- und Baugeschichte konkret werden. Für die Entscheidung, welche Erlebnisse Ihren Aufenthalt prägen sollen, lohnt zuerst der Blick auf die unterschiedlichen Angebote: den Weg in Amecke, die Wintersportmöglichkeiten in Wildewiese oder die historischen Ziele in mehreren Ortsteilen.

Sorpesee, Amecke und Langscheid

Der Sorpesee liegt in Sundern zwischen den Ortsteilen Langscheid und Amecke in der Landschaft des Sauerlands. In Amecke am Sorpe-Vorbecken und am Rand des Sauerländer Stausees liegt der 3,4 Kilometer lange AiRlebnisweg. Er umfasst 20 Mitmach-Stationen zu Luft, Atmen und Wasser. Der Weg ist durchgehend beleuchtet, ganzjährig nutzbar und vollständig barrierefrei; als Ausflugsziel richtet er sich an Spaziergänger und Wanderer. So stehen die Streckenlänge und die Themen der Stationen gemeinsam im Mittelpunkt.

In Langscheid bietet der Aussichtsturm des Ehrenmals einen Blick über den Ort und die umliegende Landschaft des Sorpesees. Der Turm ist von März bis November geöffnet. Den Schlüssel für das Tor können Besucher vorab im Haus des Gastes ausleihen. Prüfen Sie die aktuellen Zugangsinformationen vor Ihrem Besuch. Ebenfalls in Langscheid befindet sich die Himmelsbank Sorpesee im Kurpark am Haus des Gastes; seit Oktober 2024 steht sie der Öffentlichkeit zur Verfügung.

Wintersport in Wildewiese

In Wildewiese stehen am 648 Meter hohen Schomberg fünf Skilifte, mehrere Abfahrten bis zu 1.200 Meter Länge und eine Skischule zur Verfügung. Hinzu kommen rund 50 Kilometer gespurte Langlaufloipen, die über den Höhenzug der Homert bis in das Gebiet um Röhrenspring führen. Abfahrten und Loipennetz sprechen unterschiedliche Wintersportinteressen an: Die einen sind über Lifte und einzelne Abfahrtslängen beschrieben, das andere über seinen weiten Verlauf. Der Betrieb der Skianlagen und das Spuren der Loipen sind saisonabhängig. Prüfen Sie vor konkreten Winterterminen den aktuellen Betriebs- und Spurstatus.

Bergbau, Industrie und Baugeschichte

Seit 2004 gibt es in Endorf einen speziellen Bergbauwanderweg; Führungen sind möglich. Bei einer Stadtführung in Allendorf erläutert der Heimatverein „Fickeltünnes“ wichtige geschichtliche Ereignisse und Persönlichkeiten. Damit stehen ein thematisch auf den Bergbau ausgerichteter Wanderweg und eine Führung zur Ortsgeschichte als unterschiedliche Zugänge zur Auswahl. Erkundigen Sie sich vorab nach möglichen Führungsterminen.

Das Museum „Alte Kornbrennerei“ in Sundern zeigt unter anderem Ausstellungsstücke aus der Sunderner Leuchtenindustrie und dem Sunderner Bergbau. Es ergänzt die Themen Bergbau und Industrie um Exponate, während die Ruinen der Burg Hachen die Baugeschichte des Ortes an einem anderen Schauplatz verorten: Sie stehen auf einem Burgberg, der sich 80 Meter über das Ruhrtal erhebt. Schloss Melschede in Hövel stammt aus dem 13. Jahrhundert; seine heutige barocke Gestalt geht jedoch auf das 17. Jahrhundert zurück. Bei diesem Schloss sind also Ursprung und spätere Form zeitlich klar zu unterscheiden.

Weitere Wanderbezüge

Auch Hellefeld gehört in die Auswahl, wenn Sie einen benannten Wanderbezug suchen: Der Ort ist Teil des Wanderparadieses „Altes Testament“. Zusammen mit dem speziellen Bergbauwanderweg in Endorf zeigt sich, dass Wanderinteressen in Sundern unterschiedliche Akzente haben können – von einem bestimmten Thema bis zu einem ausgewiesenen Wandergebiet.

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