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Marienmünster bietet mehrere unterscheidbare Schwerpunkte für einen Aufenthalt: sakrale Kunst und Klostergeschichte an der ehemaligen Benediktinerabtei, Themenwege zu Holz und Streuobstwiesen sowie längere Wander- und Radrouten. Die verschiedenen Angebote lassen sich nach Interesse auswählen, ohne daraus eine feste Route machen zu müssen.

Klosterkultur und Wissensorte

Die ehemalige Benediktinerabtei Marienmünster bewahrt sakrale Kunstschätze, darunter barocke Aufbauten aus den Jahren 1683 bis 1685. In der Abteikirche und in den Konzertsälen des Klosters finden regelmäßig hochrangige Konzerte statt. Wenn Sie einen Konzertbesuch einplanen möchten, orientieren Sie sich am jeweiligen Programm.

Zur Abtei gehört ein Besucherzentrum, in dem Sie sich multimedial über die Klöster der Region informieren können. Eine auf den Boden projizierte Karte ermöglicht interaktive Animationen und Informationsfilme. Der Abteigarten vermittelt, welche Pflanzen Klöster für ihren Speiseplan nutzten und welche sie zur Linderung von Beschwerden einsetzten. So stehen neben der Architektur auch klösterliches Wissen und Alltag im Mittelpunkt.

Im Wald nahe der Abteikirche steht eine Muttergottesstatue auf einem hohen, gemauerten Bruchsteinsockel. Sie wurde auf Wunsch vieler Besucher und Wallfahrtsgruppen als Pilgerstätte zur Muttergottesverehrung errichtet. Der ökumenische Pilgerpfad „Weg der Stille“ bietet einen anderen Zugang zum Thema: Er beginnt im mittelalterlichen Schwalenberg, führt auf etwa 41 Kilometern durch die Landschaften der Stadt Marienmünster und verläuft weiter bis zum Weserufer.

Themenwege, Wanderungen und Radrouten

Der etwa einen Kilometer lange Themenweg Holz an der Abtei Marienmünster ist barrierearm angelegt. Seine elf Stationen stellen die Rolle von Buchen und Eichen im klösterlichen Leben dar. Der GPS- und Streuobstlehrpfad in Marienmünster-Vörden richtet sich vor allem an Jugendliche und Familien mit Kindern. An sieben Stationen gibt es Informationen, kleine Quizfragen und weitere Aktionen rund um Streuobstwiesen.

In Marienmünster gibt es 130 Kilometer markierte Wanderwege und zahlreiche Radwege. Der Europaradweg R1 verläuft durch das Stadtgebiet; seine Fernrichtung führt von den Niederlanden durch Deutschland und Polen in Richtung Baltikum und Sankt Petersburg. Auch die Wellnessroute, die Heilbäder in Ostwestfalen miteinander verbindet, verläuft durch das Stadtgebiet. Der Pilgerpfad „Weg der Stille“ setzt dazu einen eigenen Akzent: Er verbindet den Ausgangspunkt Schwalenberg mit dem Weserufer und durchquert dabei die Landschaften Marienmünsters.

Vörden und Altenbergen

In Vörden bietet das Freizeit-Hallenbad ein römisches Dampfbad, einen Whirlpool, eine große Saunalandschaft, ein Planschbecken, ein Schwimmbecken und eine großzügige Liegewiese. Prüfen Sie vor einem Besuch die aktuellen Betriebsinformationen. In Altenbergen ist das historische Windrad ein herausragendes technisches Denkmal und das größte erhaltene Denkmal dieser Art in der Region. Diese Orte ergänzen den Schwerpunkt an der Abtei um weitere eigenständige Ziele innerhalb Marienmünsters.

Der größere Rahmen: Höxter

Im übergeordneten Reiseziel Höxter verbindet der Kreis Höxter Kultur, Natur und Aktivurlaub in den hügeligen Mittelgebirgslandschaften des Teutoburger Waldes und des Weserberglands. Ein regionaler Radweg mit Startpunkt in Marienmünster ist die Kloster-Garten-Route: Sie beginnt an der ehemaligen Benediktinerabtei. Im Kreis Höxter ist sie etwa 315 Kilometer lang und lässt sich in fünf Etappen von jeweils 52 bis 67 Kilometern erradeln. Für eine längere Tour empfiehlt es sich, die aktuellen Routenbedingungen vorab zu prüfen.

Weitere Reiseziele entdecken: Vörden, Gehrden, Nieheim, Brakel, Bad Driburg, Höxter, Steinheim, Borgentreich.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Höxter.